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Fildertrader
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Nachricht 41 von 45 (300 Ansichten)

Betreff: China Aktien

Mal einen interessanten Einblick für unsere China-Freunde: china-der-schein-truegt

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Gluecksdrache
Regelmäßiger Autor
Beiträge: 64
Registriert: 07.10.2019
Nachricht 42 von 45 (256 Ansichten)

Betreff: China Aktien

[ Bearbeitet ]

Hallo @Fildertrader,

 

erst einmal ein herzliches Danke für den Link und Deinen Beitrag!

 

Der Nutzwert für viele Anlegerinnen und Anleger ist hoch: Er ist sozusagen ein Warnhinweis oder ein Verkehrsschild, welches vor drohenden Gefahren warnt.

 

Wie alle Beiträge sollte mein Beitrag Informationswert haben, ist aber in keinem Fall eine Anlageberatung. Deshalb schreibe ich zu Unterhaltungszwecken:

 

Die zunehmende Verschuldung ist in vielen Staaten und auch an vielen Börsen zu beobachten. Sei es, dass die amerikanischen Verbraucherinnen und Verbraucher wieder höhere Kreditkartenschulden als zuvor haben.

 

Oder dass die Geldmenge in China steigt.

 

Alles in allem bleibt es eine Risikoabwägung: Soundsoviel Prozent Aufwärtsperformance verpassen durch Vorsicht oder im Notfall auch einen Rücksetzer ertragen müssen.

Roboter (traurig)

 

Wenn sich dann aber ein Abwärtskanal einer Aktie etabliert, dann sollte der Anleger gründlich nachdenken. Oder sich den Chart einer Deutschen Bank oder Deutschen Telekom AG ansehen.....

 

Persönlich bleibe ich positiv gestimmt für chinesische Aktien. Denn meiner Meinung nach übertreibt die Trump-Administration den "Handelskrieg" um Stärke zu demonstrieren.

 

In der "Vor-Virus" Zeit ging es ja lediglich um relativ kleine Strafzölle, die im Endeffekt die Wettbewerbsfähigkeit von Apple (WKN: 865985). Von einem Abriegeln der Grenzen für Waren oder Sanktionen ist relativ wenig zu spüren.

 

Wer also vorsichtig investiert, der kann durchaus eine Über-Rendite erzielen. Als Ausnahme würde ich lediglich Luftverkehrsaktien sehen. Die momentanen Kapazitätsreduzierungen bzw. Teilbetriebsstilllegungen werden die Bilanzen des Jahres wohl ziemlich verhageln.

 

Die South China Morning Post hat mehrere interessante Artikel dazu:

 

https://www.scmp.com/news/hong-kong/transport/article/3048918/hong-kongs-cathay-pacific-airways-plan... 

 

Der Kernsatz: "Airline will reduce overall flight capacity by about 30 per cent, says CEO"

 

Als Privatanleger müsstet Ihr eine OpenOffice-Tabellenkalkulation öffnen und versuchen die Gewinnreduzierung von Cathay Pacific & ähnlichen Werten abzuschätzen. Da ist wohl abwarten besser.

 

Ansonsten aber würde selbst ein um ein Drittel reduziertes Wirtschaftswachstum mehr ausmachen als auf den gesättigten Märkten.

 

So zumindest meine persönliche Einschätzung.

 

Liebe Grüße

 

Glücksdrache

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KaHa
Regelmäßiger Autor
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Nachricht 43 von 45 (241 Ansichten)

Betreff: China Aktien

@Fildertrader, @Gluecksdrache:

 

"Chinas Aktien-Rallye ist künstlich"

Da könnte 'was dran sein.

 

Ich habe mir Anfang 01/2020 "Hengan International" zugelegt.
Eigentlich als Dividendenwert (ca. 4%) und damit ich nicht nur die "gehypten" Titel wie Alibaba o. BYD im Depot habe!

