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Guten Tag,

 

ich habe soeben folgende Ertragsgutschrift erhalten:Ertragsgutschrift

Ich verstehe die Berechnung vom Brutto-Betrag: STÜCK x ANTEIL ZINSEN P. ST. x UMGER.ZUM DEV.-KURS = 180 x 0,0203555 x 1,071 = 34,83 USD x 1,071 = EUR 32,52.

 

Aber:

1. Warum werden EUR 44,48 versteuert und nicht EUR 32,52 ?!? Wie kommt diese Zahl zusammen?

 

2. Und wie berechnet sich die AUSLAEND. QUELLENSTEUER von EUR 6,10?

 

Vielen Dank vorab und einen schönen Tag,

BD

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
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Die 44,48 € kann ich jetzt auch nicht erklären.

 

Die Quellsteuer wird individuell von jedem Land selbst festgelegt.

 

Der ETF wird in Irland verwaltet aber die Werte im ETF sind weltweit angelegt. Daher kann es zu abweichender Quellsteuer kommen.

 

Irland hat aktuell 20% Quellsteuersatz, USA hat 30% Quellsteuersatz und andere Länder haben sogar 0%. Den Quellsteuerwert kann die sicher die Fondgesellschaft genauer erklären.

 

PS: Das Brutto wird 180 * 0,1935 = 34,83 USD berechnet. 😉

Der Anteil Zinsen und Anteil ausl. Div bezieht sich auf die Zusammensetzung der Ertragsgutschrift.

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Jetzt verstehe ich auch die Berechnung vom KAPST-PFLICHTIGER KAPITALERTRAG = STÜCKZAHL x (ANTEIL ZINSEN P. ST. + ANTEIL AUSL.DIV P. ST.) / USD-EUR UMRECHNUNG.

 

Aber mir ist immer noch unklar: warum zahlen sie mir Betrag X aus (32,52 EUR) und besteuern Betrag Y (44,48 EUR) ??

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die o,o20 Zinsen und 0,244 Dividenden zusammenzählen und mit 180 multiplizieren, das ergibt die Gesamteinnahme je Anteil. Und das ist der Bruttobetrag von dem die ausländischen Steuern abgehen. Was übrigbleibt, ist der Ausschüttungsbetrag.

Die Differenz sind dann die ausländischen Steuern. Und davon sind dann in Deutschland der genannte Betrag anrechenbar, sofern man eine Steuererklärung macht.

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Der in der KapSt-pflichtige Kapitalertrag setzt sich aus den angefallenen Zinsen ($ 0,020355) und Dividenden ($ 0,2442893) zusammen. Anscheinend hat der ETF nicht den gesamten Ertrag ausgeschüttet, sondern nur $ 0,19350 pro Anteil. Besteuert wird bei diesem ETF aber alles.

Weitere Informationen zur Besteuerung sollten Ende des Monats im Bundesanzeiger zu finden sein...

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Hallo @BD,
vielen Dank für Ihren Beitrag!

Wie @immermalanders schon erwähnte, vielen Dank dafür, kommt es vor, dass Gesellschaften nicht alles ausschütten. 
Dennoch ist der gesamte Ertrag zu versteuern. Den Hintergrund, kennen wir als Bank nicht. Über die Fondsgesellschaft sollte das allerdings in Erfahrung gebracht werden können, da diese die Quelle ist. 

Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen.

Viele Grüße
Christina
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
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Diese Antwort von Consors ist absolut unzureichend. Eine solche Aufstellung mit nicht aufgeschlüsselten Differenzbeträgen widerspricht allen kaufmännischen Regeln.  Komischerweise konnte die DAB, von der ich zwangsweise zur Consors gewechselt wurde, das wunderbar und klar auflisten.

Ähnliches gilt für die völlig unübersichtlichen Kontoauszüge bei Consors.

 

Nachtrag: Interessant, dass die oben eingestellte Aufstellung der DAB von Consors gleich gelöscht wurde.

Die Aussage, dass Consors nichts von Thesaurierungen der Fondgesellschaft wisse, wird von einer anderen Bank gestraft, dort werden diese Thesaurierungen ordnungsgemäß aufgeführt und hinterlassen keine Lücke in der Abrechnung. Ich bin gespannt, ob diese Abbildung auch wieder gelöscht wird.

 


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Ich kenne nur Dividendenabrechnungen. Diese sind etwas einfacher zu verstehen als die oben dargestellte, aber auch gewöhnungsbedürftig wie  an anderer Stelle schon ausführlich beschrieben.

 

Richtig sind die Abrechnungen, aber warum müssen sie so unübersichtlich sein?

Warum stellt man die wichtigen Daten einer Gutschrift, also Name, Stückzahl , Devisenkurs, Wertstellung, Auszahlungsbetrag nicht übersichtlichlicher heraus?

 

Bei CB steht der Nettobetrag eine Zeile über der Wertstellung.

Wird bei einer ausländischen Aktie vorweg Quellensteuer 15, oder 25 oder .. abgezogen, wird diese  zwar auch angerechnet, aber in der Abrechnung werden statt 10 % inländische Steuern  25 %  genannt , aber richtig 10% abgerechnet.

Wer ein solches Durcheinander erklären kann , bitte melden!

Nochmals: Die Abrechnung ist richtig, und ich habe sie verstanden , aber hin und wieder fasse ich mich an den Kopf , warum man einfache Dinge kompliziert darstellen muss.

Eigentlich sollte man komplizierte Dinge einfach und verständlich darstellen.

Das hebt merklich die Zufriedenheit der Kunden.

 


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Nochmal zu Klarstellung und Ergänzung die Abrechnung von Consors. Sie weist einen nicht ausgewiesenen Fehlbetrag auf. Das ist kaufmännisch indiskutabel und m.E. auch juristisch angreifbar.

DEKA-Screenshot Consors.PNG

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
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@Skeptikus49, die Fondgesellschaft schüttet nur € 0,24 pro Anteil aus, die KESt Bemessungsgrundlage beträgt aber € 0,258382 (siehe auch hier). Wer die Gründe dafür wissen will, könnte bei der Fondgesellschaft nachfragen...

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