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Das sind die Renditebringer

Aktien haben Aussicht auf höhere Erträge als Zinsprodukte. Viele investieren dabei über aktive Fonds oder ETFs.

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Wussten Sie eigentlich, ...

... wie viele Aktienbesitzer es in Deutschland gibt?

Insgesamt 9,7 Millionen Bundesbürger sind laut Deutschem Aktieninstitut Aktienbesitzer und entweder direkt in Aktien oder in Aktienfonds investiert. Im Vergleich zu 2010 sparen heute rund 1,3 Millionen Menschen mehr in Aktien oder Aktienfonds. Sie wären also in bester Gesellschaft.

Die Wählerischen

Ein Fonds investiert in viele verschiedene Wertpapiere und ermöglicht damit eine große Risikostreuung. Bei einem aktiven Fonds bestimmen Portfoliostrategien nach eigenen Kriterien, welche Werte sie in den Fonds aufnehmen. Das können zum Beispiel Aktien sein. 


Vorteile

Gezielte Auswahl: Fondsmanager können durch eine überlegte Auswahl an Aktien zum Beispiel Wert auf eine besonders gute Performance oder besonders geringe Schwankungen legen.

 

Hohe Flexibilität: Anlageprofis überwachen die Wertentwicklung und können das Portfolio anpassen. Sie müssen sich nicht an einen Börsenindex halten.

Nachteile

Kosten: Bei aktiven Fonds gibt es in der Regel einen Ausgabeaufschlag, der beim Kauf fällig wird. Dafür ist der Verkauf über die Fondsgesellschaft meist kostenfrei. Es fallen außerdem Verwaltungsgebühren an, um das aktive Management zu bezahlen.

 

Schwankende Kurse: Das Auf und Ab der Kurse ist bei aktiven Fonds vom Markt abhängig, aber auch vom Geschick des Fondsmanagements. Das wählt schließlich die Titel aus und entscheidet gegebenenfalls über Käufe und Verkäufe.

Die Trend-Folger

Exchange Traded Funds (ETFs) werden an der Börse gehandelt. Sie halten sich streng an einen Index. Diesen bilden sie ab, spiegeln also die Wertentwicklung eines ganzen Bündels von Wertpapieren. Zum Beispiel eines Bündels von Aktien.


Vorteile

Breite Streuung: Weil ETFs verschiedene Wertpapiere zugrunde liegen, fallen Kursschwankungen häufig geringer aus als bei den einzelnen Werten. Denn die Schwankungen gleichen sich gegenseitig aus.

 

Geringe Kosten: ETFs sind vergleichsweise günstig. . Es gibt keinen Ausgabeaufschlag, weil ETFs über die Börse gehandelt werden. Die Verwaltungskosten sind sehr gering, denn es muss schließlich niemand z. B. für Analyse und Auswahl der Aktien bezahlt werden. Ein ETF folgt einfach seinem Index.

Nachteile

Mangelnde Flexibilität: ETFs folgen den Kursen des zugrunde liegenden Index nach oben wie nach unten. Ein ETF wird sich kaum je besser entwickeln als der dazugehörige Index.

 

Schwankende Kurse: Trotz Streuung kann natürlich auch einmal ein ganzer Index in die Knie gehen.

Wie ETFs funktionieren ist in diesem Video einfach erklärt:

Der direkte Weg

Mit dem Kauf einer Aktie werden Sie Miteigentümer einer Aktiengesellschaft. Damit sind Sie auch an deren Erfolg oder Misserfolg beteiligt.


Vorteile

Transparenz: Sie profitieren direkt vom Wachstum und Gewinn eines Unternehmens und haben – je nach Aktie – sogar ein Stimmrecht auf der Hauptversammlung.

 

Chance auf regelmäßige Auszahlungen: Viele Unternehmen beteiligen ihre Aktionäre mit Dividenden an der Gewinnentwicklung. Das kann zu regelmäßigen Einnahmen führen.

Nachteile

Hohe Risiken: Die Kurse schwanken nicht nur im Takt der Gewinne in der Bilanz, sondern auch mit der Konjunktur und der allgemeinen Börsenentwicklung. Im schlimmsten Fall: Geht ein Unternehmen pleite, ist das Geld der Anleger weg.

 

Hoher Zeitaufwand: Eine sorgfältige Auswahl und die nötige Streuung machen die Direktanlage aufwändiger. Schließlich sollten Sie auch als Direktanleger nicht alles auf eine Karte setzen. Bei der Auswahl einzelner Wertpapiere sind Erfahrung und Know-how besonders wichtig.

Aus dem Lexikon

Welche Vorteile überzeugen Sie besonders, welche Nachteile schrecken Sie ab? Die Antwort kann Ihnen die Richtung für Ihre Entscheidung vorgeben.

Im nächsten Kapitel erfahren Sie, wie Sie bei uns ein Depot einrichten.

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