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coooper
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Registriert: 25.03.2019
Nachricht 1 von 3 (732 Ansichten)

Maximal sinnvolles Volumen im Sparplan?

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Hallo,

 

stimmt es, dass es ab einem genügend grossen Volumen in einem Sparplan nicht mehr viel Sinn macht, ihn weiter mit regelmäßigen kleineren Beträgen zu besparen (€150 monatlich), weil die Vorteile, die man kurzzeitlich mal wegen niedrigeren Kursen beim Kauf- und längerfristig durch den Zinseszins-Effekt hat vernachlässigbar sind im Vergleich zur Veränderung am Gesamtwert durch Kursschwankungen?

 

Wenn ja, gibt es hier etwas, anhand dessen man bewerten kann, ob sich das weitere Besparen noch lohnt, oder ob man alternativ einen neuen Sparplan starten sollte?

 

Freue mich auf eure Gedanken hierzu.

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onra
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Beiträge: 601
Registriert: 12.01.2019
Nachricht 2 von 3 (718 Ansichten)

Betreff: Maximal sinnvolles Volumen im Sparplan?

[ Bearbeitet ]

Hallo @coooper,

 

.....etwas zum Mythos Cost-Average-Effekt. Wohlgemerkt, zum Vermögensaufbau bestens geeignet und absolut sinnvoll, weil man meist wohl nicht die bei geeignetem Markttiming  großen Anlagebeträge bereitstellen kann......

Bei mit der Zeit wachsenden Volumina wird ein Cost-Average-Effekt, sollte es ihn je gegeben haben, wohl immer bedeutungsloser......

Intersessant wären einmal die nachfolgenden Links zu dem Thema.....

 

https://www.dasinvestment.com/anlage-mythos-rechnungen-zum-cost-average-effekt-enthalten-einen-denkf...

 

https://www.gerd-kommer-invest.de/legende-vom-cost-averaging-effect/

 

https://www.onlinebrokervergleich.org/ratgeber/cost-average-effekt/

 

LG

onra

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urvater
Enthusiast
Beiträge: 599
Registriert: 22.11.2016
Nachricht 3 von 3 (639 Ansichten)

Betreff: Maximal sinnvolles Volumen im Sparplan?

Hallo @coooper ,

 

das bei steigendem Volumen der Anlage auch die Kursschwankungen stärker zum tragen kommen als die im Verhältnis immer kleiner werdene Sparrate ist nun einmal eine Tatsache. Allerdings ist es nicht die eigentliche Frage, die man sich stellen sollte, wenn man einen Sparplan bespart.

 

Sparpläne sind eigentlich dazu gedacht, Anleger die Möglichkeit einzuräumen auch mit kleineren Beträgen an den Märkten partizipieren zu können. Wie @onra schon geschrieben hat, gibt es keinen Cost-Average-Effekt. Nur den Cost-Average selbst gibt es und dieser gleicht sich mit der Zeit einfach an.

 

Ist man darauf angewiesen Sparpläne nutzen zu müssen, sollte dieser in eine vernünftige Anlage einfliessen. Hat man dies kann man diese auch bis ins Unendliche besparen. Interessant wird es einen oder weitere ETF oder andere Anlage zu besparen, wenn man ein spezielles Verhältnis schaffen will. 

 

Hier kannst du mal nach "Pantoffel-Protfolio" suchen. In diesem Beispiel werden drei verschiedene ETF in ein bestimmtes Verhältnis (60/30/10) gebracht. Alternativ kann man dieses in der aktuellen Zinzlage auch mit nur zwei ETF (70/30) umsetzen. Hierbei überlegt man sich dann wie groß die kleinste Anlage am Ende mindestens sein sollte und rechnet die anderen dazu im Verhältnis hoch. Hat man dann mit dem ersten Sparplan z.B. die 70% erreicht, kann man einen anderen Sparplan beginnen.