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Enthusiast
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Ich halte nur noch Xiaomi und kaufe derzeit nicht nach (könnte eine Fehler sein). Meine anderen "China-Investments", wie PingAn und Alibaba habe ich (gerade rechtzeitig) verkauft. Ich fürchte, die Ungewissheit hält hier noch etwas an und die Kurse sinken weiter. Aber natürlich kann ich mich (leider wie so oft) irren. 

 

Und wenn, werde ich wohl, wie @Zeki auf den ETF DBX0M2 setzen ...


Gelegentlicher Autor
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... interessante Entscheidung 🤔

 

Xiaomi & Alibaba sind Tech. und da will die KP keine Ausländer - darum dieses Invest. Konstrukt über die Cay.Isl. & Brit.Virg.Isl. - das IMHO in China von der KP als illegal angesehen wird. 🇦🇨

 

Für Ping An gibt es IMHO keine Beschränkungen, darum bleibe ich drin und lege nach. 🇨🇳

Die sind in China normal gelistet und ich kann die Aktie problemlos kaufen 🤑

Außerdem will Ping An weiter nach Europa expandieren (haben ja bereits seit 2011 eine Kooperation mit Munich Re)

 

Das ist wie bei BYD, da wird die Regierung sich IMHO zurückhalten, sonst wird der Expansionskurs der Firmen abgeschossen durch die Regierungen der USA / EU. Ist aber nur meine Meinung - kann ja auch immer anders kommen. 🙄


Gelegentlicher Autor
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hallo erich12,

was sind bei dir zittrige Hände? 10% ? das ist doch ein Witz oder?

bei 30 - 40% - da fangen die Hände an zu zittern 😉

china ist mega out wenn die big boys raus gehen dann sollte man das als Hinweis mit dem Zaunpfahl verstehen. 

gruß

und allen ein glückliches Händchen bei der Auswahl 🙂

 

 

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
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@uli-b 

Sorry, ich habe nicht von zittrigen Händen gesprochen, auch nicht von 10% oder mehr.

 

Dass die chinesischen Märkte charttechnisch grottenschlecht sind, das sieht eigentlich jeder.

Charts spiegeln das Sentiment der Marktteilnehmer wider. Und dies beobachte ich genau .

Dabei ist mir der Heibel Brief eine gute Hilfe.

 

Wie schon gesagt: Ich orientiere mich nicht an Aktien, die gerade im Trend liegen, deren Chart nur nach oben zeigt.

Ich handle antizyklisch und langfristig, kaufe Qualitätsaktien mit Discount oder jetzt chinesische Aktien zum Schnäppchenpreis.

Im vorigen Jahr habe ich das vor allem bei US Aktien getan, mit Erfolg.

 

Glück gehört beim Aktienkauf natürlich dazu.

Nur wer wagt, kann aber nur Glück haben.😆🙄

 

 


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Kotau der postrevolutionären Art vor der KPC

 

Eigentlich wurde der Kotau, eine unterwürfige Ehrerbietung, die auf den Knien unter ggfs. mehrmaliger demutsvoller Berührung des Bodens mit der Stirn auszuführen war, nach Abschaffung des Kaiserreichs und Ausrufung der VR China 1912 abgeschafft.

 

Im übertragenen Sinne wird er jetzt für die Wirtschaftsgranden Chinas wieder eingeführt. So haben Alibaba, Tencent, Geely und weitere Unternehmen bereits Milliarden von Yuan für den "Gemeinsamen Wohlstand" zugesagt.

An der Freiwilligkeit dieser Großzügigkeit dürften Zweifel berechtigt sein, aber: Der Ober sticht den Unter.

Wie die Macht- und Besitzverhältnisse über Daten- und Firmenwerte - im Zweifel - sind, wäre damit auch geklärt:

 

"Wer hat, dem wird genommen ..." statt, wie in westlich geprägten Ökonomien: "Wer hat, dem wird gegeben ..."

Der Königsweg liegt m. E. irgendwo zwischen diesen beiden Extremen.

 

Wer mag, kann sich betreffend Alibaba hier die diplomatisch aufbereitete einschlägige Berichterstattung der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua zu Gemüte führen.

 

[Feuilleton-Modus off], und ein schönes WE.

 

 


Enthusiast
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@Larzerus 

Warum dieses Invest? Weil ich nicht sofort alles verkaufe, nur weil gerade mal die KP keine ausländischen Investoren mag. Das kann sich schnell wieder ändern…

Da ich Xiaomi schon länger halte und überzeugt bin, dass der Markt das Unternehmen bzw. deren Produkte positiv bewertet und honoriert, bleibe ich (vorerst) dabei. Ist auch nicht gerade die größte Position im Depot 😉

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
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Xi Jin Ping und Jo Bi Den haben nach 7 Monaten endlich wieder einmal ausgiebig und konstruktiv telefoniert - und schon nehmen die China-Aktien Fahrt auf. Meinetwegen dürfen sie einen wöchentlichen Jour fixe vereinbaren ...

