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Gluecksdrache
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Nachricht 231 von 425 (868 Ansichten)

Betreff: Einschätzung zur Marktentwicklung

[ Bearbeitet ]

Hallo @badisch,

 

danke für Deine ausführliche Antwort. Da scheinen meine Gedanken leider etwas falsch herübergekommen zu sein, was mit leid tut!

 

Ich wollte eigentlich darauf eingehen, dass bei meinem Kauf-Timing oft der zu frühe Einstieg ein Fehler gewesen ist und auch heute noch ist. Anlageidee = Zahlen geprüft und dann gleich geordert.

 

Anstatt das Limit ein bisschen niedriger zu setzen und abzuwarten.

 

Zudem kenne ich persönlich Betroffene, die viel zu spät von der Zinswelt umgeschaltet haben.

 

So war es gemeint. Smiley (fröhlich)

 

Die Luftfracht-Zahlen sind für mich lediglich ein Konjunkturindikator uns stellen keinerlei Empfehlung für den Kauf von LH-Aktien dar. Meiner Meinung nach herrscht dort (nicht nur momentan) eine enorme Überkapazitt udn ein Verdrängungswettbewerb.

 

Luftfracht als Konjunkturindikator: JA, als Ausgleich zu Konsumzurückhaltung in der Passage: Nein.

 

Für etwaige Unannehmlichkeiten durch meinen Beitrag von vorhin bitte ich um Entschuldigung.

 

Liebe Grüße

 

Glücksdrache

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badisch
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Nachricht 232 von 425 (861 Ansichten)

Betreff: Einschätzung zur Marktentwicklung

@Gluecksdrache 

 

 

Alles gutMann (fröhlich), kein Problem, wir diskutieren ja in einer höflichen Art und Weise und deshalb sind mögliche Missverständnsse schnell auszuräumen. 

 

@Gluecksdrache 

Ich wollte eigentlich darauf eingehen, dass bei meinem Kauf-Timing oft der zu frühe Einstieg ein Fehler gewesen ist und auch heute noch ist. Anlageidee = Zahlen geprüft und dann gleich geordert.

 

Also bei mir war das in der Vergangenheit gerade umgekehrt. Ich hatte bisher meist "gut eingekauft" aber viel zu früh wieder verkauft. Mann (zwinkernd)

 

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stocksour
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Nachricht 233 von 425 (759 Ansichten)

Betreff: Einschätzung zur Marktentwicklung

Die Durchhalteparole, pünktlich zum Wochenende:

 

DJ BLICKPUNKT/DZ: Einstiegszeitpunkt in der Breite noch nicht gekommen


Die Corona-Pandemie schlage die Finanzmärkte in den Bann. Obwohl es bislang außer in Bezug auf China keine handfesten Hinweise auf die realwirtschaftlichen Auswirkungen der Grippewelle gebe, hätten sich Angst und Verunsicherung durch die Kapitalmärkte gepflügt, so die Ökonomen der DZ Bank. Die Aktienmärkte hätten gut 10 Prozent verloren, die US-Notenbank habe überraschend die Zinsen um 50 Basispunkte gesenkt und die Renditen seien nahe am Allzeittief. Die Finanzmärkte hätten eine deutliche wirtschaftliche Abschwächung eingepreist, wenn nicht mehr.

 

Die zunehmenden Sorgen über einen Zusammenbruch der Weltwirtschaft oder zumindest eine deutliche Verlangsamung der weltweiten wirtschaftlichen Aktivität spiegelten sich auch in spürbaren Prognosesenkungen wider. Während sich diese Entwicklung in den harten wirtschaftlichen Daten aus Europa oder den USA bislang noch nicht abzeichne, gebe zumindest die hohe Zahl an abgesagten Großveranstaltungen hier einen ersten Eindruck, dass es zu einer wirtschaftlichen Abschwächung kommen dürfte.

 

Die Unsicherheit über die Folgen der Grippewelle sei weiterhin sehr hoch. Die Finanzmärkte hätten aber bereits viel vorweggenommen, was sich auf der realwirtschaftlichen Seite erst noch ergeben müsse. Daher solle man auf weitere Schreckensszenarien nicht mit Hektik reagieren, sondern der Realität auch etwas Raum geben, so der Rat der Experten.

