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
Aufsteiger
Beiträge: 4
Registriert: 20.12.2014

Hallo zusammen,

folgendes Problem:

 

Eine Wertpapierabrechnung (Aktien-Übertrag an Dritte aus sonstigen Gründen) wurde mit fehlendem Kurs abgewickelt, obwohl SIX (Schweitz) liquide Kurse bietet. (CH0006089921 - Private Equity Holding AG) Die auf Consorsbank hinterlegte Standardbörse "Berlin" hat dagegen keinen Kurs (mehr). In der Folge wurden trotz Verlusten auf der Positiion Steuern für den fiktiven Gewinn fällig. (§43a Abs. 2; Ersatzsbemessungsgrundlage, 30% des Anschaffungswertes).

 

Das ist sehr natürlich sehr ärgerlich, da ein liquider Kurs existiert. Ich habe natürlich wenig Lust, mehr als ein Jahr auf die nächste Steuerrückerstattung zu warten, wenn das automatische Buchungssystem hier die falsche Börse zieht.

 

Frage:

Wie bringe ich die Consorsbank dazu, die Abrechnung zu korrigieren? Ein Kurs existiert ja?

 

Eine erste Kontaktaufnahme über den Chat ist trotz versprochener Antwort-Mail nach 2 Tagen anscheindend im Sande verlaufen. 😞

 

 

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
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Beiträge: 4191
Registriert: 06.02.2015

@Max_Blau 

Das Szenario mit den 30% Pauschalsteuer auf den Anschaffungswert trifft, wenn ich das richtig verstanden habe, nur bei einem Übertrag an dritte ein und wenn kein aktueller Kurs im regulierten Markt existiert. Bei einem Verkauf in der Schweiz bzw. über OTC wird nach der Differenzmethode gerechnet. Unter normalen Bedingungen sind 30% des Anschaffungswertes viel, aber wenn sich der nicht mehr gehandelte Wert vervielfacht hat, sieht das anders aus.

 

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