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lion2016
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Markt Status - im Würgegriff der Notenbanken

Die Goldminen laufen wie geschmiert was Gold zusätzlich befeuern wird. Die Märkte werden angesichts der nach unten tendierenden Zinsen und der Inflation eher nur die Richtung nach oben kennen. Öl wird die Konsolidierung so schnell nicht beenden. Amazon wird bald die Quartalszahlen vermelden, die von Netflix waren insofern enttäuschend als dass der Ausblick sehr verhalten war. Die US Daten und die in Europa sind gemischt. Allerdings ist die Lagebeurteilung im Euroraum schlecht was sich demnächst in den neuen Zahlen niederschlagen kann. Möglicherweise wird bald das Helikopter Geld abgeworfen, zunächst schon nächste Woche in Japan, wo wie auch in Europa und den USA die Notenbank tagen wird.

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lion2016
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Nachricht 2 von 37 (2.047 Ansichten)

Betreff: Markt Status - im Würgegriff der Notenbanken

PIMCO Volkswirt hat gesterne seine Idee zur Stabilisierung des Finanzsystems präsentiert:

die FED sollte statt Anleihen und Negativzinsen Gold aufkaufen und zwar zum Preis von 5000 $ je Unze. Gegenüber dem Helikopter Geld hat das auch den Vorteil, dass dahinter menschliche Arbeit der Minenbeschäftigten steht.

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lion2016
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Nachricht 3 von 37 (2.012 Ansichten)

Betreff: Markt Status - im Würgegriff der Notenbanken

Wie bereits analysiert, scheinen die Daten immer schlechter zu werden.

Alles rot heute bis auf Gold und ansatzweise Silber. Wird das die einzige Konstante bis Jahresende?

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lion2016
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Nachricht 4 von 37 (1.975 Ansichten)

Betreff: Markt Status - im Würgegriff der Notenbanken

Bank of Japan hat trotz fortschreitender Deflation die Maßnahmen verschoben.

Man will Negativzinsen testen und 2. Helikopter Geld würde gegen Gesetze des Landes verstoßen.

Gold ist gegen den Markttrend gestiegen, wäre auch bei anderslautender Entscheidung sicher der Fall gewesen.  Diverse Publikationen vermelden indes das Comeback der Goldminenaktien.

 

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didi47
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Betreff: Markt Status - im Würgegriff der Notenbanken

@lion2016

 

Es ist m.E. nicht Schuld der Notenbanken wenn die Politik versagt.

Schon die Brechung der Euro-Kriterien, zuerst durch Deutschland, war der Anfang -

jetzt haben wir die Resultate.

Ohne Nullzinspolitik wären viele Staaten Europas schon "Pleite" und nicht nur die kleinen, die dem Druck und den Anforderungen des Euro in absehbarer Zukunft nicht nachkommen können.

Unpopuläre Massnahmen wären notwendig, aber man möchte ja auch gewählt werden...

Ich sehe eine Blase und habe ein sehr ungutes efühl für die Zukunft, obwohl ich eigentlich Optimist bin.

 

Schönes WE 

Detlef

 

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jb4711
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Betreff: Markt Status - im Würgegriff der Notenbanken

Der Verlauf des Gold-Kurses in den letzten 2 Tagen bestätigt alle Annahmen in eindruckvoller Weise. Das Dreieck wurde mit ausserordentlicher Dynamik nach oben verlassen.

 

Gleichzeitig und erwartungsgemäß ein massiver Anstieg der zugehörigen Minen- und Rohstoffaktien.

 

Sollten - wie gestern von Dax angedeutet - nun die Bären die Oberhand gewinnnen, so kann man bezügl. Gold und Rohstoffe noch einiges mehr erwarten.

 

Ebenfalls schönes WE

Grüße JB4711

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lion2016
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Betreff: Markt Status - im Würgegriff der Notenbanken

Gold ist abgehoben. Nun wird in Goldminenaktien umgeschichtet, Goldminenfonds wären nicht die schlechteste Wahl. Große Analysten weisen darauf hin, dass Wirtschaftsdaten gemischt sind, Ziele bescheidener geworden sind und dass die Inflation zu beobachten sei. Wir sind auf dem Weg in die Stagnation. Die klassischen Lehren des Kapitalismus funktionieren nicht mehr. Der Weg für Realwerte ist frei: Aktien und Gold (Goldminen).
Bei Aktien ist besonders Amazon hervorzuheben, die Quartalszahlen waren sehr gut, alle Kennzahlen des Unternehmens können nur Gutes bewirken.
Ansonsten Facebook, Expedia, Priceline und natürlich Google. Apple muss noch neue Produkte erfinden, die die alte Größe zu erreichen helfen.
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lion2016
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Betreff: Markt Status - im Würgegriff der Notenbanken

Viele Banken sitzen auf faulen Krediten der unter niedrigem Öl-Preis leidenden Ölindustrie. Man solllte die weitere Entwicklung genau beobachten. Deshalb auch wird die FED weiter versuchen, den Zind zu erhöhen, um Banken zu stabilisieren. Dagegen spricht aber die Verfassung der Wirtschaft und der immense Schuldenberg. Der Dollar würde wieder Richtung Parität steigen. Die US Waren verteuern sich dann erheblich. Im Moment liegt der Fokus der Geschäfttätigkeit der Banken auf Derivaten und Staatsanleihen. Gold als Alternativwährung und auch als Konkurrenz zu Aktien wird bekämpft. Der Goldmarkt ist viel zu klein, interessant sind für die Banken nur Gold Derivate und Goldminenaktien. Sobald das Vertrauen in das Finanzsystem Risse bekommt, wird Gold noch mehr an Bedeutung gewinnen.

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jb4711
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Betreff: Markt Status - im Würgegriff der Notenbanken

Da hatten wir dann heute wieder die neuerdings typische Situation: die US-Arbeitsmarkdaten sind schlechter. als erwartet (160.000 neue Stellen, statt 205.00 erwartete neue Stellen. Hier weiss ich nicht wirklich, ob die 45.000 Differenz für ein Land mit der Größe der USA eine so grosse Rolle spielen).

 

Entsprechend drehen die Börsen dennoch ins Plus, Gold und Silber gleichzeitig auch.

 

Vor der Nullzinspolitik der großen Notenbanken, hätten schlechte US-Jobdaten sicherlich zu steil fallenden Kursen geführt.

 

Heute ist es ungekehrt. Hieraus kann man nur folgern, dass den Akteuren an den Börsen die Aussicht auf weiteres Spielgeld wichtiger ist, als die Entwicklung der Realwirtschaft. Solange das so bleibt, werden m.E. die Kurse weiter steigen: irgendwo muss das Geld ja hin.

 

So dass dann irgendwann die Frage übrigbleibt, inwiefern die Aktienkurse nicht schon längst von der tatsächlichen Wertschöpfung/Wert der Firmen abgekoppelt sind ?

 

Weiterhin erfolgreiches Traden und viele Grüße

JB4711

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lion2016
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Betreff: Markt Status - im Würgegriff der Notenbanken

Wegen der Politik der Niedrigzinsen und massiver Verschuldung kommt es zur Explosion der Realvermögen: Aktien und Gold. Geld wird ja laufend entwertet.

Schlechte Daten bedeuten, dass Zins nicht angehoben wird, deshalb steigt Gold, die Aktien abhängig davon was das für Daten sind - kann man sehr oft so oder so auslegen, kommt auch auf die Zeitebene an: kurz, mittel, langfristig.

Wie im Sport so auch an der Börse, die hohen Kurse sind der Marktwert des Realvermögens in einer immer schlechter funktionierenden Wirtschaft.