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
Aufsteiger
  • Community Junior
Beiträge: 1
Registriert: 06.03.2020

Hallo, ich möchte demnächst einen Auszahlplan/Entnahmeplan einrichten um endlich den Lohn meines jahrelangen Sparens zu ernten. Wie ist das möglich?

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
Autorität
Beiträge: 2781
Registriert: 21.07.2017

Hallo, @Pentecoste ,

dem Nick nach hast Du noch bis Pfingsten Zeit ...

Klick mal hier, so geht es zum Entnahme-Sparplan.

Das Problem lässt sich aber autonom und bedarfsgesteuert mindestens genau so gut lösen.


Enthusiast
Beiträge: 548
Registriert: 06.06.2016

Ja, die Frage ist, ob du nicht eine manuelle Entnahme machst. Den Jahresbedarf hochrechnen, am Stück verkaufen und dann nach Bedarf vom Tagesgeld-, Puffer- oder sonstigem Aufbewahrungskonto händisch entnehmen.

 

Wenn ich das PLV richtig lese, werden für jeden Verkauf die normalen Gebühren fällig (oder lese ich  das falsch??? @stocksour ). Wenn deine Entnahmerate recht niedrig ist, wären die Gebühren prozentual sehr hoch.
Da wäre es günstiger, einmal oder zweimal im Jahr einen größeren Batzen zu verkaufen.

 

Rechne es einfach mal durch.


Aufsteiger
Beiträge: 3
Registriert: 07.11.2020

Gibt es eine Möglichkeit beim Entnahmeplan eine Anzahl an Anteilen anstatt einem Wert anzugeben? Ansonsten macht man ja den Cost-Average-Effekts direkt wieder kaputt.

 

Gibt es beim Entnahmeplan reduzierte Gebühren ähnlich wie beim Sparplan? Ansonsten macht das ja überhaupt keinen Sinn...

 

Mehr Kontext gibt es hier.

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
Enthusiast
Beiträge: 548
Registriert: 06.06.2016

@masch   es ist etwas unglücklich, dass das Thema in zwei verschiedenen Bereichen beackert wird.

 

Meine persönliche Meinung: a) Der cost-average-Effekt könnte ein Märchen sein (https://www.gerd-kommer-invest.de/legende-vom-cost-averaging-effect/) . b) sehe ich bei einem Auszahlplan den Sinn des cost-average-Effekt  nicht, da c) du eigentlich bei einem Auszahlplan monatlich einen Betrag benötigst und nicht den Verkauf der festen Anzahl von Anteilen.

 

So hatte ich zumindest einen Auszahlplan immer verstanden. Um eine finanzielle Lücke zu schließen, brauche ich im Monat den Betrag X . Das erreiche ich nur, indem ich diesen Betrag X als monatlichen Auszahlplan beauftrage. Hierfür werden dann mal mehr, mal weniger Anteile verkauft (was doch eigentlich dem Verkaufs-cost-average-Effekt entspricht - oder??  - Sind die Anteile viel Wert, verkaufe ich wenige und anders herum).


Regelmäßiger Autor
Beiträge: 33
Registriert: 04.08.2021

Ich finde nirgends einen direkten Hinweis auf die Kosten des Entnahmeplans.

Normalerweise werden bei ETF-Verkäufen ja die normalen Kosten fällig, auch beim Verkauf des Sparplans, also 4,95€ + 0,25% vom Wert , aber mind. 9,95€. Das ist das einzige was ich im offiziellen Kostenverzeichnis finden kann. Der Entnahmeplan wird nicht extra erwähnt.

 

Bei den Konditionen wäre eine Entnahmeplan mit 100€ pro Monat nicht rentabel.

Die 1,5% Sparratengebühr die beim normalen Sparplan-Kauf drauf kommt wäre da schon realistischer.

Frage mich halt ob die ETF ohne Kaufgebühr auch ohne Gebühr mittels Entnahmeplan verkaufbar sind. Das wäre natürlich optimal!

Denke aber das die Gebührenfreiheit nur ein Anreiz für den Kauf sein soll, aber halt nicht für den Verkauf.

Somit würde ich hier 1,5% Gebühr erwarten. Das hätte ich gerne halt sicher gewusst.

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
Autorität
Beiträge: 1543
Registriert: 12.01.2019

Hallo @masch,

...würde einmal davon ausgehen, dass beinem Entnahmeplan das aktuelle Preis-Leistungsverzeichnis für den Verkauf gilt (4,95€ + 0,25% Handelsvolumen, mind. 9,95€). Um sicher zu gehen, einmal Kundenservice kontaktieren.

Ansonsten so wenig Intervalle wie möglich p.a. realisieren und über Tagesgeldkonto oder Verrechnungskonto entsprechend bedienen, so wie du es brauchst. Aber das ist ja schon alles von den anderen Foristen beschrieben worden.

 

LG

onra

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
Regelmäßiger Autor
Beiträge: 33
Registriert: 04.08.2021

Danke @onra für deine Antwort.

Ich bin übrigens nicht @masch, obwohl man von den ähnlichen Nicks davon ausgehen könnte.

 

Gegen die normalen Kosten spricht die Limitierung des Auszahlungsplans auf den 1. oder 15. des Monats.

Dadurch kann die Bank den Verkauf mit den Kauf anderer Sparer synchronisieren UND weiß das ja mindestens zwei Banktage vor dem Termin. Somit werden die verkauften Stücke einfach auf andere Sparer verteilt die entsprechend kaufen wollen. Denke nicht, dass die CB hier über die Börse geht. Somit sind die 1,5% Gebühren für Sparpläne eher realistisch. 

 

Aber ich stimme dir zu: um den Kontakt mit dem Kundendienst komme ich wohl nicht drumrum wenn ich sicher sein möchte. 

 

Die manuelle Art das zu realisieren die du erwähnt hast ist mir klar. Danke.

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
Gelegentlicher Autor
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Registriert: 01.07.2016

Was kam denn bei der Anfrage an den Kundendienst heraus?

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
Regelmäßiger Autor
Beiträge: 33
Registriert: 04.08.2021
Hallo,
Habe bis jetzt nicht beim Kundenservice nachgefragt, da es für mich momentan nicht akut ist. Es hat mich eher prinzipiell interessiert.

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