 

Die produzieren Kosmetik- u. Hygieneartikel. Also Dinge des täglichen Lebens!
In der Zeit vom 06.01.2020 bis heute hat sich der Aktienkurs nicht sonderlich doll bewegt und ist aus der Spitze (~7,50€) sogar auf 7,05€ zurückgekommen.
Dabei hätte die Aktie nach dem Statement der WHO über den Coronavirus und den Ausbruch der Epidemie in Wuhan (30.01.2020) eigentlich explodieren müssen!?

Siehe dazu auch "Verlauf der Epidemie" bei Wikipedia.

Wie auch immer, ich bin mit dieser Aktie immerhin mit etwa 14% im Plus - und das nach dem gestrigen Tag!! Smiley (fröhlich)

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stocksour
Autorität
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Registriert: 21.07.2017
Nachricht 44 von 45 (217 Ansichten)

Betreff: China Aktien

[ Bearbeitet ]

NIO, A2N4BP ("die China-Tesla"):

Wohl dem, der sie gestern schon hatte; aufgrund einer Kapitalspritze in die klamme Kasse geht die Aktie gerade > 35 % ab.

edit:

Ich habe sie - leider nur in der Watchlist.

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dead-head
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Beiträge: 898
Registriert: 06.01.2017
Nachricht 45 von 45 (186 Ansichten)

Betreff: China Aktien

Lachende FrauLachende Frau nur x so, bei NTV gelesen:

Millionen Firmen am Abgrund; Gigantische Pleitewelle rollt auf China zu

Nach der wochenlangen Zwangspause nehmen einige Betriebe die Arbeit wieder auf. Für viele von Chinas 18 Millionen kleinerer Firmen kommt das jedoch zu spät. Ihnen droht bereits das Geld auszugehen. Die angebotene Hilfe von Staat und Banken reicht bislang nicht.

Es gibt erste positive Nachrichten vom Kampf gegen die Coronavirus-Epidemie in China: Langsam nimmt die Wirtschaft wieder Fahrt auf. Die Mehrheit der Autowerke von Volkswagen sei inzwischen wieder in Betrieb, teilte der Konzern mit. Auch Apple öffnet seine Läden wieder. Verkehrsdaten aus Peking und anderen Metropolen zeigen, dass wieder etwas mehr Menschen zur Arbeit fahren. Doch während das öffentliche Leben nach rund vier Wochen Stillstand aufgrund der aus Angst vor dem neuen Coronavirus verlängerten Neujahrsferien ganz langsam wieder anläuft, ist die größte Gefahr für die Wirtschaft nicht überwunden. Im Gegenteil: Millionen kleiner und mittelgroßer Unternehmen, die das Rückgrat der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt bilden, droht die Pleite - falls der Staat oder die Banken sie nicht schnell stützen.

 

Laut einer Umfrage der Chinesischen Vereinigung Kleiner und Mittlerer Firmen (CASME) haben rund ein Drittel der befragten Betriebe Barreserven, die für höchstens einen Monat ausreichen, um ihre Fixkosten zu decken. Ein weiteres Drittel könnte noch einen weiteren Monat überleben. Zugleich gaben etwa 70 Prozent der Unternehmen an, sie hätten ihren Betrieb nach der wochenlangen Zwangspause noch nicht wieder aufnehmen können, etwa weil sie die erforderlichen Genehmigungen noch nicht erhalten hätten oder die Mitarbeiter noch nicht an ihren Arbeitsplatz zurückkehren konnten.

Laut offizieller Statistik gab es 2018 in China rund 18 Millionen kleiner und mittlerer Firmen vom Einzelunternehmer bis zu Betrieben mit 2000 Angestellten. Sie erwirtschaften rund 60 Prozent des chinesischen Inlandsproduktes und stellen fast 80 Prozent der Arbeitsplätze. Die finanzielle Situation vieler privater Unternehmen war jedoch schon vor der Viruskrise angespannt. Kleine Betriebe haben oft gar keinen Zugang zu Bankdarlehen, größere nur zu deutlich schlechteren Bedingungen als staatliche oder halbstaatliche Firmen.

Kleine Firmen sitzen auf Billionen-Schuldenberg
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