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Neue Kreditkartengebühren

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Gelegentlicher Autor
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Liebe Consorsbank,

 

einer der Gründe damals zur Consorsbank zu wechseln war der Vorzug des bargeldlosen Kreditkartenverkehrs im Ausland ohne die horrenden Zusatzkosten von anderen Anbietern.

 

Da dies nun entsprechend dem neuen Leistungsverzeichnis entfällt kann ich leider die Consorsbank nicht mehr weiter empfehlen und werde mir sicher eine Kreditkarte bei einem anderen Anbieter nehmen, der mir diese Konditionen - ebenfalls ohne laufende Kosten - weiterhin bieten kann.

 

Schade, denn somit geht das Konzept "alles in einer Hand" zumindest für mich nicht mehr auf...und ich ärgere mich, dass ich viele Empfehlungem im Freundes- und Bekanntenkreis aufgrund des ehemals attraktiven Angebots der Consorsbank ausgesprochen habe.

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
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Ich habe mal geschaut. Offensichtlich wäre number26 eine Option zum Consors-Konto. Geldabheben und bezahlen weltweit geührenfrei mit der Kreditkarte. Leider liegt das Girokonto offensichtlich bei der Wirecard Bank. Ein börsennotiertes Unternehmen, aber keine Erfahrungsberichte von Kunden. Hm..

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Gelegentlicher Autor
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@tk
Habe dort auch ein Konto, läuft echt gut. Bis dato nie Probleme gehabt, überall KOSTENLOS Geld bekommen und bezahlen können.
Ende des Jahres kommt auch eine EC Karte zum Konto

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Auch ich bedauere die Entwicklung sehr, als intensiver Nutzer des Girokontos.

In den letzten Wochen und Monaten sind mehrere Angebote mit 0% Fremdwährungsgebühr und 0 € Jahresgebühr auf dem Markt angekommen, und zwar im Bewusstsein der sich verändernden wirtschaftlichen Lage. Namen nenne ich hier nicht, Kenner der Branche wissen aber Bescheid.

 

Es ist klar, die Interchange-Gebührenregulierung der EU wird die Einkünfte der Banken aus Kartenzahlungen schmälern. Die niedrigen Zinsen machen das Einlagengeschäft unattraktiv.

Bei meinem letzten Finnland-Besuch (zugegebenermaßen ein Euro-Land) habe ich fast nirgendwo bar bezahlt und selbst am Marktplatz-Grill brav mit Karte. Auch bei meinen häufigen UK- und Polen-Besuchen, da ich der Ansicht bin, dass in einem zusammenwachsenden Europa eine unterschiedliche Währung kein Hindernis sein sollte.

 

Jede Barabhebung kostet die Bank Geld (ca. 1,50 bis 2 Euro). Jede Kartenzahlung bringt der kartenausstellenden Bank (wenig, aber in Zukunft mit 0,3% bzw. 0,2% immerhin etwas) Geld ein. Ich würde lieber eine ganze Reise über fast alles mit Karte zahlen. Jeden Tag an einen britischen/schwedischen/schweizerischen/polnischen... Geldautomaten gehen, sich anstellen, haushalten, und dann der Bank 2 Euro Kosten pro Abhebung verursachen, das ist nicht meine Welt. Daher kann ich nur schwer nachvollziehen, warum Kartenzahler gegenüber Barzahlern in diesem Umfang benachteiligt werden.

 

Aber der Wettbewerb ist derzeit recht scharf. Jedenfalls meine Fremdwährungsumsätze werden ab Dezember wohl woanders landen. Schade, ich habe gerade die statistischen Auswertungen und das Prinzip "eine Bank für alles" sehr gemocht.


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Hallo,

 

natürlich ist die Erhebung von KK-Gebühren nicht so schön, dennoch sollte jeder für sich selber mal schauen, wie häufig und wie viel er in Fremdwährung Geld holt und ggf. wechseln. Ich brauch es nicht so häufig/nie. 1,75% sind auch nicht die Welt, es geht auch mehr!

 

Man darf an dieser Stelle halt nicht vergessen, dass eine Bank kein Wohlfahrtsverein ist dafür aber ein Wirtschaftsunternehmen.

 

Diese Klausel: "Karteneinsatz in Wettbüros, Casinobetrieben und Lotteriegesellschaften" finde ich ziemlich frech. Für die Bank ist die Benutzung der Visa nicht teurer als bei der Tanke ums Eck! 5€ sind echt happig und unverschämt.

 

Des Weiteren ist auch der Preis für die Gold-KK nicht gerade ein schnäppchen. Bin echt gespannt was die für Leistungen bietet!

