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@stocksour  sehr schön, dass Du das hier schreibst, ich bin seit 3 Tagen am Überlegen, um einzusteigen. Nur hat mich die momentan maue Div.-Rendite davon abgehalten. Und da ich ja auf US-Titel fokussiert bin, habe ich bislang gezögert. Das wäre natürlich eine Position a la long. Steigen die Zinsen, geht es bei dem Titel auch bergauf. Glattes Witwen und Waisenpapier - nach meiner Meinung.


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Meine Dividenden-No-Brainer tun z. Zt. was sie sollen: Stagnieren auf hohem Niveau und liefern.

Mir kommt das Börsengeschehen an den Allzeit-Hochs vor, als sei der Kolben am o.T. und das Gemisch im Zylinder bekommt keinen Zündfunken (Ich spreche nicht vom Selbstzünder).

Gestern habe ich mal 100 Siemens Energy gekauft (24,93.-); irgendwo müssen die Elektro-Infrastrukturmilliarden in den nächsten Jahren schließlich hin - und das Teil wird ein Dividendentitel.

 

In zwei Wochen ist schon wieder US-Berichtssaison. Die Frage wird sein, wie die Geschäftszahlen im VJ-Vergleich gelesen werden: Mit oder ohne "Basiseffekt".


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Z.Z. befassen sich wenige Anleger mit Basf.  

Viel kann man in diesem Blog Basf nachlesen.

 

2020 war für das Unternehmen ein schwieriges Jahr. Das Jahr schloss mit einem Verlust. 

Trotzdem zahlte das Unternehmen die gleiche Dividende wie im Vorjahr, 3,30€.

Nach tiefem Fall erholte sich der Kurs merklich und stieg wieder über 70€.

Zum Jahreshoch habe ich ein paar Anteile verkauft. 

 

Jetzt ist der Kurs wieder etwas zurück gekommen, so dass ich die verkauften Anteile wieder gekauft habe.

Die Q1 Zahlen waren erfreulich, die Aussichten fürs Jahr ebenso,

so dass die meisten Analysten das Unternehmen mit buy bewerten , Ziel mindest 71€.

 

Zum aktuellen Kurs beträgt die Rendite > 5%. Und 2021 kann Basf die Dividende wieder aus dem Cashflow bezahlen.

Vielleicht erhöht das Unternehmen dann auch wieder die Dividende. 3,40 oder?

 

Für das Jahr steht noch die Abspaltung von Wintershall DEA bevor, die immer wieder verschoben wurde.

Wahrscheinlich spekuliert Basf auf noch höhere Ölpreise, die den Gewinn merklich erhöhen würde.


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Meine letzten Käufe Basf, Clorox, Kimberly sind heute die Tops in meinem Depot. 

Vielleicht haben einige ja meine Posts gelesen und auch gekauft.😁 

Super sind heute auch meine "Langläufer" GS und Dt. Post, die seit Jahresbeginn um 47 bzw.42 % zugelegt haben und in einem Jahr sensationelle 83% . Da kommt Freude auf.😎


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An Dividendenwerten habe ich kürzlich drei Aktien erworben, weil sie im Chart deutlich zurückgekommen und sonst aber recht solide sind: Hannover Rück, Münchener Rück sowie ebenfalls die Pfandbriefbank (etwas zu früh, da noch 1 Woche vor @stocksour 😁). Wobei PBB aufgrund derer kleiner Grösse (keine 1000 MA) sowie des Schwerpunkts auf Gewerbeimmobilien wohl der riskanteste Wert davon ist. Aber wenn solche Werte im grossen Stil ausfielen, hätten wir sowieso andere Probleme. Und möglicherweise gibt es im Herbst eine Sonderdividende, wenn die "Empfehlung" der EZB zur Zurückhaltung bei Dividenden fällt. Näheres hier


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Bei der Pfandbriefbank gehen mir immer die negativen Erinnerungen an die Depfa-Bank durch den Kopf.

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Swiss Re hat soeben den Trend zu steigenden Prämien bestätigt. Die Rückversicherer dürften ein guter Inflationsschutz sein. So behäbig wie deren Geschäft eigentlich ist, bei den Prämien sind sie äusserst agil.

 

Und wenn die Bafin mit Wirecard fertig ist, wird sie auch agil, denn sie wird einen schnellen Erfolg brauchen und sich bei @erich12 melden 😬

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@expat 

ich habe kürzlich auch Pfandbriefbank gekauft, weil ich im Geschäftsbericht (S. 46). gelesen hatte, dass die Bank wegen der EZB Vorgabe nur 30% als Dividende ausgeschüttet hatte und den Rest in die Rücklagen geschoben hat, um ihre CET1 Ratio zu schonen. Jetzt bin ich am Einlesen in die Materie dieser Kenngröße. Sie scheint ja ein Schlüsselwert aus dem Risikomanagement zu sein. Es wird nun interessant, wie sich diese Ratio entwickelt, um beurteilen zu können, ob am Jahresende von der PBB noch was zu erwarten ist.

Da wird der Halbjahresbericht im August interessant.

 

Die Münchener Hyp, von der ich einen Genossenanteil habe, ist bei der Begrenzung ihrer Ausschüttung nicht an dieser Kenngröße angestoßen sondern an der allgemeinen Dividendenbegrenzung für die Banken.

 

Auf jeden Fall ist es vielleicht eine gute Idee, daraufhin mal andere Bankbilanzen zu prüfen, ob da nicht auch entweder schon 2021 Sonderdividenden möglich wären oder zumindest höhere Dividenden in 2022 augestockt aus Rücklagen.


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@slk04 :

Zum Einlesen vielleicht hier, Stichworte Kernkapital, hartes Kernkapital, "CET1 bzw. Common Equity Tier1".

 

Ende letzter Woche erhielten die US-Großbanken nach dem letzten Stresstest v. a. aufgrund dieser Kennzahl die Erlaubnis, wieder höhere Ausschüttungen in Form von Dividenden und Aktienrückkäufen vorzunehmen.

Citigroup hat sich - zu meinem Leidwesen - noch nicht zu einer klaren Aussage durchringen können und verlor gleich ein paar Prozent.

 


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@stocksour  Moin!

 

Diese Textstelle habe ich heute diesbzgl. gefunden:  Quelle:  https://broker-test.de/trading-news/bank-aktien-verdoppeln-dividende/

" * Morgan Stanley will eigenen Angaben zufolge nun seine Dividende im dritten Quartal auf 70 US-Cent verdoppeln und bis zu 12 Milliarden Dollar (10 Milliarden Euro) für Aktienrückkäufe aufwenden. Vorstandschef James Gorman erklärte, diese Summen seien möglich, weil die Bank über mehrere Jahre einen Überschuss aufgehäuft habe.

* Auch Wells Fargo will das Doppelte der bisherigen Dividende zahlen und 18 Milliarden Dollar zusätzlich für Aktienrückkäufe ausgeben.

* JPMorgan strebt eine Dividendenerhöhung im dritten Quartal von 90 US-Cent auf einen Dollar je Aktie an.

* Die Bank of America will 17 Prozent mehr ausschütten.

Goldman Sachs plant, die Dividende von 1,25 Dollar auf 2 Dollar je Aktie zu steigern."

 

HAPPY TRAILS & DEALS!!! Infiziert Euch nicht, wär schade drum...

 

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