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Datacti
Aufsteiger
Beiträge: 1
Registriert: 06.08.2019
Nachricht 11 von 13 (247 Ansichten)

Re: Vorabpauschale ab 2019

@CB_Susan | @CB_Mine

Danke für die ausführliche Antwort. Ich komm hier fast ein Jahr später nochmal rein und muss eine Sache nochmal abfragen: das Einziehen der Pauschale:

 

Sollte eine Vorabpauschale anfallen, die nicht mit vorliegenden offenen Verlusten oder Freistellungsinstrumenten verrechnet werden kann und für die Steuerbelastung keine ausreichende Liquidität bereitgestellt worden sein, erhalten Sie ein Schreiben in Ihr Online-Archiv bereitgestellt.
Hier ist der Wert der tatsächlich ermittelten Vorabpauschale aufgeführt und wann das nächste Mal eine erneute Abrechnung und somit die damit verbundene mögliche Steuerbelastung vorgenommen wird. Es besteht die Möglichkeit, die fehlende Liquidität bis dahin bereitzustellen.

 

Mir stellen sich hier drei Fragen:

1. Muss die Liquidität auf dem Verrechnungskonto gegeben sein? Meine Sparpläne buchen ja auch vom Girokonto oder Tagesgeldkonto ab, werden die auch herangezogen?

2. Wenn eine solche Mitteilung und nachträgliche Buchung erfolgt ... fallen dann Gebühren oder Verzugszinsen an?

3. Mit den Erfahrungswerten aus 01/2019: Wann ist hier zeitlich überhaupt mit Abbuchungen zu rechnen?

 

Danke im Voraus!

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urvater
Enthusiast
Beiträge: 545
Registriert: 22.11.2016
Nachricht 12 von 13 (228 Ansichten)

Re: Vorabpauschale ab 2019

@Datacti 

1. Für den Einzug der möglichen anfallenden Steuer kann man im Gegensatz zu den Sparplänen kein Referenzkonto hinterlegen. Hier bei der CB ist das Verrechnungskonto als Standard hinterlegt. Somit muss ausreichend Liquidität für eine Abbuchung vorhanden sein.

 

2. hängt vermutlich davon ab, wie groß der Zeitraum zwischen Bekanntgabe der Vorabpauschale und der Verrechnung mit den Freistellungen etc. bis zum ersten Versuch der Abbuchung ist. Hat man genug Zeit für einen Ausgleich zu sorgen wird CB sicher Gebühren verlangen. Hatte man hingegen keine Zeit wäre eine Gebühr rechtlich sicherlich fragwürdig.

 

3. Hängt von der Fondgesellschaft ab. Aus meinen Schreiben würde ich letzte Hälfte bis Mitte Februar vermuten.

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CB_Stephan
Moderator
Beiträge: 146
Registriert: 23.05.2018
Nachricht 13 von 13 (165 Ansichten)

Re: Vorabpauschale ab 2019

Hallo @Datacti und @urvater,

gerne gehe ich auf Ihre Frage und die damit verbundene Antwort von urvater ein.

1. Die Antwort von urvater ist soweit korrekt.
Insgesamt wird dreimal im Abstand von vier Wochen versucht, den Betrag vom
Verrechnungskonto einzuziehen. Sollte in Folge mangelnder Liquidität auch der dritte
Versuch erfolglos sein, erfolgt die Meldung der Vorabpauschale an das Finanzamt.

2. Hierfür fallen keine Gebühren oder Verzugszinsen an.

3. Dies können wir leider nicht genau sagen. .Die Abbuchungen werden veranlasst, sobald uns die Daten zur Vorabpauschale vom bankenübergreifenden Informationsdienst zur Verfügung gestellt werden.

Viele Grüße

CB_Stephan

Community Moderator