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vibou
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Betreff: Tabakindustrie

Die Luft wird also doch nicht rauchfreier.

 

Hier eine Einschätzung vom Stuttgarter AktienBrief:

 

British American Tobacco muss erst mal nicht reduzieren
Dass Tabakaktien seit zwei Jahren enttäuschen, hat mehrere Gründe. Einer davon ist, dass die US-Behörden 2017 angekündigt hatten, den (abhängig machenden) Nikotinanteil in Zigaretten gesetzlich drastisch senken zu wollen. Die Folgen wären klar: Weniger Kunden würden Tag für Tag den Drang verspüren, zur Zigarette zu greifen, mit Druck auf Umsatz und Gewinn der Tabakfirmen. Offenbar sind die Pläne nun aber zu den Akten gelegt worden. Als am Mittwoch die Internetseite der Gesundheitsbehörde halbjährlich aktualisiert worden ist, war der Vorschlag nicht mehr enthalten. Ob es daran liegt, dass die Tabakunternehmen erfolgreich interveniert haben, oder ob die Behörde sich zunächst einmal drängenderen Problemen wie der E-Zigaretten-Regulierung zuwenden möchte, ist unklar. An der Börse wurde die Änderung jedenfalls positiv aufgenommen, die Aktie von British American Tobacco legte 4 Prozent zu. Kein Wunder: Mit einem Umsatzanteil von 38 Prozent und einem Gewinnanteil von über 40 Prozent ist der US-Markt für BAT entscheidend. Wir empfehlen die Aktie weiterhin zum Kauf, Anlegern sollte aber bewusst sein, dass die Tabakbranche aufgrund der strengen Regulierung möglicherweise mehr Risiken bietet als andere Branchen.

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