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Gelegentlicher Autor
Beiträge: 5
Registriert: 02.01.2015

Hallo Community,

 

wieso kann ich beim Erwerb von Aktien über Cortal Consors keine Orderzusätze festlegen? Ich möchte beispielsweise vermeiden, dass mein Auftrag in mehreren Teilaufträgen ausgeführt wird (AON). 

 

Geht dies nicht oder finde ich es nur nicht? 🙂 

 

Danke für die Hilfe!

 

Viele Grüße,

Philip

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
Gelegentlicher Autor
Beiträge: 5
Registriert: 02.01.2015

Sollte nicht wenigstens jemand von Cortal-Consors direkt mir antworten können?

 

Ansonsten macht dieses neue "Community-Image-Ding" wenig Sinn 😉

 

Viele Grüße,

Philip


Community Manager
Beiträge: 1882
Registriert: 13.01.2014

Hallo @VegasPhil,

 

bei Börsenorders wird grundsätzlich versucht, die Order als Ganzes auszuführen, sprich sie nicht in Teilausführungen zu unterteilen.


Anders ist es bei Xetra. Da die Order hier von einem elektronischem System ausgeführt wird, ist die Wahrscheinlichkeit von Teilausführungen gegeben bzw. erhöht.
Also gibt es hierfür zwei spezielle Limittypen, die tatsächlich nur bei Xetra möglich sind: FOC (fill or kill) bzw. IOC (immediate or cancel).


Der eine Zusatz sagt aus, dass die Order ganz ausgeführt werden soll oder gestrichen wird.
Der andere Zusatz sagt quasi aus, das, was geht, soll ausgeführt werden und der restliche Teil soll gestrichen werden. 

 

Ich hoffe, das hilft Ihnen weiter!

 

Viele Grüße aus Nürnberg,

Sonja

Community Moderator


Regelmäßiger Autor
Beiträge: 33
Registriert: 23.07.2016

Bei den beiden Orderzusätzen FOC und IOC sind aber Teilausführungen trotzdem nicht ausgeschlossen.

Zudem kann man diese Orderzusätze bei STOP LOSS oder TRAILING STOP LOSS überhaupt nicht verwenden.

An US-Börsen führt das Fehlen der Eingabe des Börsenzusatzes AON, der dort durchaus möglich ist, für den Kunden zu dem Kostenrisiko mehrfacher Ordergebühren.

Auch an deutschen Börsenplätzen erfolgen auch selbst bei kleinen Orders immer wieder Teilausführungen.

Gibt es bei Consors bzw. an den deutschen Börsen einen Plan, wann der Orderzusatz AON, also der Auschluss von Teilausführungen, als kundenfreundliche Maßnahme eingeführt wird?


Autorität
Beiträge: 3780
Registriert: 06.02.2015

Hallo @Tradix,

 

der Große Nachteil bei AON-Orders ist meiner Meinung nach, dass eine Order nicht unbedingt ausgeführt werden kann selbst wenn mehr Stücke im Bid/Aks stehen. 

Stehen z.B. 500 Stück im Ask und Du willst 250 Stück kaufen und gibst den Orderzusatz AON an. Jetzt kann es meiner Meinung nach passieren, dass Deine Order nicht ausgeführt wird obwohl genügend Stücke im Orderbuch stehen. Warum passiert das? Der Verkäufer hat auch den Zusatz AON genutzt und somit kann diese Order nur ausgeführt werden, wenn er alle Stücke verkaufen kann. Eine Ausführung hier erfolgt erst, wenn die Orders entsprechend komplett bedient werden können.

Das Szenario ist bei Liquiden Werten eher unwahrscheinlich, aber man sollte es meiner Meinung nach bedenken wenn man unbedingt mit AON handeln will...

 

 

Grüße

immermalanders

 

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
Regelmäßiger Autor
Beiträge: 33
Registriert: 23.07.2016

Hallo @immermalanders,

das sehe ich nicht als Nachteil. Wenn jemand 500 mit AON verkaufen will, dann ist dies sein Wunsch, der zu beachten ist. Und das ist wirklich nur in sehr engen Märkten ein Problem.

Bei allen Orderzusätzen bestehen Risiken, die jedem klar sein sollten.

Und aus Angaben im Orderbuch entstehen leider keine Ansprüche auf Ausführung. 🙂

Ohne AON besteht der Nachteil, dass durch unvollständige Ausführung am nächsten Tag erneut Gebühren entstehen. Damit sind die Orderkosten nicht kalkulierbar. Für Trader mit niedrigen Umsätzen sind solche Kosten abschreckend. Daher sollte auch Consors daran interessiert sein, den Orderzusatz AON anzubieten.

 

Schöne Grüße

Tradix

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