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Stammdaten: Abfrage Jahresnetto, verfügbares Vermögen etc – Consors ist ganz schön neugierig!

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Beiträge: 38
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Was soll die Abfrage bei Consors nach

 

- Jahresnetto

- Verfügbares Vermögen

- Zusammensetzung Jahresnetto

- Zusammensetzung Anlagebetrag

 

Angeblich "gesetzliche Anforderungen" ?????

 

Gerne würde ich eine Quellenangabe zu diesen gesetzlichen Anforderungen haben wollen!

Oder dient die Abfrage doch nur einzig und alleine dafür, dass Consors mir "maßgeschneiderte" Anlageprodukte verkaufen kann?

 

Zumindest die Frage nach dem Jahresnetto sollte ja Consors bekannt sein, mein Gehalt läuft über Consors.

Zu allem anderen wurde ich noch bei keiner anderen Bank gefragt!

 

Also, Consors! AUFKLÄRUNG BITTE!

 

 

7 Antworten 7

Moderator
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Registriert: 21.08.2017

Hallo @JoPo,

 

vielen Dank für Ihre Nachricht.

 

Ich kann verstehen, dass das Thema Fragen bei Ihnen aufwirft. Zu werblichen Zwecken erfragen wir diese Daten jedoch nicht. Wir fragen danach, um verschiedenen gesetzlichen und aufsichtsrechtlichen Pflichten nachzukommen.

 

Gemäß der EU-Datenschutz-Grundverordnung (Art. 6 Abs. 1 Lit. c DSGVO) ist die Verarbeitung dieser Daten zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung rechtmäßig.

 

Zum Beispiel müssen wir die Vorgaben aus dem Geldwäschegesetz erfüllen. Damit wir unserer Pflicht zur Geldwäschebekämpfung effektiv nachkommen können, fragen wir nach der Herkunft von Vermögen.

 

Die gesetzlichen Grundlagen sind insbesondere §10 GwG Abs. 1 Nr. 5 und § 15 GwG Abs. 4 Nr. 2.

 

Ich hoffe, dass ich Ihre Frage damit klären konnte.

Viele Grüße

 

CB_Susan
Community-Moderatorin

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JoPo, Sie haben vollkommen Recht. Ich finde dieses Abfragen auch nicht angebracht und werde nicht mitmachen. Gesetzlich hin oder her. Alles liegt bereits offen auf dem Tisch, oder???


Regelmäßiger Autor
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hatte das auch vor einiger Zeit mal in der Community gefragt... man hat dann ein paar Gesetzespassagen genannte bekommen, die die Grundlage für diese pauschale Abfrage stellen sollen.

Soweit ich das Gesetz verstehe, muss die Bank dafür Sorge tragen verdächtige Transaktionen etc zu melden. In bestimmten Fällen darf (muss) sie nach der Herkunft fragen. Von einer pauschalen Auskunft stand dort nichts.

 

Letztenendes habe ich es ausgefüllt...was bleibt einem anderes übrig...

 

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
Aufsteiger
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Registriert: 13.03.2019

Auch wenn der Thread schon etwas älter ist, wollte ich das Thema doch auch nochmal aufgreifen, weil ich die "offizielle" Reaktion hierzu extrem ärgerlich finde.

 

"Die gesetzlichen Grundlagen sind insbesondere §10 GwG Abs. 1 Nr. 5 und § 15 GwG Abs. 4 Nr. 2."

 

Die Consorsbank ist die EINZIGE meiner Banken, die derartige Informationen erfragt. Und das wird dann mit einer angeblichen gesetzlichen Notwendigkeit begründet. Mit Verlaub, aber das ist einfach nur dreist. Nach der Consors-Logik würden alle anderen Banken also illegal handeln, indem Sie derartige Informationen nicht abfragen. Das ist ja wohl völlig hanebüchen. Für wie dumm halten Sie ihre Kunden eigentlich?

 

Die Consorsbank ist einfach nur neugierig. Eine gesetzliche Notwendigkeit diese Informationen abzufragen besteht OFFENSICHTLICH NICHT. Wenn eine gesetzliche Notwendigkeit bestehen würde, würden alle anderen Banken dies auch abfragen. Tun die aber nicht.

 

Ich könnte ja eventuell noch damit klarkommen, dass die Consors aus purer Neugier und Datensammelwut alles über meine finanzielle Situation wissen will. Aber an der Stelle, wo ich dann auch noch über die Gründe dafür angelogen werde, bin ich raus. Sorry.


Routinierter Autor
Beiträge: 75
Registriert: 27.02.2023

Die Daten werden definitiv (auch) zu Werbezwecken verwendet.

Eine Woche nachdem ich die Daten bereit gestellt habe kam nämlich Mail vom BNP Paribas Wealth Management, aufgrund meiner Daten vermute man dass das Depot bei der Consors nur ein Zweit- oder Drittdepot sei (stand so wörtlich in der Mail) und man hat mir seine Dienste angeboten.

 

Man sucht sich also anhand der Daten gezielt die Kunden raus bei denen man davon ausgeht dass sie etwas mehr auf der hohen Kannte haben. Dagegen ist natürlich erst mal nichts einzuwenden, aber wie schon erwähnt, Marktbegleiter kommen ohne diese Daten aus.

 

 

 

 


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Beiträge: 3693
Registriert: 21.07.2017

Marktbegleiter wie Nsoundsoviel sind sind wegen mangelhaftem "KYC" immer noch nicht an der Börse notiert, oder die Bafin setzt ihnen einen Kontrolleur ins Unternehmen, wie jüngst latex von giro.

 

Wer seine diversen Konten bei verschiedenen Geldinstituten über Finanzplaner etc. zusammenfasst / auswertet, sollte sich nicht wundern, wenn das eine oder andere Détail per Osmose zwischen verschiedenen Geldinstituten migriert.


Autorität
Beiträge: 2075
Registriert: 12.01.2019

Hallo @stocksour ,

...mal ein schönes adaptiertes Beispiel der Osmose aus der Naturwissenschaft. Die Schnittstelle für die semipermeable Membran gilt es herauszufinden. Es geht um die Regulation des Informationshaushaltes ( anstelle der Wasserregulation....) von und als Lebewesen, im speziellen um unsere grauen Zellen....:).

 

LG + immer mal wieder eine gewisse Durchlässigkeit für einen Schluck Roten...., am besten zunächst in Maßen nur in eine Richtung. Nicht, dass man den noch einmal durch den Kopf gehen lassen muß.....:(.

onra

 

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