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Enthusiast
Beiträge: 316
Registriert: 18.12.2014

Klappt das überhaupt mit einer 6-stelligen Summe oder muss diese 7-stellig sein?

 

Ich denke letzteres ist der Fall, da man ja ca. 2%-Punkte der Erträge als Inflationsausgleich nicht entnehmen darf.

 

Dann gehen noch Steuern und der volle Satz (ca. 18%) zur Kranken- und Pflegeversicherung weg sofern man nicht privat versichert ist. Als pflichtversicherter Rentner oder Arbeitnehmer muss man von seinen Kapitalerträgen keine KV und PV-Beiträge zahlen aber wenn man nur von Kapitalerträgen lebt schon.

 

Da bleibt bei 6% Rendite von einer Million nur ca. 2500 Euro im Monat.  Steuern würde man sogar weniger als 25% zahlen, da man den vollen Freibetrag von ca. 8600 Euro im Jahr bekommt und die KV-Beiträge absetzbar sind.

 

Mit einer halben Million wird das Geld auch bei 8% Redite kaum reichen.

 

Also ohne Kapitalverzehr wird es wohl nur bei Lottogewinnern und großen Erben klappen.

 

VG Totti


Enthusiast
Beiträge: 241
Registriert: 30.12.2014
Als Privatee kann man sich sowohl gesetzlich als auch privat krankenversichern. Da man in der GKV nur den günstigen Mindestbeitrag von ca. 160€ im Monat bezahlt, in das meistens am günstigsten. Die GKV bezieht sich nämlich nur auf Arbeitslohn und nicht auf Kapitaleinkünfte.
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
Enthusiast
Beiträge: 316
Registriert: 18.12.2014

Hallo Gangster,

 

hier ist ein schon etwas älterer Artikel über das Thema. Außer der Höhe der Bemessungsgrenze stimmt aber alles heute noch.

 

http://www.focus.de/finanzen/altersvorsorge/tid-22915/titel-krankenversicherung-welchen-beitrag-priv...

 

Wer als Renter nicht pflichtversichert sondern freiwillig in der GKV versichert ist zahlt sogar als Rentner den _vollen_ Satz zur KV+PV von seinen Kapitaleinkünften.

 

Es würde auch die Politik in Erklärungsnöte bringen wenn jemand der 50 000 Euro Kapitalerträge hat weniger GKV-Beiträge zu zahlen hätte als jemand der 50 000 Euro durch arbeiten verdient.

 

VG und schönen Sonntag

 

Totti


Enthusiast
Beiträge: 288
Registriert: 17.11.2015

Ist ja ein richtig interessanter Thread geworden. Danke für den Link - die Regeln mit dem 9/10 der 2. Hälfte des Erwerbslebens kannte ich bisher noch nicht.

Ist zwar noch ganz schön lange hin bis das akut wird - aber das bedeutet letztendlich, dass man - will man nicht in den sauren Apfel beissen - maximal 2-2,5J vor Rentenbeginn aufhören dürfte. Da heisst es dann wohl doch irgendeinem Dödel-Teilzeit-Job nachzugehen oder die zusätzlichen ~400€/Monat einzukalkulieren...

 

Aber ein Problem nach dem anderen. Erstmal die mittlere 6-stellige Summe haben - dann schauen was geht. 😉

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