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Treuebonus für Altkunden

Status: Duplikat
von Edgar09 am ‎22.04.2015 12:32

Banking einmal anders. Gerade die Direktbanken reißen sich fast die Beine aus für die Gewinnung von Neukunden bzw. auch für deren Abwerbung von anderen Banken (Stichwort: Depotübertrag). Viele "Neukunden" eröffnen Konten aber nur, um den Eröffnungsbonus zu kassieren, benötigen das neue Konto nicht wirklich und wenden sich dann wieder ab. Die Gemeinschaft der Bankkunden muss diese Art der verfehlten Werbung irgendwie bezahlen. Das geht auch anders.

 

Nämlich umgekehrt. Jeder treue Bankkunde/Kontoinhaber erhält am Jahresende einen Treuebonus in Abhängigkeit von der Länge seiner "Mitgliedschaft" und ggf. auch von der Höhe seiner Umsätze völlig unabhängig davon, ob es sich dabei um Einkommen handelt oder nicht. Das bindet die Kunden an die Bank. Werbung machen braucht man dafür auch nicht, weil sich freiwillige Überweisungen der Bank an ihre Kunden sofort herum sprechen würden. Jeder Neukunde, der nun kommt, legt es darauf an, möglichst lange bei der Bank Kunde zu bleiben.

Status: Duplikat

Hallo @Edgar09,

                                                                                                                    

herzlichen Dank für Ihre Idee. Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass bereits eine sehr ähnliche (bzw. gleiche) Idee von einem anderen Community Mitglied vorgeschlagen wurde. Daher mussten wir Ihre Idee als Duplikat markieren. Sie können die ursprüngliche Idee hier einsehen. Außerdem können Sie über die Idee abstimmen oder Kommentare hinterlassen.

 

Viele Grüße aus Nürnberg,

Sonja Rottner

Community Moderator

Kommentare
von
am ‎22.04.2015 12:38

Finde ich gut. Kontohopping ist ja stellenweise schon Volkssport.

 

Beim Girokonto hat man ja das Cashback für die Visa-Kartenzahlungen, was ich persönlich für eine sehr feine Sache halte. Aber wie könnte man das bei einem Depot oder einem Tagesgeldkonto umsetzen? Etwa gestaffelte Zinssätze für letzteres?

von
am ‎22.04.2015 13:44
Status geändert in: Zur Diskussion
 
von Edgar09
am ‎22.04.2015 14:38

Beim Zeitfaktor wäre der Bonus wahrscheinlich einfach: Wer mindestens ein Konto bei der Bank hat, kriegt vielleicht 3 oder 4 Euro pro Jahr der Mitgliedschaft gut geschrieben am 31.12.

 

Bei der Belohnung der Umsatztätigkeiten muss man länger darüber nachdenken, weil ja die ganz Schlauen dann in jedem Dezember große Summen hin und her überweisen würden. So müsste wahrscheinlich beim Depot das Zeitintegral über alle Einlagen als Bewertungskriterium betrachtet werden. Ich bin gern bereit, bei der Entwicklung eines solchen neuartigen Treuebonusmodells ehrenamtlich mitzuwirken.

von
am ‎22.04.2015 14:49

Es gibt eine andere Direktbank, die auf einen dauerhaften Gehaltskonto-Bonus (1 €/Monat) setzt. Wobei ich das derzeitige Visa-Zahlungs-Cashback besser finde.

von Butzen
‎22.04.2015 14:49 , bearbeitet ‎22.04.2015 14:51

Warum nicht Freetrades (beim Depot) ? Macht ein anderer Broker auch so. Außerdem hat die Bank und der Kunde was davon.

von
am ‎22.04.2015 21:10

Der Bonus für Kartenzahlung ist ja schon gut. Für einen darüber hinausgehenden Treuebonus kann ich @Butzen nur zustimmen, dann eher Freetrades als Geldauszahlung. Davon profitieren nämlich ernsthafte Kunden und nicht die die x verschiedene Konten haben um überall den Bonus abzugreifen.

von Edgar09
am ‎22.04.2015 22:02

Freetrades sind natürlich auch eine Möglichkeit, die aber auf diejenigen fokussiert, die gern spekulieren. Mir geht es hier auch um den 0815-Bankkunden mit seinem Girokonto oder Tagesgeldkonto, der aber eben schon sehr lange treuer Kunde bei ein und derselben Bank ist.

von
am ‎22.04.2015 22:47

Die 1% aufs Tagesgeld im 1. Jahr sind ganz eindeutig ein Neukundenköder (sieht man schon daran das die nur bis 50 000€ gelten). Danach landet man auf dem Standardangebot, und dort sind die Zinsen aufgrund der Marktlage nun mal nicht so hoch. Treuebonus würde jetzt bedeutet man spendiert den Bestandskunden auch etwas mehr Zinsen? Aber würde "etwas" mehr Zinsen reichen, damit der reine Tagesgeldhopper im nächsten Jahr noch bleibt, wenn es woanders mehr gibt? Es gibt im übrigen eine Hand voll Tagesgeldanbieter die in ihrem Standardangebot die letzten Jahre die anderen selbst beim Aktionszins getoppt haben. Allerdings unterliegen diese z.t. der niederländischen bzw. der französischen Einlagensicherung. Manche Tagesgeldhopper haben wohl ein besseres Gefühl wenn sie die Aktionsangebote der deutschen Anbieter wie Consorsbank abklappern. Aber kann und will man die unbedingt bei der Stange halten? Ich vermute das ist nicht wirtschaftlich.

von
am ‎22.04.2015 23:19

Der 0815-Bankkunde muss sich angesichts der dauerhaften Niedrigzinsen aber auch Gedanken machen, was er mit seinem Geld macht. Free Trades sind eine gute Idee.

 

Ein inaktives Giro- oder Tagesgeldkonto bringt hingegen keinem was. In dem Bereich könnte ich mir allenfalls einen gestreckten Gehaltskontobonus vorstellen. Wobei ich mich auch frage, wie wirtschaftlich Tagesgeldkonten heutzutage überhaupt noch für die Banken sind. Die Anbieter, auf die hier angespielt wird, sind meistens Spezialinstitute, die nur sehr wenige Produkte anbieten.

von Butzen
am ‎23.04.2015 09:32
Noch dazu wenn man sich mal die Bilanzen ansieht und vergleicht. Das soll keine Kritik sein, aber BNP Baribas hat 2 Billionen Verbindlichkeiten (ca. soviel wie Deutschland), EKquote von 4%. Eine Anleihe von einem deutschen Internetkonzern hat derzeit auch eine Rendite von 1%, aber das Unternehmen eine EKquote von 52%. Da ist mir für meine (Geld-)Sicherheit ein Freetrade lieber, um die Anleihe zu beziehen, als 10 Basispunkte mehr Zinsen aufs Tagesgeldkonto.