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Umwandlung ADR in russische Originalaktien | Wann wird Consors aktiv?

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Jeder der aktuell ADRs im Depot hat, kennt die Problematik. Die russische Regierung hat ein neues Gesetz erlassen, das es ausländischen Investoren erlaubt, American Depositary Receipts (ADRs) in Aktien umzuwandeln. Die SdK hat bereits eine Leitfaden rausgegeben. Andere Broker sind bereits aktiv und wandeln die ADRs um. Nur Consors wird stellt sich bisher stur und wird nicht aktiv.

 

Gern füge ich hier für alle den Leitfaden der SdK bei

https://sdk.org/assets/Klageverfahren/Russland/Russische-Wertpapiere-2.pdf

 

Hat hier jemand von Consors schon eine positive Rückmeldung erhalten bzw. eine Meldung wie hier vorgegangen wird. 

 

Ich freue mich über zahlreiche Rückmeldungen!

 

 

 

 

 

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
Gelegentlicher Autor
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Worauf warten wir? Darauf daß der Swift-Ausschluß Rußlands zurück genommen wird, denn der hat dazu geführt daß Ausländer keine Transaktionen in Rußland durchführen können. So lange das Aufrecht gehalten wird kann man nur warten. Welche Tatsachen willst du sammeln? Ist der Swift-Ausschluß rechtens? Könnte man die EU deshalb verklagen, weil sie uns mit ihren Sanktionen den Zugang zur russischen Börse versperrt? Daß das alles noch ein juristisches Nachspiel haben wird, was Jahre oder Jahrzehnte dauern kann, kennt man von anderen Aktien. z.B. die der IG Farben, deren Abwicklungsverfahren rund 60 Jahre dauerte. Deshalb finde ich ist es das beste man wartet ab wie sich alles entwickelt. Der Emittent der Hinterlegungsscheine will doch die Aktien verkaufen, mal sehen ob er das schafft...

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Es ist verständlich, dass Sie auf diejenigen warten, die für das Chaos verantwortlich sind, da sie die Lösung für das Problem sein könnten. Es ist wichtig, Verantwortliche zur Rechenschaft zu ziehen und Maßnahmen zu ergreifen, um die Situation zu klären und zu verbessern.

 

Abwarten kann in bestimmten Situationen sinnvoll sein, um keine überstürzten Entscheidungen zu treffen und sicherzustellen, dass alle Fakten und Informationen vorhanden sind, bevor Maßnahmen ergriffen werden.

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Wenn schließlich auch noch die Experten vom "Aktimateur" mit Handlungsempfehlungen um die Ecke kommen - ist das Thema durch.

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Regelmäßiger Autor
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Abwarten kann eine Strategie sein, wenn man nicht viel Geld zu verlieren hat und erst später im Jahresverlauf 2022 aktiv geworden ist. Es geht weder um das SWIFT-Abrechnungsverfahren, noch um Putin oder Brüssel. Es geht, wenn man rechtzeitig einen Tauschauftrag erteilt und dieser von consors nicht bearbeitet wurde, darum, Schadensersatz zu erhalten. Consors hat am 30.05.2022 von mir den Auftrag auf dem Tisch liegen gehabt und die detaillierte Vorgehensweise von der Mellon-Bank, die ich zuvor tel in New York angefordert hatte, übermittelt bekommen und trotzdem nicht gehandelt, sondern "geprüft". Da habe viele andere Banken via Clearstream übertragen. Genau das beweise ich vor Gericht consors und genau deshalb erstatten diese mir den,  von mir realisierten Verlust  zu diesem Stichtag, wobei der Kurs an der Moskauer Börse in Rubel errechnet und durch den damaligen Rubelkurs in Euro umzurechnen sein wird. Des Weiteren werde ich auch die verloren gegangene Dividende einklagen, die ja nicht meinem Typ C-Konto in Moskau bei der Gazprombank gutgeschrieben werden konnte. Abwarten wäre in meinem Fall ein gravierender Fehler, da ich mir dann, also vor dem Landgericht Nürnberg, vorwerfen lassen müßte, die aktuelle Umtauschchance grob fahrlässig nicht genutzt zu haben. Also meine völlig unprofessionelle Empfehlung: Eigene Sachlage klären und ggf. umgehend bei der Bundesbank einen Antrag auf Ausnahmegenehmigung stellen. DIREKT, da ja die Frist, die consors vorgegeben hat, vor 6 Tagen bereits verstrichen ist.

