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Wertpapiersparplan für Minderjährige inkl. Risikoklasse 4

Status: Idee live!
von am ‎01.02.2015 21:37

Servus,

wir sind extra zur Consorsbank wegen der großen Auswahl an Aktien für einen Wertpapiersparplan gewechselt.

 

Leider musste ich feststellen, das man für Depotkonten von Minderjährigen nur die Risikoklasse 3  kaufen darf.

 

Es muss doch rechtlich möglich sein, das durch Zustimmung der Eltern auch Aktien in einen Wertpapiersplan der Risikoklasse 4 aufgenommen werden dürfen!

In der schönen PDF Datei ist z.b. eine Aktie "GlaxoSmithKline". Im Grunde genommen eine solide Aktie, aber diese hat die Risikoeinstufung 4!

 

Also meine Idee wäre es, sollte wohl technisch kein Problem sein, die Aktien mit der RIsikoklasse 4 mit freizugeben.

Status: Idee live!
Kommentare
von
am ‎05.05.2016 13:14

Sehr gut. Vielleicht melden sich ja noch ein paar Eltern mehr hier. Consorsbank sollte auch daran denken, das die Kinder von Morgen die zukünftigen Kunden sind! Diese kurze Betrachtungsweise führt zu nichts und es sollte mehr auf die WIN-WIN Strategie gesetzt werden.

Es gibt Online Broker, die haben kein Problem mit der RK 4 bei Minderjährigen. Warum auch, denn eine GSK ist genau so sicher oder unsicher wie eine Deutsche Bank.

 

 

von
‎01.09.2016 21:37 , bearbeitet ‎01.09.2016 21:58

Ich betreue ein Depot meiner Enkelin bei der DAB, das demnächst zu Consors transferiert wird. Jetzt habe ich festgestellt, dass ich fast alle darin befindlichen Aktien hier nicht hätte kaufen dürfen. Ich werde die Eltern wohl bitten müssen, ein neues Depot bei meiner Zweitbank anzulegen. Dort ist die Anschaffung beliebiger Aktien kein Problem.

 

Alternativ könnte ich natürlich die gewünschte Aktie für mein Depot kaufen und sie dann ins Depot meiner Enkelin übertragen lassen. Oder wird einem hier auch noch vorgeschrieben, was man verschenken darf und was nicht?

 

BTW ich halte Glaxo für wesentlich sicherer als Dt. Bank, Commerzbank, E.ON, RWE oder VW. Mich würde mal interessieren, wer die Risikoklassen festlegt.

von
am ‎02.09.2016 08:14

Auch wenn ich meine Kinderdepots bei einer reinen Fondsplattform habe und ich Euer Problem gar nicht kenne, möchte ich Euch wenigstens beistehen. Es macht gerade für Kinder, überhaupt keinen Sinn, nicht in Aktien ansparen zu können, weil gerade hier ein langer Planungshorizont vorliegt. Und das Argument, dass man auch etwas für Kinder aus Risikoklasse 4 kaufen kann, wenn man selber dort investiert, ist nicht bis zum Ende durchdacht, weil der Planungshorizont und die Ziele von zwei Sparern komplett anders sein können. Wir müssen uns nicht wundern, dass Deutschland bei der Kapiatlanlage ein Entwicklungsland ist und bleibt, wenn die Depotbanken jeglichen Keim ersticken.

von
am ‎15.09.2016 06:32

Wenn ich die Aussage von Consors richtig verstanden habe, ist der Kauf von Aktien der Risikoklasse 4 wenn überhaupt dann nur über einen Sparplan möglich. Wenn das Depot übertragen ist, werde ich klären, ob das stimmt. Das bringt für die Bank in Summe natürlich mehr ein als Einzelkäufe mit etwas höheren Beträgen.

von
am ‎15.09.2016 13:27

Das mit den Sparplänen ist aber auch nicht ok, eine Berkshire in RK 4 zu packen und eine BP als RK 3 zu klassifizieren. Ich frage mich, was da für Menschen arbeiten bzw. wie diese merkwürdigen Analysen zustande kommen.

