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Ich hatte heute zufällig nach einer Onlineüberweisung auf das i bei Kontodetails geklickt und festgestellt, dass mein Dispokredit, der über Jahre (könnten fast 10 Jahre sein, weiß ich nicht genau) gestrichen wurde (war immer bei 2000 Euro). Ich bin Kunde bei ConSors/CortalConsors/Consorsbank seit 2000.

 

Vor ca. 3 Monaten hatte ich einen Brief von der CB bekommen, dass wenn ich einen Dauerauftrag mit regelmäßigen Zahlungen einrichte ich "gute Chancen" bei der nächsten quartalsmäßigen Überprüfung habe, dass ich weiterhin einen Dispokredit bei der CB nutzen kann.

 

Eine Garantie hätte ich auch dann nicht, sondern nur "gute Chancen". Der Dipokredit wird also m.E. bei der CB verlost.

 

Einen Dauerauftrag hatte ich deshalb nicht eingerichtet, da ich auch nicht auf diesen Dipokredit angewiesen bin und keine Lust hatte, an einer Verlosung teilzunehmen. Ich ging davon aus, dass bei einer Kündigung oder Reduzierung des Dispolimits eine Mitteilung vorab an mich geht, sodass ich ich jederzeit weiß ob ich über einen Dispokredit verfügen kann oder nicht.

 

Ein Anruf bei der CB ergab, dass erst der Dipokredit gekündigt wird und später eine Mitteilung im Onlinearchiv erfolgt. Warum geht das nicht andersrum?

 

Auf die Frage warum man mich nicht im Schreiben vor drei Monaten darauf aufmerksam gemacht hatte, dass der Dispo ad hoc ohne Mitteilung getrichen werden kann, sagte man mir "da mir nicht dazu verpflichtet sind".

 

Ich finde das sehr kundenunfreundlich, gerade jetzt in der Haupturlaubszeit. 😞

 

VG Totti

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Der von mir selbst aufs CB-Konto überwiesene Gesamtbetrag im zweiten Quartal war übrigens über 11 000 Euro.

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Ich hatte das auch. Mir wurde erst in Aussicht gestellt, dass der Dispo bei regelmäßigen  Überweisungseingängen erhalten bleibt, dann wurde er gestrichen, trotz mittlerweile erfolgter externer Geldeingänge. Im Archiv war dann auch eine Nachricht darüber.

 

Weil die Rede davon war, dass regelmäßige Lohn-Eingänge und Daueraufträge berücksichtigt werden, habe ich einen Dauerauftrag von einer anderen Bank eingerichtet. Nach 3 Monaten habe ich dann nochmals einen Dispo beantrag (doppelt so hoch wie der monatliche Dauerauftrag). Wurde abgelehnt. Der Daueraufrag der anderen Bank wird wohl nicht als Typ "Dauerauftrag" bei CB erkannt, wie mir der Kundenservice sagte.

 

Was mich wirklich ärgert, ist dass nur die reinen Geldeingänge von extern gesehen werden. Das Gesamtengagement (im hohen 5stelligen Bereich) spielt keine Rolle. Ich brauch den Dispo eigenlich gar nicht. Er ist halt hilfreich bei "Umsatzreservierungen" über die VISA Debit-Karte.

Ich werde das Depot und den Rest langsam auf ein andere Bank übertragen.

Um eine Dispo betteln brauch ich wirklich nicht.

 


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Mein Post indem ich darüber berichtete, dass die CB immer erst den Dispo kündigt und später den Kunden informiert wurde gelöscht.

 

Als Grund wurde angegeben, dass ich Inhalte eines persönlichen Gespräches gepostet hätte. Ich hatte aber keine Namen genannt und weiß auch nicht wie ich Informationen die ich per Telefon erhalte hier weitergegen kann.

 

VG Totti

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Auch interessant: Ein Anruf bei der Bafin ergab, dass nicht die Bafin sondern die französische Aufsichtsbehörde für die CB zuständig ist.

 

VG Totti

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Hallo Totti,

 

ich möchte gerne noch einmal auf die grundsätzliche Handhabung der Consorsbank bei der Einrichtung eines Dispositionkredits eingehen.


