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Enthusiast
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Für viele stellt sich die Frage, ob man z.Bsp. ein 100K-Depot noch vernünftig absichern kann? Ich habe das noch nicht im Einzelfall durchgerechnet, aber es könnte knapp werden.

In der Realität wird wohl nach dem Freistellungsbetrag gnadenlos zugeschlagen werden, wenn man bei den Optionen im Plus ist. Verlustbescheinigung, Kap etc.pp.

In anderen Foren wurde bezweifelt, ob der klassische Daytrader überleben kann.

Ich denke ja, weil man auf Dauer nie von Verlusten leben konnte.

Auf weitere Meinungen bin ich gespannt.

 

 

 

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
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Andere Frage: Wenn es dann kaum noch aktive Trader gibt, die z.B. Aktien nur Kurzfristig halten bzw. in größeren Stückzahlen traden, von wem sollen Privatinvestoren dann Aktien zu einem fairen Preis kaufen?

 

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
Routinierter Autor
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Diese Fage sollte man vielleicht mal den Bundesfinanzminister stellen.

Trotzdem werden Finanzmarktprofis Mittel und Wege finden, sich diesen Irsinn zu entziehen.

Auf der Strecke bleiben werden aber trotzdem die kleinen Privatanleger,die sind in den Augen unseres  Bundesfinanzminister die bösen Spekulanten, die man zügeln muss.Die sich vielleicht unter hohen Risiken ihre bescheidene Rente im Alter aufbessern oder gar noch schlimmer, eher in Rente gehen wollen.Und sich ihr Depot mit Derivaten gegen hohe Verluste absichern wollen.Zumal Eigenvorsorge doch immer empfohlen,gefördert und angeregt wurde.Über die Motivation des Bundesfinanzministers können auch Experten bislang nur rätseln.Ich rätsle auch noch und verstehe im Moment auch nichts mehr.

 

MfG supertramp


Enthusiast
Beiträge: 277
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@supertramp 

Die Finanzprofis sind m.Meinung überhaupt nicht tangiert. Gründen sie eine GmbH...

Und für den SteuerOlaf und seine Clique ist schon der reich, der mehr als der Durchschnitt hat. Die momentanen EK seines Ministerpostens und evtl. Diäten als Abgeordneter so wie die Pensionsansprüche sind da natürlich aussen vor, obwohl das Millionen repräsentiert. 

Wussten sie, dass ca. 18 Mill. Erwerbstätige aller EK-Klassen den Rest der 84 Mill. in unserem Land unterstützen und am Laufen halten?

Sie sehen also: Die bösen Spekulanten fangen bei mir und ihnen an. Absurd! Ist aber so.

 

 

 


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Hallo@all,

......und noch ein bischen Lektüre von heute, die auf den gedeckelten Sondertopf für Derivate hinweist...

Da braut sich tatsächlisch ein "Sch......" zusammen, der wie wir alle wissen immer oben schwimmt........;).

https://boerse.ard.de/anlagestrategie/steuern/verlustverrechnung-fuer-termingeschaefte-wird-erschwer...

 

Grüße

onra

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
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Wird diese Regelung auch auf ungehebelte Zertifikate (Index, Bonus, Discount etc.) und auf Fonds/ETF angewendet, oder sind das weiterhin "steuerarme" Investments? Bisher habe ich dazu noch nichts gelesen. Laut dem Gesetzestext soll diese Regelung bereits für Aktien und Anleihen gelten. Gilt die Regelung für Aktien und Anleihen jeweils nur für nach dem 01.01.2020 angeschaffte Wertpapiere, oder fallen da auch Altbestände drunter?

 

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
Routinierter Autor
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immermalanders schrieb:

Gibt bzw. gab es denn auch eine Petition gegen die Begrenzung der Verlustverrechnung?

 

Ja gibt es: https://www.change.org/p/bundesregierung-korrektur-estg-2021?recruiter=189729231&utm_source=share_pe... 

 

Jedes strukturierte Finanzprodukt, das eine derivative Komponente enthält, wie bspw. Optionsscheine und KO-Zertifikate, wird  darunter fallen, da es sich um ein als Termingeschäft ausgestaltetes Finanzinstrument handelt. Strukturierte Produkte, wie bspw. die Indexzertifikate, Bonuszertifikate usw. also alle ohne Hebelwirkung (Delta1 Produkte), werden nicht darunter fallen.

So wie ich das interpretiere, die Regelung selbst ist auf Verluste anzuwenden, die nach dem 31. Dezember 2020 entstehen, ohne Altbestandsschutz.Bin mir hier aber nicht sicher.Also ohne Gewähr.

 

MfG supertramp


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@supertramp 

Danke für den Link und Deine Einschätzung zu den von der Besteuerung betroffenen Derivaten.

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
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[off topic; Gegendarstellung]

@Fildertrader:

Deine Rechnung soll nicht auf ewig falsch und unwidersprochen im Netz hängen:

(...) Wussten sie, dass ca. 18 Mill. Erwerbstätige aller EK-Klassen den Rest der 84 Mill. in unserem Land unterstützen und am Laufen halten? (...)

 

 

(Zahlen in Mio, der Vereinfachung halber: LT=Leistungsträger, LE=Leistungsempfänger)

 

  18 LT

+ 84 LE

= 102 Deutsche LT+LE

./. 20 n.v. (=> unser Land hat nur 82 per Ende 2019)

= 82 Deutsche LT+LE

./. 18 LT (=> das sind keine LE)

= 64 LE

./. 20 Ruheständler/innen, die sich selbst ausreichende Altersbezüge erarbeitet / erworben / erspart / ererbt haben und den LTn nicht zur Last fallen

= 44 LE

./.20 Kinder von LT+LE, die ja wohl unterstützt und zum Laufen gebracht werden sollen

= 22 LE

./. ???

 

Ich habe mich nur auf die großen Brocken kapriziert ...

 

 


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@stocksour 

 

Ich weiß zwar auch nicht wie der Fildertrader auf seine Zahlen kommt. Deine Rechnung kommt imho aber auch nicht hin.

 

* LT können gleichzeitig auch LE sein (zeitweise ALG, oder z. B. Hartz IV Aufstocker, Wohn- oder Kindergeldempfänger, alle die in der GKV zusammen mit ihrem AG weniger als den halben Maximalbeitrag zahlen, sie werden ja von der anderen Hälfte subventioniert ...)

* Die Ruheständler (Rentner/Pensionäre) haben sich zwar ihren Leistungsanspruch erworben, aber der wird ja nicht aus gespartem Kapital bezahlt. Sondern aus den Beiträgen und Steuern der heutigen LT.

* Erwerbstätig sind glaube ich über 40 Mio, oder?

 

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