 

Letztendlich muss es so wie bei der DAB sein. RK 4 muss auch über das Minderjährigen Depot kaufbar sein. Es ist doch totaler Schwachsinn, wenn ich erst die Aktien über mein Depot kaufe und dann per Schenkung auf das Minderjährigenkonto überweise. Vorher muss ich noch das angesparte Geld von meinem Kind auf mein Verrechnungskonto überweisen. Nach dem Kauf rufe ich dann die Telefonhotline an, damit die dann entsprechend die gekaufte Position übertragen. Man kann dies auch Online machen, aber dazu bin ich nicht fähig genug!

 

So ein enormer Aufwand, dazu fällt mir eigentlich nichts mehr ein. Ist sehr bedauerlich das CB hier die Kunden nicht als Kunden sieht!!!

Es könnte so einfach wie bei der DAB sein. Es ist schon bedauerlich, das so eine Bank vom Markt verschwindet und deren Kondition in die Versenkung geraten.

von
am ‎15.09.2016 14:54

Wie die Klassifizierungen zustande kommen frage ich mich auch.

von
am ‎31.10.2016 23:15

Die Klassifizierung scheint im wesentlichen auf die Fremdwährung zurückzugehen - ergo CHF, GBP, USD Aktien sind scheinbar nicht kaufbar.

Besonders schön ist ein Sparplan per ETF auf den S&P 500 - lautet der auf Dollar geht es nicht, aber es gibt auch in Euro notierte, die dann gehen.

Der Sinn erschließt sich bei mir da auch nicht wirklich.

Zu den "risikoarmen" Aktien von DB, COB, EON, RWE etc. wurde ja auch schon alles gesagt.

 

Praktisch ist für mich bei Consors, dass ich hier alle eigenen Konten und Kinderkonten in einer Übersicht sehen kann und der Orderprozess und die Information gut ist. Ein Kinderdepot war vorher bei S-Broker, da war es doch ein wenig unkomfortabel. Ansonsten wäre ich vermutlich dann auch weg - auch mit dem eigenen Depot....

 

 

von
am ‎10.11.2016 12:59

So, dann möchte ich auch einmal meine frisch gemachte Erfahrung und Unzufriedenheit kundtun. Ich habe ebenfalls ein Depot für unsere Tochter, und einen Sparplan auf die Unilever N.V. laufen. Soweit so gut, nun wollte ich das Ganze um einen Sparplan auf GSK erweitern, und stand vor dem gleichen Problem wie der TE. Risikoklasse 4, keine Chance.

 

Dann hab ich mir mal angeschaut, was überhaupt als Risikoklasse 3 eingestuft, und damit kaufbar ist. Als ich dann die italienischa Bank Intesa Sanpaolo sah, bekam ich echte Zweifel an der Sinnhaftigkeit dieser Einstufungen.

 

Was spricht denn von Seiten Consors dagegen, die Risikoklasse 4 für die Sparpläne auf Minderjährigendepots zuzulassen? Würde mich mal interessieren.

von
am ‎10.11.2016 13:24

Wenn ich mich richtig erinnere hieß es sinngemäß, dass möglicherweise einige Kunden ihre Anlagefähigkeiten falsch einschätzen und dass deshalb alle, die Kinderdepots betreuen, davor geschützt werden müssen.

 

Nach welchen Kriterien die Risikoklassen festgesetzt werden ist mir ein Rätsel.

von
am ‎18.11.2016 16:23

@Sigrid, wenn das die Aussage von CB ist, bin ich im falschen Film. Das ist dann wieder ein typisches Beispiel, das die Bank den Kunden nicht versteht. Nicht umsonst kümmern sich immer mehr alleine um Ihre Finanzsachen, weil die Banken einfach den Kunden nicht verstehen. Sie verstehen nur Ihre Provision!

 

Zum Minderjährigendepot kann ich nur hoffen, dass CB endlich mal die RK 4 der RK 3 gleichsetzt und den Eltern selbst die Entscheidung lässt. Abgesehen davon kann jeder seinen Kindern über das eigene Depot kaufen und dann einfach auf das Kinderdepot transferieren und das System somit aushebeln. Deshalb finde ich das ganz schön heuchlerisch von CB zu sagen, man schützt die Eltern bzw. die Eltern sind einfach zu doof.