Hallo zusammen, mein Ansatz als Trader ist, dass ich regelmäßig die Gewinne aus dem Buch nehme und die Positionsgrößen beim anschließenden Rückkauf entsprechend anpasse, damit einzelne Positionen nicht zu groß werden. Über einen solchen Weg könnte man auch zum Jahresende den Freistellungsauftrag entsprechend ausschöpfen. Hat man hohe Gewinne erzielt, könnte man entsprechend die Verluste aus dem Buch nehmen um Steuern zu sparen (besonders wenn die Abgeltunssteuer wegfallen sollte). Wer bei dem Verkauf und anschließendem Rükkauf sicher gehen will, dass das Finanzamt da nicht meckert, kann einen Tag werten. Wenn ich mich richtig erinnere, liegt keine "Steueroptimierung" vor sobald der Verkaufs- und Kaufkurs unterschiedlich sind bzw. ein Tag dazwischen liegt. Die Urteile zu dieser Thematik sind leider schon etwas älter und wurden vor der Abgeltungssteuer gefällt, also könnte das inzwischen anders aussehen. Ein nachteil sind hier die auflaufenden Gebühren, aber mir ist der Gewinn auf dem Konto lieber. Mit diesem Geld kann ich wieder traden, vom Buchgewinn kann ich mir nichts kaufen... Grüße immermalanders
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