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Aufsteiger
Beiträge: 4
Registriert: 25.01.2018

Hallo zusammen,

mir wurde Ende letzten Jahres ganz plötzlich mein Girokonto gekündigt. Ohne Angaben von Gründen, mit der Frist zum 9.2.18. Auch nach mehrmaligen Nachfragen erhielt ich keine Antwort bzw wurde mir am Telefon gesagt, daß es mich überhaupt nichts anginge, warum gekündigt wurde. Ich hätte dies einfach zu akzeptieren. 
Ich habe keinen Dispo, habe keinen Schufaeintrag und es kommt laufend Geld auf mein Konto. Ich gehört nur zu den Leuten, die aufgrund der Fusion mit der DAB Bank übernommen worden sind. 

Ok. MIt der Kündigung habe ich mich abgefunden. Aber jetzt, seit heute, ist mein Konto für mich gesperrt und keiner kann mir eine Auskunft geben. Ich kann nicht mehr über mein Geld verfügen, kann es nicht mehr auf ein neues Konto umbuchen und anscheinend kann keiner mehr abbuchen. Und das 2 Wochen vor der Kündigung. Das finde ich schon ziemlich heftig. Was mache ich jetzt mit Lastschriftrückläufern? Ich habe keine Lust diese Gebühren selber zu tragen? Warum ist mein Konto schon vorher gesperrt? Das ist doch gesetzlich gar nicht erlaubt? Gibt es denn eine Möglichkeit für mich, daß ich noch 2 Wochen mein Konto benützten kann und es normal abwickeln kann? So hatte ich es geplant. Kann mir jemand helfen?

13 ANTWORTEN 13

Moderator
Beiträge: 551
Registriert: 17.09.2015

Hallo @tami12,

das eine Kündigung eines Girokontos manchmal als Kritik am Kunden oder seinem Verhalten verstanden wird kann ich sehr gut nachvollziehen.

Allerdings trifft dies nur in wenigen Fällen wirklich zu. In der Mehrheit der mir bekannten Fälle ist eine Kündigung wie sie von Ihnen beschrieben wird in internen Richtlinien begründet.

Die in der Vergangenheit erteilten Auflagen des Gesetzgebers insbesondere im Bereich der Dokumentation für Kunden z.B mit steuerlichem Wohnsitz im Ausland sind, bereits auf hohem Niveau, weiter gestiegen. Und zwar für ein Produkt das kostenlos angeboten wird.

Es sind in der Regel wirtschaftliche Erwägungen.

Was aber in keinem Fall zu akzeptieren ist, ist die gemachte Aussage, dass der Kündigungsgrund Sie nichts anginge. Es ist zwar grundsätzlich richtig, dass die Consorsbank nicht verpflichtet ist die Kündigung zu begründen. Das kann man aber auch anders sagen.

Bitte entschuldigen Sie.

Die von Ihnen beschriebene Sperrung oder vorzeitigen Schließung werden wir uns gerne einmal anschauen. Wenden Sie sich hier gerne an Ihre Kundenbetreuung. Diese erreichen Sie montags bis sonntags von 07:00 Uhr – 22:30 Uhr unter 0911-369-3000.

Beste Grüße

CB_Kai

Community Moderator


Aufsteiger
Beiträge: 4
Registriert: 25.01.2018
Hallo, ich habe heute schon mehrmals bei der Kundenbetreuung angerufen. Diese wissen überhaupt nicht weiter und jedesmal heißt es, irgendwann wird sich die Fachabteilung bei mir melden. Hallo, irgendwann geht gar nicht. Ich brauche auch mein Geld. Ich müßte jetzt tanken, damit ich morgen in die Arbeit fahren kann. Ich bräuchte einen Ansprechpartner, mit dem ich das klären kann, was hier los ist. Und zwar heute noch.

Und ich habe auch meinen Wohnsitz nicht geändert. Ich wohne immer noch in Deutschland, habe keinen Dispo bei Euch, keine negative Schufa. Ihr habt mein Konto von der DAB Bank so übernommen. Wenn irgendetwas gestört hat, hätte man doch erst einmal darüber sprechen können. Aber egal. Hauptsache ich komme sofort wieder an mein Geld und an mein Konto ran.

Moderator
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Registriert: 17.08.2017

Hallo @tami12,

ich kann Ihren Ärger sehr gut nachvollziehen. Ich hätte als Kundin genauso das Bedürfnis, den Grund einer Kündigung zu erfahren.

Grundsätzlich kündigt die Consorsbank aber keine Konten ohne einen triftigen Grund. Entweder passiert dies aufgrund gesetzlicher Vorgaben bzw. Änderungen (auch die der BNP Paribas) oder weil interne Bewertungen zu dieser Entscheidung geführt haben.

Wenn ich Ihr Anliegen richtig verstanden habe, hat sich an Ihren wirtschaftlichen Verhältnissen seit der Migration und an Ihrem Wohnort nichts verändert.

Wenn ein Girokonto bereits längere Zeit besteht und eine Kündigung erfolgt, ohne dass sich im ersten Augenblick etwas verändert hat, dann kann dies an einer evtl. negativen SCHUFA-Nachmeldung liegen.

Da Sie aber ebenfalls schrieben, dass keine negative SCHUFA besteht, kann auch ich hier nur spekulieren und das wäre für niemanden zielführend.

