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Aufsteiger
  • Community Junior
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Wer kann erklären, ob der vorgeschlagene Aktientausch von Galleria in Coty für die Inhaber von Procter&Gambleaktien vorteilhaft ist? Terminsache bis morgen!

Die Hinweise der Bank und die möglichen Unterlagen (>50 Seiten) sind kaum verständlich.

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
Enthusiast
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Wirklich wissen, ob es "vorteilhaft" war, wird man erst, wenn der Deal komplett abgeschlossen ist.

 

Aus *heutiger* Sicht erscheint es durchaus attraktiv aus, die Umwandlung von PG in Galeria (in der es ja im ersten Schritt wohl geht) mitzumachen, da das Angebot -im Normalfall- einen 7,5% Wertzuwachs bei Annahme des Angebots beinhaltet.

Zu beachten ist dass man ab 100 angedienten PG-Shares mit Prorata-Zuteilung rechnen muß, bis 99 Shares bekommt man wohl automatisch volle Zuteilung.

 

Anschliessend hängt natürlich immer alles von der relativen Wertentwicklung ab, aber das ist dann die Rückspiegelbetrachtung.

 

Für eine detailliertere Einschätzung wirst Du aber nicht um das Lesen & analysieren der 50-oder-wieviel-auch-immer Seiten herumkommen 😉


Aufsteiger
  • Community Junior
Beiträge: 3
Registriert: 27.09.2016

Danke, dein Text entspricht auch meiner Einschätzung.

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
Aufsteiger
  • Community Junior
Beiträge: 3
Registriert: 27.09.2016

Die Terminsache ist für heute zu entscheiden. Entscheidungen, deren wahrscheinliche Ergebnisse schätzbar oder berechenbar sind, sollte und kann man rational angehen; bei den sehr viel häufigeren Entscheidungsproblemen, die unklar definiert sind (wie hier: die Unterlagen des Angebots sind nicht wirklich prüfbar) und für die keine Kenntnisse zu erlangen sind, welche Resultate sie haben können auf kurze oder längere Sicht, kann man den Bauchempfindungen vertrauen (nach Bauchentscheidungen, Gigerenzer). Die Gefahr von Fehlentscheidungen ist in beiden Fällen zu beachten (Prospect Theory, Kahneman). Nun denn, da ich gleich entscheiden muss und der Entscheidung keine belastbaren Unterlagen zugrunde legen kann, werde ich nach meinem Bauchgefühl das Angebot von Procter & Gamble nicht annehmen.

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
Enthusiast
Beiträge: 555
Registriert: 07.08.2014
Das alles hängt doch von der Menge der Aktien ab, die man besitzt.
Wer die englischen Papiere nicht lesen kann, der sollte eben seine Finger von solchen Aktien lassen.
Hat man genug Papiere davon, und will nicht lesen und nachdenken, ist folgende Strategie sinnvoll. Die Hälfte der Papiere tauschen, die andere Hälfte behalten. Shared risks, nennt das Warren Buffet.
Am besten aber ist, weg mit den Spekulationspapieren und gleich in Procter & Gamble investieren. You know, Gambling is allways a shareholders job.
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