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Registriert: 17.09.2019

Hallo,

 

besteht die Möglichkeit US Aktien bei Consors in Dollar zu verkaufen? Ich möchte meinem Sohn der in USA lebt, Geld für ein Hauskauf schicken. Ich wollte Wechselverluste vermeiden und die Aktien gleich in Dollar verkaufen und den Betrag in USD transferieren. Macht das Sinn und wenn ja wie muß ich da vorgehen? Dollarkonto bei Consors öffnen?

 

Danke.

 

EDIT: Wie verhält es sich mit der Abgeltungssteuer? Wird das dann umgerechnet?

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Beiträge: 1811
Registriert: 12.01.2019

Hallo @Jimmy33 ,

...keine richtige Ahnung, aber ich denke mal, dass du ohne USD-Konto den Ertrag zum entsprechenden Devisenkurs umgerechnet und auf dein Verrechnungskonto gutgeschrieben bekommst, abzgl. eventueller Abgeltungssteuer, Soli...

Die Gebühren dafür sind an den US-Börsen natürlich höher (schaue Preis-/Leistungsverzeichnis...).

Hast du ein USD-Konto am Start, dann würde der US-Ertrag wohl auf das USD-Konto gebucht werden, abzgl. Steuer, Soli ....

Von dort aus könntest du dann durch eine Überweisung (ich glaube 19,95€...?) deine Dollars auf ein US-Konto transferieren. Zur Sicherheit würde ich auch noch einmal die Kundenbetreuung kontaktieren.....

Viel Glück+Erfolg

onra

 

 

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Beiträge: 4151
Registriert: 06.02.2015

@Jimmy33 

Bevor man eine Aktien in den USA verkaufen kann, ist eventuell eine (kostenpflichtige) Änderung der Lagerstelle notwendig und der Vorgang kann ein paar Tage dauern. Dies hängt davon ab, über welchen Handelsplatz die Aktien ursprünglich gekauft wurden. Auch kann es bei einem Verkauf in den USA passieren, dass es bei einer Order sehr vielen Teilausführungen gibt. Es wurde schon von 20 Teilausführungen bei 25 Stück berichtet. Dadurch wird der Verkauf dann sehr teuer, da am Handelsplatz USA die Grundgebühr bei jeder Teilausführung anfällt (steht auch so im Preisverzeichnis drin).

 

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
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Beiträge: 3320
Registriert: 21.07.2017

@Jimmy33 , warum nicht so einfach wie möglich?

Verkaufe die Aktien.

Vorteil 1: Thema Abgeltungssteuer erledigt

Vorteil 2: Aktienkurs-Risiko entfällt (=> nur noch Währungsrisiko)

 

Sein Haus wird der Bub letztlich in Dollar bezahlen müssen. Ob Du ihm USD oder EUR überweist, ist am Ende eine Frage des Geschmacks und/oder der Kosten.

Sobald er aber das Geld auf seinem USD-Konto hat, ist das Währungsrisiko auch weg.

 

Egal, was Du machst:

Zum Problem könnte die US-Schenkungssteuer werden, die nicht der Beschenkte, wie in D, sondern der Schenker zahlt. Je nach Höhe der Schenkung wäre der Gang zum Steuerberater sicher hilfreich.

 

 

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
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Registriert: 30.09.2014

Hallo@Jimmy33   [...]Ich möchte meinem Sohn der in USA lebt, Geld für ein Hauskauf schicken. [...] Ich hoffe, du fällst da nicht auf einen Enkeltrick herein.

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