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Grüßt euch Smiley (fröhlich),

 

nach langem Einlesen und Kopfrauchen habe ich mich nun für den ersten ETF entschieden. Die Wahl viel auf den "Lyxor ETF MSCI All Country World C-EUR", einfach wegen der hohen Diversifikation.

 

Jetzt stelle ich mir die Frage: ist es sinnvoll neben einem thesaurierer auch einen auschüttenden á la "iShares STOXX Global Select Dividend 100 UCITS ETF (DE)"

laufen zu lassen? Oder beißt sich das in irgendeiner Form? Steuerlich soll es ja ab 2018 keine Unterschiede mehr geben.

 

Danke und VG Smiley (fröhlich)

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
Enthusiast
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Ich habe sowohl thesaurierend und ausschüttend nebeneinander im Depot. Solange die Fonds nicht das gleiche abbilden sehe ich da kein "Beissen".

 

Die Frage ist für mich hier eher die eigene Strategie. Bei thesaurierenden Fonds kann man sich sicher sein, dass die Dividende sofort wieder angelegt wird. Allerdings in das gleiche Produkt.

Bei ausschüttenden Fonds oder auch Aktien muss/kann man die Wiederanlage selbst managen.

 

Beides kann man persönlich als Vor- oder Nachteil sehen.


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Danke für die schnelle Antwort!

 

Ist es dann sinnvoll einen zu wählen, in dem "Dividend" schon im Titel enthalten ist?

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
Enthusiast
Beiträge: 760
Registriert: 22.11.2016

Der Titel eines Fonds sagt ja eigentlich nur grob etwas über die Strategie des Fonds aus. Der von dir erwähnte Fond wird somit eine Dividenden-Strategie verfolgen. Du musst dich also nur entscheiden ob die Strategie für dich die richtige ist.

 

Das dieser Fond in Dividendentitel investiert ist für dich in Bezug auf die Ausschüttung irrelevant. Der Fond erhält die Dividenden für die gekauften Unternehmensanteile und du die Ausschüttungen des Fonds. Für dich sind steuerlich nur die Ausschüttungen zu betrachten.

 

Für dich gelten die gleichen Grundlagen für die Auswahl eines geeigneten ausschüttenden Fonds wie sie auch für thesaurierende Fonds gelten.

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Routinierter Autor
Beiträge: 93
Registriert: 08.12.2014
Bei thesaurierenden ETF oder Fonds ist zu beachten:
Bei ausländisch thesaurierenden ETFs droht Doppelbesteuerung bei der Einkommen/Lohnsteuer. Details siehe z.B.
https://www.justetf.com/de/news/etf/steuereinfach-in-etfs-investieren.html
Eine Änderung/Verbesserung für den Endverbraucher ist ab Steuerjahr 2018 geplant
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
Enthusiast
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Registriert: 06.06.2016

Es stellt sich meiner Meinung nach zuerst die Frage nach der Anlagestrategie. Die scheint   mit einem All Country nicht die schlechteste zu sein. Von dieser ETF-Art gibt es meines Wissens eh nur eine sehr begrenzte Auswahl die auch nur Thesaurier sind (außer das hätte sich mittlerweile geändert).

Welche Beimischungen dann noch dazu genommen werden ist Geschmacksache. Ein bisschen mehr Europa, etwas Dividende dazu, ...  hängt einfach von den persönlichen Neigungen ab. Hier gibt es auch in verschiedenen Blogs die verschiedensten Ansätze (von "nur All Country - da ist ja die ganze Welt schon drin" über "70 World/30 EM" , "20Europa/20 S+P 500/20 EM/40 Anleihen bis hin zu noch kleinteiligeren Geschichten). Die Steuersache hat sich nächstes Jahr von Grundsatz her auch erledigt. Wobei "einfach" natürlich trotzdem anders ausssieht.

Wichtig ist nur seine Strategie zu finden und diese über die nächsten 30 Jahre durchzuhalten.

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