 

Für den Augenblick gelte, die weitere Entwicklung rund um das Virus abzuwarten und kühlen Kopf zu bewahren. Je tiefer die Kurse fielen, desto günstiger werde gleichzeitig der Einstieg. Gerade Privatanleger sollten tiefe Kurse zum Kauf nutzen, weil sie - im Gegensatz zu vielen professionellen Anlegern - einen sehr langen Anlagehorizont hätten, meist bis zur Rente, und keinen jährlich abgrenzbaren Anlageerfolg ausweisen müssten.

 

Bis die Unternehmen die aus dem Corona-Virus resultierenden Negativeffekte offenlegten, dürften wohl noch einige Wochen vergehen. Ein Großteil der Folgewirkungen dürfte erst Anfang April nach Abschluss des Jahresauftaktquartals feststehen und bekanntgegeben werden.

 

Die DZ erwartet eine Erholung der Konjunktur im zweiten Halbjahr. Diese dürfte auch die Aktienmärkte wieder stärker beflügeln, zumal das Liquiditätsumfeld für die Finanzmärkte infolge umfangreicher Stimuli durch die Notenbanken freundlich bleibe.

 

Die Indexprognosen für den Euro-Stoxx-50 und den DAX per Jahresende 2020 von 3.700 bzw 13.200 Punkten blieben unverändert, nachdem man bereits seit dem Oktober vergangenen Jahres mit einer sehr defensiven Markteinschätzung unterwegs gewesen sei und für das Aktienmarktjahr 2020 nur geringe Erwartungen formuliert habe.

 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/gos/cln

(END) Dow Jones Newswires

 

Oder, frei nach Erich H.: Aufwärts nimmer, abwärts immer!

 

Oder, frei nach Walter U.: Niemand hat die Absicht, einen Boden einzuziehen.

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badisch
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Nachricht 234 von 425 (720 Ansichten)

Betreff: Einschätzung zur Marktentwicklung

[ Bearbeitet ]

 

Ich möchte mich dem Beitrag von @stocksour  anschließen.

 

Meine Meinung zur Marktlage:

 

Die gleiche Übertreibungen die zuvor nach oben stattfanden finden zur Zeit nach unten statt. Nur das Motiv hat sich geändert – vorher war es Gier jetzt ist es Angst und Panik.

 

Bisher habe ich das Corona Virus Thema immer nur im Zusammenhang mit den möglichen wirtschaftlichen Folgen betrachtet. Dabei ist mir aufgefallen dass ich die rein medizinischen Aspekte - also wie gefährlich stufen die Mediziner selbst diesen Virus ein, ich stark vernachlässigt habe. Also habe ich mir aus verschiedenen Quellen (persönlich bekannte Ärzte und Menschen die im Gesundheitsbereich tätig sind und Google) mal deren Meinung eingeholt.

 

Wie überall sind natürlich auch hier die Meinungen nicht alle deckungsgleich, aber zu meinem Erstaunen konnte ich einen Grundtenor heraus hören – die Panik die weltweit durch den Corona Virus ausgelöst wird halten sie für übertrieben, vor allem wenn man es mit den bereits bekannten Epidemien wie SARS, Influenza und den sonstigen bereits bekannten Grippeviren und deren Krankheitsverläufen vergleicht. Über die jedes Jahr wieder kehrenden Fallzahlen von Grippe/Influenza Erkrankungen mit den entsprechenden Todesfällen wird sehr wenig publiziert obwohl die sehr hoch sind (Winter 2017/2018 gab des allein in Deutschland 25.100 Todesfälle).

Schlecht ist, dass für diesen neuen Corona Virus bisher wirkungsvolle Medikamente noch nicht gefunden wurden und auch mögliche Mutationen noch relativ unbekannt sind. Die Pharmaunternehmen testen bereits hoffnungsvoll bekannte Medikamente für z.B. HIV Erkrankungen auf den neuen Virus, aber selbst wenn man Erfolg hat werden die vorhandenen Kapazitäten bei den Pharmaunternehmen wie z.B. Abbvie, Gilead, Taketa nicht ausreichen, da sie nur schwer ausbaubar sind um das Medikament kurzfristig in der erforderlichen Menge zu produzieren.

Ich möchte betonen, dass die hier beschriebenen Informationen nur meine persönliche Neugierde befriedigen sollten und ich damit keinesfalls eine allgemeine Gültigkeit oder Richtigkeit ableiten möchte.

 

Mein Fazit aus diesen Informationen bzw. Gesprächen: Die Börsenwelt macht auch bei dem Virus Thema das gleiche was sie immer macht – sie übertreibt.

