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Zeki
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Nachricht 1 von 4 (159 Ansichten)

Deutsche Automobilaktien und Zulieferer

Ich hatte an meinen im "steuerlichen Altbestand" gehaltenen Aktien

von Daimler und BMW festgehalten. Ferner habe ich moch BAIC.

Die Dividende war ja immer gut, das tröstete um die Kursverluste in 2018 hinweg.

 

Die Kurse konnten im ersten Quartal 2019 wieder zulegen, obwohl offene Fragen wie drohende Zölle, Brexit und Abgasstreit noch nicht umfassend geklärt sind.

 

Vieles der schlechten Nachrichten scheint in den niedrigen Kursen bereits enthalten zu sein, liegen doch die Kurs-Gewinn-Verhältnisse bei den Automobilaktien nur zwischen sechs und acht.

 

BMW konnte sogar die drohende Kartellstrafe der EU in Höhe von einer Milliarde Euro ohne weitere Kursverluste verkraften.

 

Da scheint die Börse mal wieder mit den Kurssteigerungen als Frühindikator für den Automobilsektor.

 

Ich bin optimistisch und habe letzte Woche eine ordentliche Position Aktien von Porsche VZ und den Automobilzulieferer Schaeffler gekauft.

Beide haben nach meiner Erkenntnis ordentlich Potenzial nach oben.

-Da geht noch was-

 

Viele Grüße

Zeki

 

 

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urvater
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Nachricht 2 von 4 (114 Ansichten)

Betreff: Deutsche Automobilaktien und Zulieferer

[ Bearbeitet ]

Hallo @Zeki 

 

also über Schaefflers Zukunft als Automobilzulieferer bin ich weniger optimistisch. Sind doch viele seine Teile auf Motortechnik für Verbrenner ausgelegt. Inwieweit Schaeffler hier bei den neuen Antrieben mitspielen wird, kann ich nicht abschätzen. 

 

Auch bin ich aktuell noch bei den Autoherstellen pesimistisch, da ich deren Strategie für neue Antriebstechniken noch nicht ganz nachvollziehen kann. VW scheint hier ja auf E-Autos zu setzen und bei Daimler ist noch nichts genaues raus. Daimler scheint hier eher auf Wasserstoff setzen zu wollen.

BMWs Plan hab ich aktuell garnicht auf dem Schirm.

 

Porsche? Bislang haben sie immer hochwertige und hochpreisige Fahrzeuge gebaut. Wird das Konzept auch bei neuen Antriebsarten aufgehen können? Ich habe da keine Ahnung.

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badisch
Routinierter Autor
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Nachricht 3 von 4 (96 Ansichten)

Betreff: Deutsche Automobilaktien und Zulieferer

Von Bosch habe ich heute gehört, dass sie im Teilebereich für Dieselaggregate bereits Produktionskürzungen durchgeführt haben weil die Auftragseingänge stark zurückgegangen sind.

Ich bin mir nicht sicher, ob die Zulieferer den Trend hin zum E-mobile unbeschadet überstehen bzw. sich kurzfristig neu ausrichten können. Bin mal gespannt wie die weiteren Absatzzahlen bei den Autohestellern ausfallen.

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stocksour
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Nachricht 4 von 4 (82 Ansichten)

Betreff: Deutsche Automobilaktien und Zulieferer

Hallo, @urvater ,

betreffend Deine skeptische Haltung zu Schäffler in punkto E-Antrieb siehe hier:

 

"Seit der Saison 2015/2016 erlaubt das Formel-E-Reglement den Teams die Entwicklung eines eigenen Antriebsstrangs, der aus Elektromotor, Getriebe, Teilen des Fahrwerks sowie der entsprechenden Software besteht. In Zusammenarbeit mit ABT Sportsline entwickeln Schaeffler-Ingenieure zum ersten Mal in der Geschichte des Unternehmens ein eigenes Antriebssystem für den Renneinsatz. Die erfolgreiche Partnerschaft mit ABT gipfelt in der dritten Saison 2016/2017 im gemeinsamen Gewinn des Fahrertitels durch den brasilianischen Piloten Lucas di Grassi."

 

Dabei ist Schäffler also; dazu darf man auch die 40%-Beteiligung an Continental nicht unterschätzen.

Zum Kauf fehlt mir allerdings wie Dir noch die erforderliche Klarheit.

(auf analystisch hätte ich Visibilität schreiben müssen ...)