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Hallo zusammen,

 

gerade wollte ich einen ausländischen Fond (ETF) kaufen und bekomme die Warnmeldung "Steuer intransparente Fonds" (komplett unten), die ich bestätigen soll.

 

Weiss einer warum? Ich dachte die "tolle" neue Fond Besteuerung hätte das Problem gelöst? Oder hat Consors hier die Software noch nicht überarbeitet?

 

Danke und Grüße

 

 

"Steuer intransparente Fonds

Sie haben einen Fonds gewählt, welcher von den deutschen Finanzbehörden gegenwärtig als "intransparent" eingestuft wird, weil dieser die für Deutschland steuerlich relevanten Daten bisher nicht vollständig offenlegt. Wir möchten Sie deshalb darauf hinweisen, dass bei solchen, sog. "intransparenten" Fonds beim Anleger die Ausschüttungen auf Investmentanteile, der Zwischengewinn sowie 70 Prozent des Mehrbetrags anzusetzen sind, der sich zwischen dem ersten und dem letzten im Kalenderjahr festgesetzten Rücknahmepreis des Investmentanteils ergibt; mindestens jedoch 6 Prozent des letzten im Kalenderjahr festgesetzten Rücknahmepreises. Dies unabhängig davon, ob Sie im Veranlagungszeitraum tatsächlich Kursgewinne realisiert haben. Die Besteuerungsgrundlagen können sich ändern. Aus Gründen der Aktualität oder für weitere Einzelheiten, die den von Ihnen ausgewählten Fonds betreffen, wenden Sie sich deshalb ggfs. bitte an Ihr Betreuungsteam."

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Danke, das war mir entgangen. Tatsächlich wird Omega Healthcare nun als Fonds geführt. Dabei unterliegt er eigentlich den Regelungen für Reits und sollte von der Investmentsteuerreform ausgenommen sein.

 

@Sigrid_W

Haben Sie Verluste - denn die gabs bei den meisten US Reits zum Ende des Jahres - geltend machen können? Und kann man irgendwie doch eine Teilfreistellung erreichen? Sonst irgend etwas was man beachten kann / muss zu solchen Aktien?

 

Mir schwirrt der Kopf Frustrierte Smiley

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@GWolf

 

Die Ergebnisse der fiktiven Verkäufe wirken sich erst beim tatsächlichen Verkauf der Papiere aus. Dann müssten Verluste angerechnet werden, wenn es sich nicht um steuerfreie Altbestände handelt. Ein positiver Effekt der Einordnung als Fonds müsste sein, dass eventuelle Verluste in den allgemeinen Verlusttopf eingestellt werden und so nicht nur mit Aktiengewinnen verrechnet werden können.

 

Ob man eine Teilfreistellung erreichen könnte, weiß ich nicht.

 

Bisher habe ich in den Abrechnungen noch nicht erkennen können, dass sich die Einstufung als Fonds irgendwie auswirkt. Die US-Quellensteuer wird weiterhin angerechnet.

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@Sigrid_W

Danke für die Infos zu den Reits. Ich lasse das erstmal sacken.

 

Nun habe ich mich in der App für den Kauf des besagten Fonds durchgehangelt. Leider wird kein Bid/Ask Spread ersichtlich. Für beide Infos: Kürzel n.a.

 

Was bedeutet das?

 

Dennoch kann ich das ignorieren und bis zum Orderabschluss mit TAN fortfahren. Ein Verweis auf eine besondere steuerliche Situation erscheint nicht. Das Problem gibt es anscheinend nicht mehr. Allerdings scheinen die Kosten für den Kauf recht hoch auszufallen. London teurer als New York.

 

Was war überhaupt der Grund für das Erwägen eines Fondskaufs?

Ich hatte mehrere Interviews mit der Chefin von ARK Invest gehört bzw. gesehen und fand den Ansatz interessant, dass die Analysten nicht den primären Finanzwirtschaft-Lebenslauf haben, sondern Profis in den Segmenten (z.B. Biotech, CRISPR...) sind, die sie abdecken. 

 

Ggf. ist es doch einfacher direkt in die interessantesten Firmen, die der aktiv gemanagte ETF hält, zu investieren. Vorteil der ETF Struktur des Fonds ist die mit der Transparenzpflicht einhergehende  Möglichkeit, Teile des Portfolios nachzukaufen. 

 

Allerdings mehr als 3 Aktien werde ich wohl nicht wählen, sonst wird das Portfolio zu techlastig.

 

 

 

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Hier noch ein interessanter Artikel zum Thema US-ETF bei justETF. Passt zu den Kaufkosten. Schade eigentlich.

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