Als Ergänzung, da im Zusammenhang mit der Einlagensicherung immer der Begriff "garantiert" auftaucht, garantiert ist da gar nix. Die Banken in der EU sind gesetzlich verpflichtet sich einer Einlagensicherung anzuschließen die einen Rechtsanspruch von mindestens 100.000 EUR pro Einleger sicherstellt. In Deutschland (die Consors ist übrigens der franz. Einlagensicherung angeschlossen, nicht der deutschen, die entsprechende Info ist in eurer Postbox) ist die Einlagensicherung über eine GmbH realisiert. Diese GmbH muss Rücklagen von mindestens 0,8% der abgesicherten Einlagen vorhalten. Was jetzt bei einem Ereignis passiert welches Ansprüche generiert die über die vorhanden Rücklagen hinausgehen kann man sich relativ einfach vorstellen, man hat einen Rechtsanspruch gegen eine insolvente GmbH. Da kann man dann hoffen das der Staat einspringt, was dieser aber nicht muss. Wie wahrscheinlich so ein "Großereignis" ist mag nun jeder für sich selbst abwägen. Im Zweifel ist man daher mit weltweit gestreuten Staatsanleihen mit Investmentgrade auf der sichereren Seite.
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