Ich bin mir aber sicher, dass eine entsprechend zugesagte Rückmeldung der Kundenbetreuung erfolgen wird, wenn Ihnen diese zugesagt wurde.

Ich hoffe, dass die Frage nach Ihrer Kontensperrung zumindest zufriedenstellend für Sie geklärt werden kann.

Viele Grüße,

CB_Carolin
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Hallo,m ich kann Ihnen nur empfehlen , sich sofort an die Bafin zu wenden:
https://www.bafin.de/DE/Verbraucher/BeschwerdenAnsprechpartner/beschwerdenansprechpartner_node.html

Viele Grüße

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@CB_Carolin

Gründe für unverschuldete Negativeinträge bei der Schufa können sein:
- Namensverwechselungen bei der Schufa
- missbräuchliche Bestellungen auf falschen Namen
- unseriöse Inkassobüros die auch bei strittigen Forderungen einfach schonmal einen Negativ-Eintrag reinstellen um Druck auf zu bauen (dürfen sie nicht, machen sie aber!)

Es ist schon interessant, dass ein Girokonto bei der Consorsbank derart am seidenen Faden hängt, dass eines dieser Ereignisse ausreicht, um sein immer einwandfrei geführtes Girokonto zu verlieren!
Vom Computer automatisch anhand von Scorewerte entschieden.
hart - schnell - rücksichtslos!

Angesichts des knappen oder auch gar nicht vorhandenen Gewinn den ein einzelner Kunde eines gratis-Girokonto für die Bank bringt ist das irgendwo nachvollziehbar, das man jeden der auch nur vielleicht irgendwann ein Problemfall werden könnte sofort vor die Tür setzt.
Aber man muss es als Kunde wissen, damit man sich rechtzeitig darauf einstellen kann. Ein Girokonto bei der Consorsbank als einzige Bankverbindung zu haben, ist angesichts dessen als Kunde geradezu fahrlässig.


Autorität
Beiträge: 3893
Registriert: 06.02.2015

Da der Kunde von der DAB kam, könnte die Sperre verhängt worden sein, da die vorliegende Legitimierung nicht mehr gültig ist und der Kunde sich nicht innerhalb der gesetzten Frist neu Legitimiert hat.

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
Moderator
Beiträge: 104
Registriert: 17.08.2017

Hallo @VollDerGangster,

vielen Dank für Ihren Kommentar zum Thema SCHUFA-Nachmeldung.

Uns als Moderatoren und der Consorsbank ist durchaus bewusst, dass es unrechtmäßige SCHUFA-Eintragungen gibt. Darüber kann man sicherlich diskutieren.

Es ist jedoch nicht Aufgabe und Verantwortung einer Bank, zu überprüfen ob ggfs. nachgemeldete Negativeinträge der SCHUFA korrekt eingetragen wurden oder nicht.

In solchen Fällen ist der Kunde in der Mitwirkungspflicht und muss über die SCHUFA klären, welche Eintragungen von wem erfolgten und sich dann mit letzteren Instanzen in Verbindung setzen, damit die ggfs. falschen Eintragungen gelöscht werden.

Wenn ich die Beitragserstellerin richtig verstanden habe und so ist es ja auch rechtlich vorgesehen, so ist die Kündigung hier innerhalb der vorgeschriebenen Frist erfolgt. Innerhalb dieser kann man also durchaus noch seine Eintragungen klären lassen und wird nicht ohne Vorwarnung "auf die Straße" gesetzt.

Sollte sich dabei dann herausstellen, dass die negativen Meldungen gelöscht wurden - da nicht rechtens - bin ich mir sicher, dass die Consorsbank hier gemeinsam mit dem Kunden eine zufriedenstellende Lösung findet und vermutlich sogar die Kündigung zurückzieht.

Ich wünsche Ihnen allen vorab schonmal ein sonniges Wochenende.

Viele Grüße,

CB_Carolin
Community-Moderatorin

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
Aufsteiger
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Nein, damit hatte es überhaupt nichts zu tun. Dann hätte ich ja eine Aufforderung zur Legitimation bekommen. Die Sperrung kurz vor der Kündigungsfrist meines Kontos war einfach nur eine Laune der ConsorsBank. Auch darauf habe ich nie eine Antwort erhalten, warum diese Sperrung erfolgte. Nachdem ich dann mehrere Faxe und Mails versandt hatte, wurde mein Konto für die letzten Tage dann doch wieder geöffnet.

Aufsteiger
Beiträge: 4
Registriert: 25.01.2018
Also nochmals zum Verständnis. Ich hatte keine Schufaeintragungen. Da ich einen Online Zugang zur Schufa habe, kann ich das minütlich nachprüfen. Es wurde von der Consors eine Schufaanfrage gemacht und zwei Tage später hatte ich die Kündigung in meinem Briefkasten.
Die Consors war in keinster Weise daran interessiert, irgendetwas zur Klärung dieser Kündigung beizutragen. Trotz mehrerer Anfragen von mir bekam ich immer nur die Antwort, daß mich das nichts anginge und sie das lt den AGBs so machen dürfen. An einer Lösung war die Bank in keinster Weise interessiert. Ich weiß bis heute nicht, warum ich gekündigt wurde.
Ich habe die Consors als äußerst unkoopertiv erlebt. Mein Konto ist gekündigt und ich habe mir jetzt bei einer anderen Bank ein Konto genommen. Die Consors kann ich absolut nicht mehr weiterempfehlen.
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