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bankert
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Nachricht 31 von 36 (2.465 Ansichten)

Betreff: Kündigung

Hallo Michael,

 

frag für mich gleich mit nach - ich habe das gleiche Problem. Auch mit wurde das Girokonto ohne Angabe von Gründen gekündigt.

Mein Konto war nie im Minus. Es gibt einen fixen monatlichen Geldeingang. Ich habe auch sonst keine Probleme - nirgendwo Schulden oder Kredite.

 

Daneben habe ich ein Tagesgeldkonto und ein Verrechnungskonto und ein Depot. Es laufen 3 Aktiensparverträge. Gesamt liegen ca18000€ in Anlagen oder Konten. Wieso also die Kündigung?

 

so what?

Kraecker
Aufsteiger
Beiträge: 1
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Nachricht 32 von 36 (1.720 Ansichten)

Betreff: Kündigung

[ Bearbeitet ]

Ich wurde auch ohne Angabe von Gründen gekündigt.
Der Mitbewerber, hat mir dagegen nur die Kreditkarte gekündigt. Da war der Grund die Schufa.
Der Grund wird also auch bei Consorsbank die Schufa sein.
Dabei habe ich immer Guthaben bei Cinsors. Aber das interessiert die nicht, die interessiert nur was andere sagen.
Den Schufaeintrag habe ich übrigens wegen der GEZ. Das Geld um die GEZ zu zahlen habe ich, aber diese NATO-Presse unterstütze ich nicht.
Jedenfalls sollte die Banken sich überlegen ob sie in der heutigen Zeit negative Schufaeinträge wegen der GEZ noch gelten lassen. Ihr verliert jedenfalls viele zuverlässige Kunden wenn ihr sie leichtfertig wegen der GEZ kündigt.

schmucki
Routinierter Autor
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Registriert: 14.11.2016
Nachricht 33 von 36 (1.613 Ansichten)

Betreff: Kündigung

[ Bearbeitet ]

@Kraecker

Tja, das Problem ist aber, die Consorsbank sieht nicht, das der negative SCHUFA-Eintrag von der GEZ ist (übrigens gibt es die GEZ schon lange nicht mehr, die nennen sich jetzt "ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice").

 

Sie können natürlich gegen diesen Beitragsservice protestieren, aber ein Titel gegen Sie bzw. eine offene, unbestrittene Forderung wird der SCHUFA gemeldet. Nun ist es so, dass kein Partner der SCHUFA Namen sieht. Sondern nur anonymisierte Merkmale, also in Ihrem Falle eine offene Forderung. Aber eben nicht, von wem und warum. Sie können nun der Bank mitteilen, dass der negative Eintrag vom ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice stammt, weil Sie dagegen protestieren. Aber sehen kann es die Bank nicht.

 

Aus diesem Grund die Kündigung ("Negativmerkmal"). Also ganz so einfach ist das nicht, zu sagen "ist doch nur die GEZ". Das sollten Sie überdenken. Den Banken ist das egal, ob die Kunden wegen nicht gezahlter Beiträge verlieren. Denn, wie bereits erwähnt, kennen die die Hintergünde nicht. Zumal eine Kontoneueröffnung bei einer anderen Bank nun auch wesentlich schwieriger wird. Von Kreditkarten und Dispo ganz zu schweigen, davon wird es erstmal nichts mehr geben...

VollDerGangster
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Nachricht 34 von 36 (1.531 Ansichten)

Betreff: Kündigung

Das Thema hat zwei Seiten die ich hier mal kurz beleuchten möchte:

Es ist ziemlich bedenklich und schlechter Stil wenn die Bank einem Kunden einfach so komplett das Konto kündigt, obwohl mit dem Kunden bisher keine negativen Erfahrungen gemacht wurden, man sieht das dieser regelmäßiges Einkommen hat, seine Rechnungen bezahlen kann und bei der Bank selbst auch keine Schulden hat. Der Schufa-Score kommt einer Gerüchteküche gleich, Falschinformationen kommen immer wieder vor. Sei es durch Namensverwechselungen oder weil manche unseriöse Inkassofirmen strittige Forderungen einfach schon mal bei der Schufa einstellen, um Druck aufzubauen. Deshalb bewerten die meisten Filialbanken den Schufa-Score bei Bestandskunden zwar als Alarmsignal das in der Situation erstmal kein Dispo- oder Kreditkartenkredit mehr drin ist, würden dem Kunden aber dann noch lange nicht mit einer kompletten Kontokündigung den Boden unter den Füßen wegziehen. Zum einen weil sich Kunden rechnen, auch wegen der Kontoführungsgebühr, zum anderen weil man eine langfristig angelegte Vertrauensbeziehung nicht einfach wegen ein paar Wolken am Himmel aufgibt.

 

Andererseits muss man aber auch die Gesamtumstände des Girokontos bei der Consorsbank und generell Gratiskonten bei Onlinebanken sehen. Es kostet nicht nur nichts, es kostet eigentlich sogar weniger als nichts, weil dem Kunden auch noch die Fremdautomatengebühren erstattet werden. Aus Sicht der Bank bedeutet das eine sehr, sehr geringe Marge die sich ganz schnell ins Negative verkehren kann. Deshalb nehmen sich viele Direktbanken und so auch die Consorsbank raus, nur Kunden zu nehmen, bei denen keine finanziellen Probleme zu erkennen sind. Und sie behalten sich teilweise auch vor, sobald nur entfernt irgendwo die kleinste Wolke am blauen Himmel aufzieht, den Kunden sofort rauszukicken. Einfach ganz präventiv, bevor tatsächlich Zahlungsschwierigkeiten oder Kontopfändungen auftreten. Vermutlich ist es bei der sehr geringen Marge unterm Strich für die Bank günstiger eine ganze Reihe von Kunden rauszukicken bei denen später nie Probleme gegeben hätte, um dafür ein paar wenige Zahlungsausfälle abzuwenden.
Das ist eine Geschäftspolitik die kann man als hart und wenig loyal bezeichnen kann (manche Leute würden auch sagen "unsozial"), aber genau so sind auch die Kunden, welche die Consorsbank umwirbt. Das sind hippe Menschen die unbeschwert shoppen, im Sonnenschein am Strand spazieren und herumtanzen! Genauso ist das Girokonto der Consorsbank, für Schönwetter gemacht!
https://www.youtube.com/watch?v=BTk_E7C_4d0

Und genau so wenig loyal wie die Leute ihrer Filialbank wegen der Kleinigkeit mit der Kontoführungsgebühr kündigen,  werden sie zuweil bei der Gratis-Onlinebank vor die Tür gesetzt, sobald mal nicht mehr Schönwetter bei der Schufa ist.

Wenn man das weiß ist das nicht wirklich schlimm, denn der moderne agile Online-Kunde von heute wird schon innerhalb der Kündigungsfrist eine andere Bank finden (zur Not hilft der Suchbegriff "P-Konto trotz Schufa"). Gratis wird das aber nicht mehr sein.

 

SmithA1
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Betreff: Kündigung

Da es sich bei Girokonten vermutlich um "Massenabfertigung" im weitesten Sinne handelt, muss die Bank auch bestimmte Kriterien voraussetzen. Und dazu gehört sicherlich auch die Schufa.
Und generell zur Schufa: Jeder hat das Recht, seine Einträge einzusehen und ggf. berichtigen zu lassen.
So oft man auch Beschwerden über die Schufa hört, kann ich mir nicht wirklich vorstellen, dass da so viele Einträge fehlerhaft sind bzw. so fehlerhaft, dass einem ein Konto dadurch gekündigt wird.
Sicherlich gibt es einige, viele Fälle aber das wird nicht der Großteil sein. Wie üblich, hört man in den Foren bzw. im Internet nur von den Negativfällen.

Daher kann ich die Banken schon etwas verstehen, dass sie zumindest einige Kriterien wie z.B. Schufa ansetzen um über Kontoeröffnung bzw. -kündigung zu entscheiden. Und da es nun mal ein Massengeschäft ist, kann nicht jeder individuelle Fall geprüft werden.
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schmucki
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Betreff: Kündigung

Und wen genau interessiert das?