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@Myrddin

10 Jahre sind für so einen Vergleich viel zu gering.

Und 1000 Euro sind m.E. auch noch zu wenig im Verhältnis zu den 9,90.

 

Rechne mal auf 25 Jahre Anlagehorizont mit 2500 Euro oder mehr pro Kauf.

Klar wer nur 25 Euro im Monat hat kann viel früher loslegen, aber dann sollte man gleich in einen ETF gehen!

->

Vorschau
Fehlende Diversifikation halte ich da nach einigen schlechten Erfahrungen für den viel kritischeren Faktor.

Ein Einzelaktien Depot lohnt sich meineserachtens (mit wirklicher Diversifizierung) nur ab ca 30k Wert auf 15-20 Titel.

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Hallo @WingInvestor,

 

gesagt getan. 🙂

 

Sparrate EUR 250,-

Laufzeit 25 Jahre

Sparplan mit Gebühren von 1,5% gegen Einzelinvestments mit je 2500 Euro wenn der notwendige Betrag zusammen gekommen ist.

 

Du bist mit dem Sparplan immer noch deutlich besser gestellt. Über 2% beim linearen Anstieg der Kurse (Kurssteigerung der Aktie 25% p.a. bei 25 Jahre). Oder ca. 1,5% beim etwas realistischeren Szenario wenn immer wieder die Kurse ansteigen und stärker sinken (Kurssteigerung der Aktie ca. 6% p.a. bei 25 jahre).

 

Bei den Szenarien müsste die monatliche Sparrate ca. 350 Euro betragen damit die Sparrate und die Einzelinvestens etwa gleich auf liegen.

 

Hat man nur 100 Euro im Monat ist man in der Modellrechnung mit der Sparplan um die 15% bzw. 11% im Vorteil. Nun ist irgendwie klar, ich komme ja über 2 Jahre nicht zum investieren.

 

Gruß

Myrddin

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Hallo @WingInvestor,

Hallo @Myrddin,

 

ich finde die Diskussion zum Aktiensparplan sehr interessant.

Aber wie ich finde sind sehr viele Hypothesen enthalten.

Wenn ich einen Sparplan mit 25 € monatlich anlege, zahle ich bei 1,5 % 0,375 €.

Bei 250 € (10 x 0,375) sind dies 3,75 € und bei 1.000 € = 15 €.

Kaufe ich eine Aktie, wie ich es mache zu einem bestimmten vorher definierten Kurs zahle ich bei 1.000 € max. 9,90 €.

 

Richtig ist, dass man bei Kauf eines Aktiensparplans einen Mittelkurs erhält. Aber weiß man vorher ob man nicht in steigende Kurse der letzten Welle (des letzten Anstiegs) kauft und somit zu überhöhten Kursen kauft.

 

Bei einem Einmalinvestment erfolgt dagegen nur der einmalige Einstiegskurs, dieser kann tiefer, gleich oder höher liegen.

Bei allen Anlageformen, also Sparplan oder Direktinvestment kommt es m.E. auf den Anlagehorizont und den für sich fairen Preis des Einstiegs an.

 

Ich warte teilweise bis zu zwei Jahren, um den Einstiegskurs zu erhalten, der für mich fair ist.

Manche können dies nicht verstehen. Aber meine Erfahrung zeigt wie hier auch die Einstiege zu Royal Dutch Shell oder Aareal Bank gepostet und vorher sogar mit einer Analyse den Trend angesagt, dass dies für mich die bessere Alternative ist.

 

Für unseren Sohn habe ich vor Jahren auch mit Aktiensparplänen angefangen. Die Dividenden reichen nunmehr dazu aus, neue Aktie direkt zu kaufen. Ich will damit sagen, dass man mit einer gewissen Strategie besonders in Dividendentitel eine gute Anlagealternative hat.

 

Ob Einmalinvestment oder Sparplan, beide sind für sich gesehen m.E. gut. Nur der Aktiesparplan hat höhere Nebenkosten.

 

Zudem ist ein Verkauf bei Dividendentiteln m.E. nur dann wenn der Titel nicht mehr seine Dividendenkontinuität gewährleisten kann, der Gesamtmarkt droht zu kollabieren oder man einfach ein bisschen "flüssiges Geld" genötigt.

 

Es kommt irgendwann nur darauf an, dass ich meine Dividenden kontiuirlich erhalten habe und die Aktie nicht im Verlust verkaufe.

 

VG

Nopogo

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Hallo zusammen,

ich lese auch gespannt die Ideen und Hinweise. Es ist richtig, dass jede Methode für sich seine Berechtigung hat. Durch den Zeitpunkt der Sparplanausführung habe ich auch bereits "suboptimal" gekauft, wenn ich es hätte steuern können, hätte ich zu einer anderen Zeit gekauft.

Also ist es zum Teil ein Kompromiss, der aber hilft, einen Grundstock aufzubauen. Den gezielten Kauf beschränke ich zur Zeit also auf Aktien, die es nicht im Sparplan gibt oder auf Namensaktien, dann mit Eintrag im Register, da ich dann auch gerne mal zu den HV fahre ...

