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
Gelegentlicher Autor
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Beiträge: 5
Registriert: 19.11.2015

Hallo,

 

Ich habe gleich mehrere Fragen und hoffe ich bekomme dazu ein paar Antworten:

 

1) Angenommen ich verkaufe meine Fonds/ Aktien zum Wert von 1000 € aus meinem Depot und kaufe direkt für 1000 € andere Fonds/ Aktien.
Zahle ich dann trotzdem Kapitalertragssteuer oder entfällt diese weil ich den Betrag direkt reinvestiert habe? Oder Bekomme ich das bei der Steuer wieder?

2) Ich habe den ETF Fonds auf den MSCI (DBX1MW) in meinem Depot. Dieser ist soweit ich informiert bin thesaurierend. Jetzt sehe ich jedoch nirgendwo, dass irgendwelche Erträge wieder angelegt wurden? Hatte dieser Fond in den letzten Jahren keine Erträge, welche wieder angelegt wurden? Auf meiner Jahressteuererklärung wurde auch kein Betrag ausgewiesen. Wisst ihr da etwas?

3) Ist es möglich sein Depot auf ein weiteres Depot dass ich bei der Consorsbank besitze (z.B. zusammen mit dem Parnter) zu übertragen? Entstehen da irgendwelche Kosten?

 

Vielen Dank schonmal für eure Hilfe.

Gruß

Michael

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12 ANTWORTEN 12

Enthusiast
Beiträge: 607
Registriert: 06.06.2016

Dann würde ich doch einfach mal die Fondsgesellschaft anmailen oder anrufen .........

 

Nach dem bisherigen Verlauf des Threads kann ich mir nicht vorstellen, dass hier im Forum eine befriedigende Antwort zu bekommen ist. Ein CB-Moderator wird vermutlich auch nur auf die Fondsgesellschaft verweisen, da diese ja für den ETF "verantwortlich" ist. Consors ist ja "nur" der Vertreiber. Oder??????

 

Schön wäre es dann, wenn die Antwort der Fondsgesellschaft dann hier der Allgemienheit zur Kenntnis gegeben würde 🙂 .

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
Autorität
Beiträge: 4191
Registriert: 06.02.2015

Wenn ich das beim Emittenten vom ETF DBX1MW richtig gesehen habe, ist in den letzte 9 Jahren der "Betrag der Thesaurierung/ ausschüttungsgleichen Erträge" jeweils 0 Euro...

 

Grüße

immermalanders

 

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
Routinierter Autor
Beiträge: 144
Registriert: 11.05.2014

Der DBX1MW ist ein Swap-basierter, ausländischer ETF, der die Ausschüttungen thesauriert.

 

Eine sog. Nullmeldung ist eine Vereinfachung für die Steuererklärung, wie sie momentan geregelt ist.

 

Das Problem bei der aktuellen Abgeltungssteuer ist, dass bei ausländischen ETF jedes Jahr die Erträge in der Anlage KAP angegeben werden und versteuert werden müssen. Nach Veräußerung der Anteile muss dann die über die Jahre zuviel entrichtete Abgeltungssteuer zurückgfordert werden. Vor allem im Privatbereich sind "Agenten" unterwegs, die die Belege über die Jahre nicht aufheben... Dann wird es schwer, die zuviel entrichtete Steuer zurückzufordern.

 

Bei einer Nullmeldung hat man dieses Problem nicht. Versteuert wird bei Verkauf (automatischer Einbehalt der Steuer für Wertzuwachs aus Kursgewinn als auch die wiederangelegten Erträge) und es gibt auch nichts zurückzufordern. Zusätzlich ist auch der Steuerstundungseffekt u. U. von Vorteil.

 

Die Nullmeldung funktioniert im Übrigen IMHO nur für Swap-basierte ETF, da die Erträge dort nicht als Dividenden oder Zinsen deklariert werden.

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