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Broker: Lästige Bruchstücke: Option: Sparpläne (mit ganzen Stücken) auslaufen lassen

Status: Zur Diskussion
von am ‎03.12.2020 11:25

Jeder der Wertpapiersparpläne am Laufen hat, kennt das … nach einer Weile hat man Bruchstücke von Wertpapieren im Depot liegen, die man aus irgendeinem Grund nicht mehr weiter bespart und die nerven mit der Zeit.

 

Hier wäre es schön, wenn Consors neben den Möglichkeiten Sparpläne zu löschen, zu beenden oder zu pausieren, auch die Option anbieten würde, “Sparpläne auslaufen” zu lassen.

 

Bei dieser Variante der Sparplanbeendigung würden dann bei der nächsten Sparplanausführung nur so viele Anteile gekauft werden, wie für das Auffüllen auf ganze Stücke notwendig sind. Der Rest der Sparplanrate würde entweder gar nicht vom Verrechnungskonto abgebucht oder dort gutgeschrieben werden.

 

Beispiel 1: 7,8 Stück einer Aktie im Depot, Kurs: 100 Euro, Sparplan: 50 Euro -> bei nächster Ausführung: Kauf 0,2 Anteile

Beispiel 2: 7,3 Stück einer Aktie im Depot, Kurs: 100 Euro, Sparplan: 50 Euro -> bei nächster Ausführung: Kauf 0,5 Anteile, bei übernächster Ausführung: Kauf 0,2 Anteile

 

Nachdem dann nur noch volle Stücke im Depot sind, wird der Sparplan dann automatisch auf ‘Pause’ gesetzt.

 

Stellt man also mal einen Sparplan ein, um z. B. erst mal ein anderes Papier zu besparen, dann kann man vorher seine Bruchstücke damit aufrunden und hat keine lästigen Bruchstückleichen im Depot. :-)

Kommentare
von
am ‎03.12.2020 12:23

@mbxx 

Ein Kauf der felhenden Bruchstücke kann, je nach Aktie und der Anzahl der felhenden Bruchstücken, teuer werden. Hat man z.B. einen Sparplan mit der Amazon Aktie und hat z.B. 2,1 Anteile über den Sparplan gekauft, würde der Zukauf von 0,9 Anteilen, bei einem Kauf von € 2.650, immerhin noch € 2.385 kosten. Damit ist dies nicht mehr möglich, wenn man den Betrag per Lastschrift einziehen lässt. Per Lastschrift kann man maximal € 2.000 pro Tag und Kontoverbindung einziehen. Wen die Bruchstücke stören, der kann diese verkaufen damit die Position keine Bruchstücke mehr hat. Bei einem ausschüttenden Fond bzw. ETF hat man nach jeder Ausschüttung automatisch wieder Bruchstücke, da die Ausschüttung reinvestiert wird (außer man hat der Wiederanlage für das Depot widersprochen).

 

von
am ‎03.12.2020 13:37

Bei teuren Aktien würde eher Beispiel 2 greifen ... - d.h. der würde dann noch ein paar Monate laufen, bis er ausläuft ...

Beispiel 2a: 2,1 Stück im Depot, Kurs 2.385 Euro, Sparplan 50 Euro -> 42 Monate á 50 Euro und dann der Rest.

von
am ‎04.12.2020 22:17

Jeder der Wertpapiersparpläne am Laufen hat, kennt das … nach einer Weile hat man Bruchstücke von Wertpapieren im Depot liegen, die man aus irgendeinem Grund nicht mehr weiter bespart und die nerven mit der Zeit.

@mbxx :

Soweit Deine einführenden Worte.

Dazu Dein Beispiel 2a:

Demnach würdest Du weitere EUR 2.100.- in etwas investieren, das Dich nervt, und zwar noch weitere 3,5 Jahre - und den Rest.

 

von
am ‎08.12.2020 14:29

@stocksour Ich hatte geschrieben, dass mich Bruchstücke nerven, wenn ich das Wertpapier nicht mehr weiter besparen möchte. Wenn ich einen Sparplan auf die Amazon-Aktie mit 25 € im Monat abschließe, sollte ich mir vorher überlegt haben, was das bedeutet.

Übrigens war mir klar, als ich meinen Post gemacht hatte, dass ich Kommentar mit Bezug auf die Amazon-Aktie bekomme - ich hätte drauf gewettet. Aber ich würde mal sagen, dass der Großteil der Wertpapiere für Stückpreise verfügbar ist, wo das Konzept gut funktionieren würde.