Ich danke für die Tipps und Hinweise, da ich gute Ideen gerne aufnehme. Mit den Junior-Depots haben wir inzwischen Drei Depots mit einen soliden Grundstock zusammen, der aber zunächst noch weiter langsam aufgestockt wird. Trotzdem muss der Markt immer beobachtet werden, auch wenn der Anlagehorizont langfristig ist ... zum einen wollen wir besondere Chancen nutzen und uns nicht zu stark überraschen lassen.

Gruß

Rote_Baron

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@Myrddin

Teilweise hast du schon recht.

Aber bei wie vielen Personen ist es schon der Fall, dass diese Jahre brauchen um 2500 Euro zu sparen? Bei den wenigsten (zu mindest die sich für Aktien interessieren).

Und wenn man von Anfang an ca 2500 hat, schlägt diese Anlage immer die Sparpläne.

 

Ein toller Mittelweg ist für mich, eine schon gekaufte Position, die zb -15% liegt, (aber ich nicht weiß ob sie noch tiefer fällt zum nachkaufen), mit ein paar hundert aufstocke

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Hallo @WingInvestor,

 

unterschätze das nicht. Ich kann mich auch an Zeiten erinnern in denen so klamm war das ich meine Fond-Sparrate auf 50 Euro pro Quartal reduziert habe weils für mehr nicht mehr gereicht hat. 😉

 

Mir ging es nur einfach darum das man die Auswirkungen der Ordergebühren realistischer einschätzen sollte. Und ja @Nopogo, klar ist das alles eher hypothetisch. Und ich habe es deshalb eben auch absichtlich isoliert betrachtet. In der Realität kommen einige weitere Faktoren hinzu.

 

Und wenn man die 2500 schon hat? Wir hatten von einer Zeit hier die Diskussion das der so oft genannte "cost average effect" bei so einem Szenario nicht funktioniert. Somit volle Zustimmung. Es sei denn der Markt bricht direkt nach dem Investment für längere Zeit ein. Was er selten tut. Leider aber letztes Jahr tat. 😉

 

Gruß

Myrddin

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... naja, 2500 Euro haben und investieren wäre dann eine Aktie??? Wäre dann nicht unbedingt breit aufgestellt.

 

Da vermutlich nicht jeder ein Managergehalt hat, zumindest nicht die, die sich mit Sparplänen beschäftigen, gibt es schon sein nutzen mit den Möglichkeiten des Sparplans, zumindest zum Aufbau des soliden Grundstocks. Auch für den Nachwuchs soll von uns gezielt kontinuierlich gespart werden, - mit kleineren monatlichen Summen. Aber auch ich verteile im Moment die eigenen Investitionen noch gerne monatlich auf verschiedene Investments über Sparpläne, allerdings passe ich die Höhe häufiger an, pausiere oder tätige Sonderzahlungen.

 

Da ich gerne in Aktien investiert sein möchte, kaufe ich weniger Fonds sondern lieber ausgewählte Aktien, die über Jahre solide Dividenden ausgeschüttet haben.

Gruß

Rote_Baron

 

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@Rote_Baron
@Myrddin

 

klar hat nicht jeder ein Managergehalt (wobei 1-2 im Jahr 2500 wegsparen schafft man auch so..), nur dann ist es ja noch unvorteilhafter höhere Gebühren zu haben.

 

Einzelaktien per Sparplan für mich nicht optimal, dann lieber ETF die kaum etwas kosten.

Wenn genug Cash für Einzelaktien vorhanden ist, dass sich die Orderkosten drücken lassen, dann gerne Einzeltitel.

 

Ist aber nur meine Einstellung.

Ich benutze ETF-Sparpläne gerne für kleinere Spekulationen auf allgemeine Marktbewegungen. zb ETF091 zu 10 Euro gekauft per einmal Ausführung.

Wollte eigentlich kontinuierlich Sparen, aber Gold war wohl schneller...


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Ich finde es super, dass es eine kleine Diskussion gibt! 🙂

Ich kaufe jeden Monat 1-2 mal Aktien, je nach Kurs der 30-40 Titel, die ich ausgesucht habe. Der Betrag variiert auch immer, da ich sehen muss, was ich so als Student über habe. Zusätzlich werden 2 mal im Monat Fonds gekauft, die Ausgabeaufschlagsfrei sind. Was man bei den Fonds oder ETFs berücksichtigen muss, sind die jährlichen Gebühren. Diese hat man bei den Aktien nicht. Dort zahle ich einmal 1,5%, habe dann aber "Ruhe", bei den ETFs & Co. muss ich jedes Jahr etwas abdrücken. Ich denke, dass eine Kombination von Aktien und Fonds/ETFs, die bestenfalls andere Märkte abbilden als die Aktien, perfekt ist.
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ETF091 von Commerzbank ist Gold Index, heute steht der ETF bei 18 Euro

Gratulation!

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