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
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Hallo,

 

ich benötige einen Rat. Ich habe das Formulat 02.035 der Dänischen Zollbehörde ausgefüllt und an mein Finanzamt gesendet. Das Formular besteht aus einer Seite und es geht nur um die Bestätigung, dass ich in Deutschland lebe. Den Antrag selber wollte ich dann direkt über das Internet stellen.

Jetzt kommt meine Frage: Das FA Korbach-Frankenberg schreibt:

... bitzte den kompletten Antrag auf Rückerstatttung der dänischen Quellensteuer einzureichen, die Exemplare für die dänische Steuerverwaltung und den Gläubiger werden Ihnen zusmamane mit der Bestätigung zurückgeschickt.

...

 

Damit ich den Antrag stellen kann benötige ich das Fortmular zurück. Aber das bekomme ich erst wenn ich den Antrag einreiche. Das geht aber nur elektronisch? Irgendwie verstehe ich das nicht. Was mache ich falsch?

 

Gruß

Marko

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31 ANTWORTEN 31

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Registriert: 21.07.2017

Hallo, @HolgerHolger ,

zum "Warmlaufen" kannst Du schon mal diesen Thread von einem, der es auch nicht verstanden hat, lesen. Allgemeines zur Quellensteuer findest Du im Beitrag von @onra verlinkt, Konkretes zur "anrechenbaren Quellensteuer" in meinem.

Wenn Du dann noch Fragen hast, kannst Du sie in diesem oder dem anderen stellen.

Soviel vorab:

Die dänische Quellensteuer beträgt 15% und wird auf die deutsche Abgeltungsteuer angerechnet.

 

"Geangscheng"

 

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
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Hallo an alle, die beim Thema "Dänische Quellensteuer" Probleme haben:

Ich habe Anträge gestellt zur Rückforderung für die Jahre von 2016-2020, die ich verfolge.

Die Steuerbehörden wurden 2x von mir angeschrieben. Als Antwort hieß es jedes Mal sinngemäß

" Es dauert noch eine Weile".  Also, hier ist zunächst einmal Geduld gefragt und davon ziemlich viel.

Übrigens: Ein Leser des "Stuttgarter Aktienbrief" hat kürzlich bestätigt, dass er für 2017 und '18

die Rückvergütung Anfang '22 erhalten hat.

Wer den Antrag zum ersten Mal stellt oder sich sonst hier schwertut, dem empfehle ich

einen bei der DSW erhältlichen Leitfaden zum Ausfüllen zu bestellen. 

Man kann den Antrag auch die depotführende Bank machen lassen (sind aber nicht alle dazu bereit), aber

das kann ins Geld gehen. Die Sparkasse Vorderpfalz z.B. nimmt 500,- € pro Antrag. Also i.d.R. besser

selber machen.

Die Wohnsitzbestätigung wird vom Finanzamt Ludwigshafen seit langer Zeit problemlos bestätigt. Das gilt auch

für andere Länder wie Schweiz oder Frankreich. Bei Problemen ist es vllt. hilfreich, mal mit den Leuten zu reden

und den Sachverhalt erläutern.

An Nachweisen lege ich immer Dividendenabrechnung, Kontoauszug mit der Div.gutschrift und den Depotauszug

zum Jahresende bei. Vllt. nicht alles erforderlich, aber schadet nicht.

Was noch verlangt wird, ist die Steueridentifikationsnummer und  das Datum der HV, bei der die Ausschüttung beschlossen wurde

(z.B. bei finanzen.net unter HV-Kalender).

Es bedarf auch für jede ausschüttende Gesellschaft einen eigenen Antrag.

Ja, es ist schon etwas mühsam, vor allem wenn ihr für mehrere Jahre gleichzeitig beantragt und noch mehrere dänische Titel

besitzt, die auch noch i.d.R. 2x jährlich ausschütten.

Trotzdem hoffe ich, doch dem einen oder anderen etwas geholfen zu haben.

 

 

 

 

 

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