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
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Registriert: 25.06.2014

Hallo allerseits,

ich versuche zurzeit meine Anlagestrategie zu überprüfen, vor allem im Hinblick auf die Steuerreform 2018. Ich besitze sowohl inländische, mit denen der Freibetrag ausgeschöpft wird, als auch amerikanische ETFs, die ja gesetzlich gezwungen sind, Dividenden auszuschütten. Mit diesen amerikanischen Dividenden war die Situation bisher so:

Auf 100 Euro in Dividenden habe ich in den USA 15 Euro als Quellensteuer gezahlt, dann in Deutschland noch mal 10 Euro + 0,55 Soli, insgesamt also 25,55 Euro bzw. 25,55% - ohne Berücksichtigung von nicht realisierten Kurssteigerungen.

Wenn ich die neue Regelung richtig verstanden habe, werden diese Dividenden ab 2018 so behandelt:

Bei 100 Euro fallen erst mal 15 Euro Quellensteuer an, dann kommen noch in Deutschland 26,375% auf 70% der Bruttodividenden dazu (bei 100 Euro also ca. 18,46 Euro). Die Quellensteuer wird nicht mehr berücksichtigt. Das ergibt dann 15+18.46=33.46 Euro bzw. eine Gesamtbelastung von 33.46% (das ist fast um ein Drittel höher als bisher und hinzu kommt auch noch die Besteuerung von nicht realisierten Kurssteigerungen).

Mit einer solchen Gesamtsteuerlast erscheint die Anlagestrategie, die amerikanische ETFs umfasst, nicht mehr so lukrativ wie bisher. Aber habe ich es überhaupt richtig verstanden? Eigentlich hoffe ich, dass es nicht so schlimm ist wie ich denke...

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
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Beiträge: 760
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@Berliner76

Ich gaube du hast es falsch verstanden.

 

So wie ich es verstehe bleibt bei ausschüttenden Fonds/ETFs alles wie gehabt. Ausnahme bildet der meist kleine Teil der zusätzlich noch thesauriert wird. Hier fällt eine Vorabpauschalierung an.

 

Bei thesaurierenden Fonds/ETFs muss man auf den Anteil der thesauriert wird vorab Steuern nach den gleichen Vorgaben wie bei Dividenden/Ausschüttungen.

 

Wenn ich recht habe, dann bleiben deine Besteuerung der Auschüttungen also gleich. Lediglich auf den thesaurierten Anteil musst du vorab Steuern zahlen als hätte man diesen ausgeschüttet.

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