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Max_Blau
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Re: Betreff: Sparpläne und deren Gebühreneinzug

@urvater

Für die Abbuchung der ab 2018 anfallenden Vorabbesteuerung bei thesaurierenden Erträgen wäre es durchaus logisch, daß das

Hinterlegte Gegenkonto Ihrer Verlustverrechnungstöpfe

genutzt wird. Es dient zur Gutschrift/Belastung aufgrund der Verrechnung der Abgeltungsteuer. Leider kann dort nur eines der eventuell mehrfach vorhanden Verrechnungskonten eingestellt werden.

 

Für Sparer ist das definitiv nicht besonders kundenfreundlich, aber Dividenden kann man andersrum ja auch nicht aufs Girokonto umleiten. Sonst bräuchte man am Ende ja gar kein Verrechnungskonto...

 

Vielleicht gibt es ja vorab doch noch eine Information der CB? Da die neue Regelung aber erst ab dem Geschäftsjahr 2018 gilt und zu Beginn nächsten Jahres das GJ2017 noch im bisherigen Verfahren abgerechnet wird, drängt diese Problematik noch nicht.

 

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CB_Kai
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Nachricht 12 von 18 (1.818 Ansichten)

Re: Betreff: Sparpläne und deren Gebühreneinzug

Hallo @urvater,

nach Rücksprache mit den mit dieser Thematik befassten Kollegen, darf ich Ihnen den aktuellen Stand wiedergeben. Die Belastung durch die Vorabpauschale findet, wie richtig festgestellt, erstmalig in 2019 statt. Die Buchung selber wird voraussichtlich auf dem bzw. einem der Verrechnungskonten erfolgen. Ob die Belastung auch wahlweise auf einem Tagesgeld oder Girokonto möglich sein wird ist noch nicht abschließend geklärt.

Beste Grüße

CB_Kai

Community Moderator

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seven7yseven
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Nachricht 13 von 18 (1.724 Ansichten)

Betreff: Sparpläne und deren Gebühreneinzug

[ Bearbeitet ]

 Hallo,

 

dazu habe ich auch nochmal eine Anfängerfrage.

 

Gewinne sind steuerpflichtig, aber die Steuer wird nur direkt abgezogen, wenn kein Freistellungsauftrag oder ein Freistellungsauftrag in zu niedriger Höhe hinterlegt ist, oder habe ich das falsch verstanden?

 

Bei Eheleuten sind Kapitalerträge bis 1.602€ doch steuerfrei. Wenn also ein Freistellungsauftrag in angemessener Höhe vorliegt, wird keine Steuer eingezogen?

 

Und noch eine zweite Frage: Wenn ich jetzt beispielsweise einen Sparplan über 100€ monatlich mit der Apple Aktie mache, welche 1,5% Gebühr hat, werden ja quasi 1,50€ abgezogen und Aktien im Wert von 98,50€ gekauft. Welche Gebühren entstehen sonst noch, z. B. beim Verkauf der Anteile, wenn ich den Sparplan irgendwann einstampfe?

 

Danke!

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urvater
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Nachricht 14 von 18 (1.716 Ansichten)

Betreff: Sparpläne und deren Gebühreneinzug

@seven7yseven

Die anfallende Steuer wird mit dem noch offenen Freibetrag verrechnet. Ist dieser nicht ausreichend wird die "restliche" Steuer direkt abgebucht. Soweit hast du alles richtig verstanden. Beid den 1602 € muss der andere Partner seinen teil zur Verfügung stellen (freiwillig) um diesen voll verwenden zu können.

 

Gebühren fallen im Sparplan nur die 1,5 % an, sofern keine anderen Bedingungen zu dem konkreten Fall existieren.

 

Beim Verkauf fallen die entsprechenden Gebühren für den Aktienhandel an. Da spielt es keine Rolle mehr ob man diese per Sparplan oder Direkthandel bezogen hat.

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seven7yseven
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Nachricht 15 von 18 (1.698 Ansichten)

Betreff: Sparpläne und deren Gebühreneinzug

Vielen Dank, das war schon sehr hilfreich.


Was heißt denn "die entsprechenden Gebühren beim Aktienhandel".

 

Was sind das konkret noch für Gebühren? Pauschale oder auch wieder ein Prozentsatz?

 

 

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urvater
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Registriert: 22.11.2016
Nachricht 16 von 18 (1.662 Ansichten)

Betreff: Sparpläne und deren Gebühreneinzug

@seven7yseven

Die Consorsbank verlangt Gebühren pro Order(min 9,95€, max 69 € sonst 4,5€+0,025%)

Zusätzlich können Gebühren in unterschiedlicher Höhe je nach Handelsplatz entstehen.

 

ETFs werden wie Aktien an der Börse gehandelt. Aus diesem Grund sind die Gebühren denen vom "normalen" Aktienhandel gleich. Für andere Wertpapierarten können auch andere Gebühren gelten.

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seven7yseven
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Nachricht 17 von 18 (1.603 Ansichten)

Betreff: Sparpläne und deren Gebühreneinzug

[ Bearbeitet ]

Danke dir.

 

Das heißt, wenn ich monatlich über den Sparplan z. B. 100 Euro spare und die Aktie eine Gebühr von 1,5% Ausgabeaufschlag hat, dann zahle ich monatlich direkt bei Kauf die 1,5%, die vom Kaufbetrag abgezogen werden.

 

Und wenn ich dann einen Anteil von meiner Aktie wieder verkaufe, dann kostet mich das igendwas zwischen 9,95 und 69€ (4,5%+0,025% des Verkaufswerts)?

Wenn ich als Handelsplatz Consorsbank wähle, bleibt es ohne weitere Handelsplatzgebühren, oder?

 

Also grob wären das dann 1,5% vom Betrag, den ich investiere (in meinem Beispiel) + (4,50€ + 0,025% vom Verkaufswert) an Gesamtgebühren, wenn ich als Handelsplatz Consorsbank wähle?

 

 

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urvater
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Nachricht 18 von 18 (1.569 Ansichten)

Betreff: Sparpläne und deren Gebühreneinzug

Du darfst hier den Kauf und Verkauf sowie die Bank und den Handelsplatz nicht durcheinander bringen.

 

Kauf im Sparplan:

Von den 100 € werden 1,5% als Gebühr für den Sparplan abgezogen, sofern hier keine besondere Aktion vorliegt. 

Bei Aktien können noch 1,50 € für die Eintragung ins Aktienregister anfallen.

Weitere Gebühren fallen nicht an.

 

Verkauf aus Sparplan ist identisch mit Aktienverkauf, wenn es sich um Aktien oder einen ETF handelt, der über eine Börse verkauft wird.

Hier fallen die 9,95 € oder 4,5 € + 0,025% vom Volumen an. (max. 69,00 €)

Zusätzlich kann es noch Gebühren durch den gewählten Handelsplatz (Xetra, Berlin etc.) geben.

 

Zusätzlich bei Verkauf

Wenn dein Steuerfreibetrag ausgeschöpft ist, werden beim Verkauf noch die Abgeltungssteuer und der Soli fällig. Bist du in der Kirche, kommt auch noch Kirchensteuer oben drauf.

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