Diese Übertreibungen muss ich aber in meinem eigenen Anlageverhalten berücksichtigen, also ist eine gewisse Gelassenheit  für mich angesagt und vor allem, ich darf nicht wegen der Dominanz des Virenthemas die anderen Kurs bewegenden Themen aus dem Auge lassen.

 

Ich habe gestern wie geplant weiter zugekauft – Heidelbergcement für 49,60 Euro, United Internet für 27,30 Euro. Ich war versucht noch andere auf meiner Liste stehende Titel zu kaufen. Das habe ich dann doch nicht getan, weil ich meine wöchentliche Zukäufe auf eine vorher bestimmte Summe beschränkt habe und die mit den oben genannten Käufen bereits  ausgeschöpft war.

 

Meine auf der Watchliste stehenden Pharmawerte, die auch in den diversen Foren viel besprochen werden wie Abbvie und Gilead bzw. 3M (stellt auch die Virenschutzmasken her aber kein Pharmawert) werde ich erstmal nicht kaufen, da ich glaube dass diese Werte derzeit nur wegen der gestiegenen Gewinnfantasie bezüglich des Corona Virus so stark im Fokus der Anleger stehen und diese Werte die erhöhten Erwartungen nachhaltig nicht erfüllen werden.

 

Wie bereits geschrieben – alles nur meine persönliche Meinung ohne Anspruch auf Richtigkeit. Allen weiterhin ein erfolgreiches Händchen bzw. Tippfinger.

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erich12
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Betreff: Einschätzung zur Marktentwicklung

Ein ganz hervorragender Beitrag zum Thema und zur eigenen Seelenlage. Herz

 

Es ist wirklich wichtig, die Sachlage mit Verstand zu analysieren. Sicherlich werden viele Unternehmen unter dieser Krise leiden . Die Weltwirschaft wird aber nicht zusammenbrechen.

 

Dass jetzt Anleger beste Aktien verkaufen oder durch SL verlieren , dass Konsumenten Hamsterkäufe  tätigen, dass sie die Regale mit Desinfektionsmitteln und Schutzmasken leerkaufen, ist mit gesundem Menschenverstand  nicht erklärbar.

Der Virus erzeugt bei vielen Angst und Panik, die durch die Meldungen in den Medien und durch Absagen von Großveranstaltungen noch befeuert werden.

 

Es ist nicht verkehrt, vorsichtig Käufe zu tätigen. Heidelberg cement unter 50€.?

Der Konzern  wird bestimmt kurzfristig Einbußen erleiden. Unter mittel- bis  langfristiger Betrachtung ist das ein guter Kauf.

 

Das Forum hat jetzt über 102 Tausend Mitglieder, aber nur ein paar Foristi beteiligen sich aktiv.  Das ist echt schade und mir absolut zu wenig.

Tschüss.

 

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expat
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Nachricht 236 von 425 (663 Ansichten)

Betreff: Einschätzung zur Marktentwicklung

Kürzlich las ich das Bonmot: Die Bullen nehmen die Treppe; die Bären den Aufzug.

Scheint zu stimmen.

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Mary1
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Nachricht 237 von 425 (601 Ansichten)

Betreff: Einschätzung zur Marktentwicklung

Leider sind fast alle Banken in Deutschland schlecht auf die Marktveränderungen,  Sie müssen richtig abstürzen. Das hatte man schon vor 10 Jahren gesehen.

 

 

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badisch
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Nachricht 238 von 425 (537 Ansichten)

Betreff: Einschätzung zur Marktentwicklung

@Mary1 Leider sind fast alle Banken in Deutschland schlecht auf die Marktveränderungen,  Sie müssen richtig abstürzen. Das hatte man schon vor 10 Jahren gesehen.

 

 

Hallo @Mary1  schön dass du dich hier beteiligst. Was meinst du genau mit diesem Satz - Leider sind fast alle Banken..........

 

Wär schön wenn du das etwas näher erläuterst.

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Mary1
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Nachricht 239 von 425 (533 Ansichten)

Betreff: Einschätzung zur Marktentwicklung

ich beobachte was in anderen Staaten geschieht, sind wir einfach technisch zu langsam.

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badisch
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Betreff: Einschätzung zur Marktentwicklung

Meinst du die technische Handelsgeschwindigkeit der Banken oder den Umbruch bei den Banken allgemein?