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didi47
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Betreff: Wer ist schuld am Börsencrash?

Das ist sicher richtig, wird wohl ein großes Problem für einige Konzerne werde, welches im Extremfall zur Zahlungsunfähigkeit führen könnte.

Bei den Fondsmanagern ist das Problem, dass es hier, wie in allen Berufen, nur wenige "Gute" gibt. Von einem Crash würde ich im Moment auch noch nicht reden, mal sehen was die nächsten Wochen bringen..

 

Gruß Detlef

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StanLibuda
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Betreff: Wer ist schuld am Börsencrash?

Inzwischen gibt es den vor mir angeführten meines Erachtens exzellenten Artikel von Dennis Kremer aus der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung auch im Internet zum Durchklicken.

 

http://www.faz.net/aktuell/finanzen/meine-finanzen/krise-erfasst-deutsche-boerse-dax-auf-niedrigstan...

 

Wer durchblicken will, sollte den meines Erachtens unbedingt lesen - etwas Besseres habe ich diesem neuen Jahr im Anlagesektor aus meinem Blickwinkel noch nicht gefunden.

Dr_Charlie
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Betreff: Wer ist schuld am Börsencrash?

Guten Tag zusammen,

 

mir kommt hierbei noch ein Gedanke: Vielleicht liegt der starke Rückgang grade im DAX auch daran, daß ein Großteil dieser Aktien in ausländischer Hand und die Deutschen kein Volk von Aktionären sind. Wären die Papiere mehrheitlich auf kleine Positionen verteilt in inländischer Hand würde das u.U. anders aussehen.

 

VG, E. Langenfeld.

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StanLibuda
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Noch eine exzellente Analyse von Grüner-Fisher

"Aus Risiken werden Chancen!"

17.02.2016 15:30

Jetzt investieren?

Anleger stellen sich - nach dem schwachen Jahresstart - wieder einmal grundlegende Fragen: Sollte man jetzt überhaupt Aktien besitzen? Ist das aktuelle Kursniveau günstig oder gefährlich? Jetzt den Einstieg in die Aktienmärkte wagen oder doch lieber abwarten, bis sich die Wogen geglättet haben? Dabei werden oftmals diese Überlegungen auf die Frage „Aktien: Ja oder Nein?“ reduziert.

Aus strategischer Sicht ist allerdings entscheidend, unter welchen Rahmenbedingungen investiert werden soll. Wie hoch ist die Renditeerwartung? Welcher Anlagehorizont steht zur Verfügung? Sind Entnahmen geplant und wie ist es um die Schwankungsverträglichkeit des Anlegers bestellt? Diese wirklich wichtigen Fragen verdeutlichen, dass für Aktieninvestitionen eine „Ja oder Nein“-Entscheidung nicht sinnvoll ist. Viel eher sollte man sich fragen: „Wie hoch sollte jeweils die Aktienquote meines Gesamtportfolios sein, um meine langfristigen Anlageziele erreichen zu können?“

Aktien sind wichtige Bausteine

Wie erkennt man aber den „richtigen“ Zeitpunkt, um in die Aktienmärkte zu investieren? Der Markt sendet NIE sichere Signale, wenn der optimale Einstiegszeitpunkt gekommen ist. In Korrekturphasen herrscht IMMER die Angst vor weiteren Verlusten, in Aufwärtsphasen bremst die Höhenangst. Das übergeordnete Bild ist wichtig! Ist der Bullenmarkt intakt, so sprechen temporäre Rücksetzer für einen relativ „günstigen“ Einstiegszeitpunkt - zumindest im kurzfristigen Bild. Mit wachsendem Anlagezeitraum verliert das Startniveau zudem immer mehr an Bedeutung: Entscheidend ist, dass man seine langfristigen Investitionspläne mit nachhaltigen und substanzstarken Werten umsetzt. Unternehmen mit starker und globaler Marktposition und nachhaltiger Dividende verfügen dabei über die notwendige Qualität, um vom weltweiten Wachstum profitieren zu können.

Einzelaktien sind dabei nur Bausteine. Das Gesamtportfolio muss fähig sein, die langfristigen Anlageziele zu erfüllen! Qualitätsaktien sind IMMER attraktiv. Derartige langfristige Renditechancen sucht man bei anderen Anlageklassen vergebens. Der Preis: Zeitweise erhöhte Volatilität. Woran scheitern aber viele Anleger? Die Mehrheit handelt zu oft rein emotional und versucht sich „über Aktien“ an einer kurzfristigen Gewinnmaximierung. Dieses Prinzip geht aber selten auf!