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@realrendite Du machst dir hier viel Mühe. Überlege doch mal wie der Umtausch normal (vor März 2022) funktioniert hätte. Du hättest einen Antrag an den Emittenten geschickt, der hätte deine Hinterlegungsscheine von Clearstream eingezogen und dir die Originalaktien, die bei der NSD in Moskau liegen müßten, auf ein Depot übertragen was an der Börse Moskau handeln kann.
Durch die Sanktionen sind einige dieser Vorgänge nicht möglich, und wenn auch nur eine der Aktionen nicht möglich ist, ist das ganze nicht durchführbar.
Selbst wenn man das schafft und die Aktien auf seinen russischen Depot eingebucht bekommt, was dann? Gazprom ist ein Halb-Staatlicher Konzern, wenn die wollen lassen die die Pleite gehen und nehmen die dann für einen Rubel von der Börse. Als Anleger kann man da nur hoffen daß man schnell raus kommt, und der Verlust überschaubar bleibt. Der schnellste Weg dürfte da meiner Ansicht nach sein einfach nichts tun und den Emittenten vertrauen, denn er hat sicher auch Hinterlegungsscheine an Großanleger, wie Fonds, verkauft die auch die Möglichkeiten haben in USA gerichtlich gegen den Emittenten vorzugehen wenn der Unsinn machen sollte.

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Neues von Consors: 22.09.2023 Onlinearchiv

 

1. Schicken Sie uns bitte einen Nachweis Ihres Depots in Russland.
2. Bitte schicken Sie uns noch eine Kopie Ihres aktuellen Personalausweises (alternativ:
Aufenthaltstitel oder Reisepass inkl. Meldebescheinigung) zum Nachweis, dass Sie in Deutschland
gebietsansässig sind oder die deutsche Staatsangehörigkeit haben.
Für in Deutschland ansässige Einrichtungen senden Sie uns bitte einen aktuellen
Handelsregisterauszug

Beide Nachweise sind für die weitere Bearbeitung des Antrags erforderlich. Bitte erweitern Sie Ihre
Zustimmung zur Datenweitergabe, damit wir diese Unterlagen an die Bundesbank weiterleiten dürfen (siehe
Beiblatt.

 

Ach ja, wie immer Frist bis zum 13.Oktober 2023

 

 

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Punkt 2 ist ja soweit klar und verständlich, aber wie ist die Herangehensweise bzgl. Punkt 1 wenn man kein Depot in Russland hat???

 

 

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@O-Jey 

Wenn du noch kein Depot hast dann musst du eins eröffnen, sonst geht es ja auch unabhängig von diesem Antrag nicht weiter.
Du kannst mit einem Online-Übersetzer bei Cifra bzw. tradernet.ru ein Depot eröffnen. Dann musst du erstmal nur für zwei beglaubigte Übersetzungen bezahlen.
Du kannst dich bei der Cifra-Depoteröffnung von FF24 führen lassen. Das kostet dann zusätzlich 500€ und noch ein Provision abhängig vom Aktienwert.
Du kannst in direkt Russland z.B. bei der Gazprombank ein Depot eröffnen, dann musst du nach Russland reisen. Man kann mit dem Auto nach Kaliningrad fahren. Man kann mit der Bahn (oder Fernbus) nach Polen, z.B. Danzig und dann mit einem Fernbus über die russische Grenze nach Kaliningrad. Man kann per Flieger ins Baltikum und dann weiter per Fernbus nach Kaliningrad oder Sankt Petersburg. Oder man fliegt über die Türkei oder Armenien nach Moskau, was aber relativ teuer ist und mit einer langen Reisezeit verbunden ist.
Für mich ist die Anreise mit dem Auto nach Kaliningrad die beste Möglichkeit, weil es am flexibelsten ist und am besten planbar ist.

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Weiß jemand, ob man seine ADRs/Aktien an jemand anderes übertragen kann? Ich kenne jemanden, der ein Russisches Depot in Russland hat.

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@tt7 hängen freedeom24 und tradernet zusammen??

ff24 wird jedenfalls in den faq der tradernet-seite erwähnt. 
hast du eine Idee, ob man es dort auch ohne die 500eur für ff24 hinbekommt, oder ist das dann so aufwändig wie bei gazprombank? 

 

ich hab nur 1000stk, von daher machen 500eur plus 5% bei ff24 schon etwas aus.

die Kostenstruktur bei tradernet sieht einfach nur nach erstmal 0,5% gebühren aus. das wäre dann natürlich schöner. 🙂

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