 

Was nicht alles die Kurse bewegt!


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@pm2006@Zecki setzt auf ->

WKN: DBX0G2 · ISIN: LU0514695690 
 
 
Lieben Gruß

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@AXEL_NRW 

Sehr aufmerksam. 😉

 

Allerdings ist das ein von mir beabsichtigter „Verschreiber“. Siehe dazu auch mein Beitrag hier.

Und zwar gleich aus mehreren Gründen. Dazu möchte ich nur die zwei, für mich, bedeutendsten Nennen: 

1. bevorzuge ich die s. g. A-Aktien; demnach kommt DBX0G2 nicht in Frage und

2. ist der DBX0M2 auch im Performance-Vergleich der eindeutig bessere China-ETF; auch wenn die Performance der Vergangenheit bekanntlich nicht (immer) auf die zukünftige Entwicklung übertragbar ist.

 

Aber das muss natürlich jede/r für sich selbst entscheiden … Viel Erfolg beim Investieren 💪


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Schon gestern gefunden: Zu den Rahmenbedingungen des Delistings ausländischer Aktien durch die US-Börsenaufsicht, unter besonderer Berücksichtigung von China-Aktien; möge jede(r) die eigenen Schlüsse ziehen.

 

DJ 2024 droht nicht konformen Firmen aus China Delisting in den USA

Von Chris Matthews

 

NEW YORK (Dow Jones)--Chinesische Unternehmen, die sich nicht an US-Recht halten und eine Inspektion ihrer Prüfprozesse durch die US-Aufsichtsbehörden verweigern, werden schon bald ihre Börsennotierung verlieren. Ab 2024 will sie die US-Börsenaufsicht SEC zwangsweise von den amerikanischen Börsen entfernen, wie deren Chairman Gary Gensler in einer Kolumne für das Wall Street Journal schrieb.

 

Bis zum Jahresende wird das zuständige Public Company Accounting Oversight Board (PCAOB) die neue Regeln für Auslandsunternehmen fertigstellen. Gensler verwies auf den Holding Foreign Companies Accountable Act, der vergangenes Jahr einstimmig vom Kongress verabschiedet und vom damaligen Präsidenten Donald Trump in Kraft gesetzt wurde. Danach ist der Handel mit solchen Aktien unmöglich, für die das PCAOB keine Zustimmung der Gerichtsbarkeit aus dem Land des Emittenten bekommt, deren Bilanzprüfungen zu überwachen.

Nach drei Jahren der Nichteinhaltung des Gesetzes müssen die US-Börsen die Aktien eines Emittenten von der Liste nehmen. "Die SEC hat alle erforderlichen Schritte unternommen, um dieses Gesetz umzusetzen, und das Aufsichtsgremium ist auf dem besten Weg, die entsprechenden Vorschriften noch vor Ende des Jahres fertig zu stellen", schrieb Gensler. "Die dreijährige Uhr hat 2021 begonnen zu ticken."

Das Gesetz gilt zwar für alle Auslandsunternehmen, richtet sich aber besonders an jene aus China, das als einziges Land keine Einigung mit den US-Aufsichtsbehörden erzielt hat. Diesen war nach den Bilanzskandalen von Enron und Worldcom im Sarbanes-Oxley Act von 2002 ein Prüfungsprozess eingeräumt worden.

"Jetzt ist es an Peking, die Aufsichtsbehörde einzuschalten, damit wir sicherstellen können, dass die entsprechenden Prüfungen den US-Standards entsprechen", schrieb Gensler. Anfang 2022 dürfte die SEC nach seiner Einschätzung mitteilen, welche Unternehmen mit Wirtschaftsprüfern arbeiten, die ihre Prüfungen nicht für die US-Aufsichtsbehörden zugänglich machten. "Wenn diese Unternehmen zwei weitere Jahre hintereinander Wirtschaftsprüfer in einem nicht gesetzeskonformen Land einsetzen, werden ihre Aktien ab 2024 vom Handel an unseren Kapitalmärkten ausgeschlossen."

 

(END) Dow Jones Newswires

September 14, 2021 09:46 ET (13:46 GMT)

Copyright (c) 2021 Dow Jones & Company, Inc.



Quelle:Dow Jones  14.09.2021 15:46

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