Chance statt Risiko

Der MSCI World Index befindet sich heute rund 15 Prozent unter seinem Allzeithoch vom 21. Mai 2015. Der DAX hat seit seinem Rekord im April 2015 sogar zeitweise fast 30 Prozent verloren. Trotz starker Dividenden! Als Kursindex - ohne Dividenden gerechnet - befindet sich der DAX auf dem Niveau von 1998. Der EuroStoxx 50 notiert heute sogar wieder auf dem Niveau vom Oktober 2008, damals unmittelbar nach (!) der Lehman-Pleite. Gemäß vorangegangenen Überlegungen können langfristig orientierte Anleger also durchaus von einem wohl relativ guten Investitionszeitpunkt sprechen. Je nachhaltiger die Strategie, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, vermeintliche „Risiken“ in Chancen umzuwandeln! Es bleibt dabei: Ein globales Aktienportfolio eröffnet hervorragende Chancen auf nachhaltigen Vermögenszuwachs!

Fazit

Aktienmärkte haben zwei Gesichter. Auf der einen Seite die überlegene langfristige Rendite, auf der anderen Seite die erhöhte Volatilität. Anleger sollten sich dabei nicht an einer kurzfristigen Gewinnmaximierung versuchen. Ein großer Teil des schlechten „Aktien-Image“ in Deutschland geht auf das Konto dieser subjektiv gescheiterten Timing-Versuche. Kaufen in der Gier, verkaufen in der Angst. Kein gutes Konzept! Entgehen Sie dieser Falle, verwandeln Sie die heutigen Risiken in Ihre langfristigen Chancen!

WingInvestor
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Betreff: Noch eine exzellente Analyse von Grüner-Fisher

China hatte einen 20 jährigen Boom durch massive Geldmittelzuflüsse.

Da konnte man es sich leisten riesige Fehlinvestitionen zu haben (ganze leerstehende Städte), jetzt wo in den USA die Zinswende ansteht und allgemeine Unsicherheit herrscht,

wird massiv Kapital abgezogen und das ganze Kartenhaus bricht zusammen.

Vielleicht erst in 5 Jahren vielleicht erst in 10, es wird kommen!

 

Daher sind mir Unternehmen mit zu hohem China anteil suspekt.

Aber es ermöglichen sich auch Chancen zb Nordex hat extrem korrigiert, obwohl sie 0% in China operativ zutun haben und es ganz im Gegenteil excellent läuft.

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StanLibuda
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Bert Flossbach sieht es ähnlich wie Grüner-Fisher

KoYaaNisQuatsi
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Betreff: Bert Flossbach sieht es ähnlich wie Grüner-Fisher

... ist nahezu alles gesagt in diesem artikel - brilliant und scharfsinnig... und mutig. ich möchte ihn um einen aspekt ergänzen...

china muss seine "dreckige" wirtschaft schnellstens umstellen oder sich "lebensraum im westen" suchen (afrika) - das land vergiftet sich mit seinem wachstum die lebensgrundlagen. das know-how zur rettung wird in europa aufgekauft oder... kopiert.

milliarden von chinesen auf fahrrädern! diese vorstellung aus den 70ern mochte ja angehen, aber auf motorrädern und in autos? das geht gar nicht mehr... und wenn, dann nur elektrifiziert! der lebensstandard steigt ja auch in china.

die gewaltigen währungsreserven lassen sich doch für nichts sinnvolleres ausgeben als die gesamte wirtschaft planmäßig umzustellen und das land vor dem umwelt-kollaps zu retten... das ist eine theorie - die nachrichtenlage dazu ist relativ mau...

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StanLibuda
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Ist man im Schwarm wirklich intelligenter?

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StanLibuda
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Ein wichtiger Aspekt zur Beruhigung der Märkte

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totolina11
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Betreff: Richtig mit Volatilität umgehen

[ Bearbeitet ]

Die Erkenntnisse sind für den Anleger fundamental.Die Botschaft: an Kursschwankungen v e r d i e n t man,wenn man die Zusammenhänge verstanden hat.Ich habe jetzt den k o s t e n l o s e n (!) Kauf meiner Lyxor ETF Fonds gesplittet:300 Euro am 1.,300 Euro am 15.des Monats,um den cost-average Effekt voll auszunutzen.(Aktienfonds ETF-Sparpläne bei einem Mitbewerber).Wichtig:Erwerb der Anteile o h n e  Kaufkosten!

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