 

Viele Grüße

 

 


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@Fassbrause

"Jeden Tag an einen britischen/schwedischen/schweizerischen/polnischen... Geldautomaten gehen, sich anstellen, haushalten, und dann der Bank 2 Euro Kosten pro Abhebung verursachen, das ist nicht meine Welt."

 

Zwar sehr umständlich, aber gerade in Anbetracht der Tatsache, dass ich am Ende des Urlaubs nichts mit Fremdwährung anfangen kann, muss im nächsten Nicht-Euro-Land die Kreditkarte wohl für mind. eine Abhebung am Tag herhalten. Die reine Kartenzahlung ist natürlich für mich deutlich bequemer und für die Bank scheinbar erheblich günstiger, aber was solls? Smiley (zwinkernd)

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Sorgt aber für einen schlechteren Wechselkurs


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Stimmt, im Inland wird die Kartenzahlung über die 10Ct-Gutschrift noch gepusht, aber im Ausland will man sie nicht. Ja was denn nun?

 

Da hätte es noch eher Sinn ergeben, die ausländischen Barabhebungen mit 1.75% zu belegen. Immerhin wäre dann eine eigene Handschrift erkennbar gewesen ("wir wollen den Kartenzahler"). 


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Gut, bei NatWest UK zahle ich 2,75% (mindestens 1 GBP) pro Fremdwährungsumsatz. Bei Barabhebungen sogar noch 2%, mindestens 2 GBP und maximal 5 GBP, Auslandsbargeldgebühr zusätzlich zu den 2,75% Fremdwährungsgebühr. Auf den ersten Blick hätte man also sagen können, schlimmer ginge es immer.

 

Dafür ist das Standardkonto dort aber nicht nur kostenlos. Es ist eine Filialbank, bei der ich einen persönlichen Ansprechpartner habe, Schecks und Bargeld vor Ort einzahlen kann, die mir einen Hauskauf finanzieren könnte, ein Geschäftskonto einrichten, und so weiter. Das ist eine Querfinanzierung eines ganz anderen Produkts. Daher überzeugt mich das Argument nicht, es hätte schlimmer kommen können. Mein Hauptwohnsitz ist Berlin. Polen ist nur einen Katzensprung entfernt und ich muss auch beruflich bedingt mehrmals im Jahr in Nicht-Euro-Länder in Europa.

 

Aber genau das ist es ja. Diejenigen Kunden, die durch Meidung von Geldautomaten der Bank Kosten ersparen, erhalten woanders sogar Vorteile. Ein Wettbewerber, dessen Name hier auch ungenannt bleibt, zahlt Kunden, die einen Mindestgeldeingang haben, drei Umsätze im Monat mit der Karte machen und in einem Monat Geldautomaten komplett meiden, einen Bonus von 2 Euro pro Monat. Stattdessen soll man bei Netto ohne Hund oder Edeka mit der girocard/Maestro beim Einkauf abheben, denn das kostet die Bank nichts.

 

Gäbe es ein ähnliches Konzept hier, wäre es ein fairer Ausgleich für treue Kunden.

Gerade durch die Karte mit 0% Fremdwährungsgebühr war ich ein sehr großer Fan des Angebots der Consorsbank - Miete, Strom, Internet und Telefon, Einkäufe laufen alle über dieses Konto. Depotwechsel war auch mehr als nur in Überlegung.


Regelmäßiger Autor
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Ich finde die 0% Fremdwährungsgebühr war echt ein alleinstellungsmerkmal. 

 

Hab es mal als idee gepostet, es wieder abzuschaffen: https://wissen.consorsbank.de/t5/Ideen/Fremdwährungseinssatz-abschaffen-bevor-er-kommt/idi-p/28185


Gelegentlicher Autor
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Ich finde es irgendwo schon frech eine Dienstleistung, die bislang ein Alleinstellungsmerkmal war abzuschaffen, bzw. für diejenigen, die sie weiter in Anspruch nehmen wollen die KK-Gebühren der Gold-Karte zu erheben... Also: Entweder für eine neue Karte zahlen oder für die Fremdwährungsnutzung. Ergebnis ist so oder so eine spontane Preiserhöhung für den Kunden, eine Änderung der Konditionen für die eigentlich groß geworben wurde...

 

Klar auf dem Girokonten-Markt sind Fremdwährungsgebühren Gang und Gebe und nur die kostenpflichtigen Premium (Gold/Platin) Karten verzichten dann auf diese, aber dann sind sie von Vornerein so festgelegt. Und genauso wie sich Amex-(Platin)-Kunden über das Hin und Her mit den Leistungen beschweren ist eine Revolte hier vollkommen logische Konsequenz...

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