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Gelegentlicher Autor
Beiträge: 7
Registriert: 28.12.2020

Hallo,

Ich hatte bisher außer in Etf, Fonds und Aktien auch in "sichere" Anlagen wie Bausparer, Prämiensparen usw. investiert.

Da es ja keine "sicheren" Anlagen die etwas einbringen mehr gibt und mir bei der Fremdbank nun mein Prämiensparbuch gekündigt wurde, würde mich interessieren wie ihr euer ganzes Geld anlegt.

Soll man wirklich alles in Aktien und Co stecken? Habe immer noch etwas Angst der Aktienmarkt könnte irgendwann so einbrechen bzw. nie mehr erholen das dann alles verloren ist.

Aber einfach auf den Konto liegen lassen bringt auf Dauer auch "Miese".

Lg Diana

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
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Beiträge: 1807
Registriert: 12.01.2019

Hallo @Diana39 ,

.....würde unabhängig vom Alter immer so viel Liquidität bereithalten, um für alle Eventualitäten des Lebens relativ schnell handlungsfähig zu sein. Was hierzu nötig wäre und welche Parameter wie zu bewerten wären, das ist deine Entscheidung (Lebensplanung, Familie, Job, Krankheit, Anschaffungen usw., usw......). Damit bist du immer auf der richtigen sicheren Seite.

Parallel dazu hast du ja bereits ETFs, Aktien und Fonds am Start. Entweder als Sparpläne, die man zunächst einmal ohne Bedenken laufen lassen kann und ggfs. je nach freier Liquidität und Anlagehorizont größere Einmalengagements für die längere Sicht. Hier solltest du natürlich deine Absichten definieren, um den Anlagehorizont zu bestimmen. Wenn es fürs Alter ist, dann wäre der Anlagehorizont ohnehin mehrere Jahrzehnte. Hier kann man eigentlich auch nicht viel falsch machen....

Hab' dir mal beispielhaft was von "Plato" verlinkt, worin eigentlich alles Wichtige noch einmal beschrieben ist......

 

https://www.platow.de/geld-in-aktien-anlegen.html?gclid=EAIaIQobChMIxbGT-7vb8QIVkM53Ch3wVQLdEAMYAiAA...

 

LG + viel Glück und Erfolg für deine zukünftigen Entscheidungen

onra


Autorität
Beiträge: 3320
Registriert: 21.07.2017

Hallo, @Diana39 , "all in"? Nein.

Wenn die "39" einen Rückschluss auf Dein ungefähres Lebensalter erlaubt, würde ich die richtigen allgemeinen Hinweise von @onra gerne in Form einer Checkliste etwas konkretisieren:

 

- Wie sicher ist Dein Job bzw. Dein laufendes Einkommen?

- Hängen Familienmitglieder irgendwie von Deinem Einkommen ab?

- Wirst Du erst bei "0,00.-" auf dem Girokonto nervös oder schon, wenn es nicht mehr vierstellig ist?

- Hast Du mindestens 5 Monatsbedarfe in Cash auf einem separaten Konto geparkt, trotz Zinssituation?

- Was steht an "Teuerteilen" an (Umzug, Immobilienerwerb, -instandhaltung, KFZ, Sabbatical, Weltreise usw.)

 

Diese Fragen habe ich vor kurzem mit meiner gut verdienenden unabhängigen Nichte (38, "kein Rind, kein Kind") diskutiert, wobei irgendwann mögliche diffuse Erbansprüche bewusst ausgeblendet wurden.

 

Mit dem, was danach noch zur Verfügung steht, führt sie ihre "Standard-Sparpläne" weiter und gönnt sich gelegentlich ein paar Dividendenaktien.

 

Noch ein Wort zu Deinem Bausparvertrag:

Wenn Du einkommensmäßig mit Anspruch auf Arbeitnehmersparzulage und/oder WOP hier hineinfällst: Ausreizen bis zum Letzten, egal, was die Bausparkasse Dir vorschlägt, erst recht, wenn er noch Zinsen bringt und Du ihn eigentlich nicht brauchst.


Gelegentlicher Autor
Beiträge: 7
Registriert: 28.12.2020

Hi

Vielen Dank für die Antworten. Werde mein "geparktes Geld" noch ein wenig aufstocken. Wie ihr sagt man weiß ja nie was noch kommt.

Und ja die 39 bezieht sich auf mein Alter zumindest noch 🤣.

Da ich ledig, ohne Kind und Kegel bin, außer Katzen muss ich ja nur auf mich schauen.

Meine Bausparer wollten sie schon oft kündigen. Schmeiß die Angebote immer gleich weg😂. Schließlich ist das "geparktes Geld mit Zinsen".

Lg Diana

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