Die Voraussetzungen für einen Dispositionkredit sind:

 

- regelmäßiger Gehaltseingang oder Dauerauftrag von extern
- positive Kontoführung
- positive Schufa


Generell prüft die Bafin bei Anfragen, ob die gesetzlichen und allgemeine Bankenrichtlinien eingehalten werden. Sofern Sie mit dem genannten Verfahren nicht einverstanden sind, weise ich gerne darauf hin, dass die Consorsbank am Streitbeilegungsverfahren der Verbraucherschlichtungsstelle "Ombudsmann der privaten Banken" teilnimmt.

 

Dort haben Verbraucher die Möglichkeit, zur Beilegung einer Streitigkeit mit der Bank, den Ombudsmann der privaten Banken anzurufen. Weitere Informationen hierzu finden Sie in unserem Impressum, unter „Außergerichtliche Streitschlichtung“.

 

Viele Grüße
Max
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@CB_Max

Meine Kritik richtet sich gegen die sofortige Kündigung ohne Vorabinformation (obwohl der Dipokredit über Jahre ohne Gehaltseingang und Dauerauftrag bestand, es hatte sich absolut nichts an meinem Konto geändert).

 

An den Ombudsmann hatte bereits geschrieben, die Adresse gab mir die Bafin.

 

VG Totti

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@CB_Max
Consors könnte nochmal das Verfahren des Dispo-Kredit etwas erläutern:
1) Was heißt "positive Kontoführung". Werden z.B. Blue-Chips im Depot nicht berücksichtigt? Wie muss man positiv verstehen? Was ist als negativ zu sehen? Gibt es K.O. Kriterien?
2) Wie sieht es aus mit der Schufa? Macht Consors Regelanfragen z.B. vierteljährlich? Ab welchem Schufa Score ist es dann als negativ zu sehen?
3) Klar, der Dispo ist eine freiwillige Leistung der Bank und kann jederzeit verändert werden. Gib es bei Consors eine Funktion, die mir eine persönliche Auskunft über den Grund einer Veränderung des Dispo geben kann?
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
Enthusiast
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Mir hatte man am Telefon gesagt, dass Kontoführung und Schufa positiv seinen und der Grund der nicht vorhandene Dauerauftrag. 

 

Hätte ich 3 x 1000 Euro pro Monat per Dauerauftrag überwiesen dann hätte ich (vielleicht) einen Dispo bekommen. 

 

11300 Euro im Quartal (über deutlich mehr als drei Überweisungen) ohne Dauerauftrag fallen unter den Tisch.

 

Das kann die CB ja gerne so handhaben, dann soll sie doch aber bitte rechtzeitig den Kunden informieren und nicht gezielt die Info der Kündigung einen Tag später zum Kunden schicken.

 

Ich habe den Eindruck die CB will ihren Kundenstamm reduzieren, dann reichen vielleicht auch die IT-Kapazitäten für den verbliebenen Rest.

 

VG Totti

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
Enthusiast
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Eine Bank reduziert den Dispo nicht aus Jux, schließlich würde sie bei Inanspruchnahme Geld verdienen, sondern weil ein mehr oder weniger gut arbeitendes internes Bewertungssystem das Risiko/Gewinn-Verhältnis nicht mehr als ausreichend günstig ansieht. Ein bestimmter Anteil von Kunden würde den Dispo nicht mehr zurückzahlen können, und zu einem Kreditausfall führen. Die Maßnahme ist also gegen einen geringen Anteil von schwarzen Schafen unter den Kunden gedacht. Würde man die Kunden jedoch vorher informieren, so würden genau diese schwarzen Schafe den Dispo noch schnell bis ans Limit ausreizen.
Logisch durchdacht wäre es also aus Sicht der Bank völlig kontroproduktiv wenn man die bevorstehende Reduzierung des Kreditrahmens vor wirksam werden ankündigt.


Wenn man diskutiert, dann eher darüber, warum trotz einem beachtlichen Anlagevermögen kein Dispo mehr gewährt wird.

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