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Drei Tipps, die das Sparen erleichtern

Über viele Gewohnheiten des Alltags denken wir nicht weiter nach. Zum Beispiel, wie wir Kaffee kochen, im Supermarkt einkaufen oder zur Arbeit fahren. Dass wir nicht weiter darüber nachdenken, vereinfacht unser Leben. Sonst müssten wir ständig neue Entscheidungen treffen. Den weitaus überwiegenden Anteil aller Informationen verarbeiten wir unbewusst. Deshalb funktioniert auch der Trick mancher Kantinen, das Obst weit vorne vor dem Kuchen zu platzieren. Denn dann greifen mehr Kollegen beim gesunden Obst zu.

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Wussten Sie eigentlich, ...

... warum Schnäppchen (fast) unwiderstehlich sind?

Sehen wir ein Schnäppchen, schaltet sich laut Prof. Dr. Michael Deppe von der Uni Münster der Nucleus accumbens ein. Dieser Teil unseres Gehirns wird aktiviert, wenn wir Belohnungen wittern. Die Hirnregionen, die für rationales Denken zuständig sind, werden heruntergefahren. Eine ähnliche Aktivierung kann man demzufolge bei Leuten beobachten, die in einem Glücksspiel gewinnen.

Aus dem Lexikon
  • Mit einem Sparplan werden in der Regel für einen festen Zeitraum regelmäßig feste Beträge gespart. Mehr lesen

Solche Prinzipien können Sie auch für die eigene Sparstrategie nutzen:

 

Neue Routinen entwickelnUm klein anzufangen: Sie können es sich zur Gewohnheit machen, regelmäßig die Münzen aus dem Portemonnaie zur Seite zu legen. Etwas anspruchsvoller: bei bestimmten Einkäufen den gleichen Betrag aufs Sparkonto einzahlen. Kaufen Sie häufig Schuhe, vielleicht etwas zu häufig? Dann wäre das möglicherweise ein geeigneter „Kandidat“, um die neue Gewohnheit einzuüben.

Das Geld früh zurücklegenMeist herrscht gegen Monatsende auf dem Girokonto gähnende Leere. Legen Sie daher besser den gewünschten Sparbetrag beiseite, sobald Ihr neues Monatsgehalt auf dem Konto eingeht. Was gleich im Spartopf landet, können Sie nicht mehr spontan ausgeben. Gleichzeitig können Sie mit dem restlichen Budget für den Monat besser haushalten.

Sparen mit AutomatikEin Sparplan funktioniert wie ein Dauerauftrag. Ist er einmal eingerichtet, investieren Sie in regelmäßigen Abständen automatisch. Dann müssen Sie nicht Monat für Monat neu entscheiden, ob und wie viel Sie zurücklegen. Wenn Sie mehr aus Ihrem Geld machen wollen, müssen Sie nicht gleich an große Summen denken. Wichtig ist, den ersten Schritt zu gehen und etwas Ausdauer mitzubringen.

Im nächsten Kapitel erfahren Sie, wie Sie ein Finanzpolster für den Nachwuchs schaffen.

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