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Kapitel 7 von 7

Wer ist wirklich dran? Schutz vor Telefonbetrug

Eine alltägliche Situation: Das Telefon klingelt und eine Frau meldet sich. Sie stellt sich als Mitarbeiterin des Consorsbank Sicherheitscenters vor. Mit ruhiger und besonnener Stimme erklärt sie Ihnen, dass verdächtige Transaktionen auf Ihrem Konto stattgefunden haben. Sie teilt Ihnen mit, dass Sie sofort Ihre Online-PIN und die Freigabe über SecurePlus von Ihnen benötigt. Damit ließen sich die verdächtigen Transaktionen stoppen. Dadurch könne sie Ihnen sagen, was sich auf dem Konto befinde, und sie scheint auch sonst über alle notwendigen Informationen zu verfügen. Ganz so, als würde mit unseren Programmen gearbeitet werden. Dabei schöpfen Sie erst einmal keinen Verdacht – denn die Dame scheint Zugriff auf Ihre gesamten Kontoinformationen zu haben.

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Wussten Sie eigentlich, ...

… wie man Phising am Telefon auch nennt?

Vishing. Der Begriff leitet sich ab von „Voice Phishing“. Mit Vishing versuchen Betrüger am Telefon, an vertrauliche und sensible Daten zu gelangen. Dabei geben sie sich unter anderem auch als Bankmitarbeiter aus.
Quelle: Polizei Brandenburg

So oder so ähnlich kann ein betrügerischer Anruf ablaufen. Diese Art des Betrugs gibt es schon seit Längerem, sie kommt aber auch heute noch sehr häufig vor. Dabei werden die Methoden der Betrüger immer ausgefeilter.

 

Das Ziel der Anrufer, die sich als Bankmitarbeiter ausgeben, ist es, an Ihr Geld zu kommen. Dazu brauchen sie Zugriff auf Ihr Konto, weshalb sie nach Ihren Zugangsdaten fragen. In vielen Fällen wird dabei Druck aufgebaut, indem beispielsweise behauptet wird, dass aus Sicherheitsgründen sofort gehandelt werden müsse. Generell sollten Sie deshalb telefonisch niemals sensible Daten wie vollständige PINs, TANs, Passwörter preisgeben. Geben Sie solchen Forderungen niemals nach.

So können Sie sich schützen

1. Kontaktaufnahme hinterfragen: Ein gesundes Maß an Misstrauen ist bei unerwarteten Anrufen angebracht. Wir rufen Sie in der Regel nur an, wenn Sie uns bereits einen Auftrag erteilt haben und es dazu etwas zu klären gibt. Falls Sie sich nicht sicher sind, ob ein Anruf wirklich von uns kommt: Legen Sie auf. Rufen Sie unsere Kundenbetreuung danach selbst noch einmal an. Wichtig: Rufen Sie dabei nicht die Nummer zurück, die Sie ursprünglich angerufen hat. Tippen Sie stattdessen unsere Nummer erneut am Telefon ein.

2. Danach würden wir Sie nie fragen: Wir würden Sie am Telefon niemals darum bitten, sensible Daten wie Kontonummern, TAN-Nummern und vollständige Passwörter preiszugeben. Wir würden Sie auch nicht dazu auffordern, eine Überweisung zu veranlassen.

3. Ungewöhnliche Tages- oder Uhrzeiten: Achten Sie bei einem Anruf auf ungewöhnliche Tageszeiten oder Uhrzeiten. Besonders, wenn Anrufe außerhalb unserer regulären Geschäftszeiten vorkommen.

4. Rufnummern überprüfen: Überprüfen Sie zuerst die Nummer, die Sie anruft. Wenn diese unterdrückt/verborgen („anonym“) ist oder es sich nicht um unsere Telefonnummer handelt, legen Sie sofort auf – hier sind Betrüger am Werk. Aber auch, wenn Ihr Telefon unsere Nummer anzeigt, seien Sie bitte weiterhin vorsichtig. Das Anzeigen von Telefonnummern kann heutzutage ganz einfach gefälscht werden. Anschließend können Sie überprüfen, ob die Nummer, unter der Sie angerufen wurden, überhaupt bei uns hinterlegt ist. Wenn Sie zum Beispiel nur Ihre Handynummer bei uns angegeben haben, der Anruf aber auf Ihrem Festnetz eingeht, kann da etwas nicht stimmen.

5. Was Sie nach einem Ruf tun können: Sollten Sie am Telefon Daten weitergegeben oder Aufträge, Überweisungen oder Rückforderungen freigegeben haben, sollten Sie vorsichtshalber Ihre Karten und Ihre Konten sperren lassen und uns unverzüglich kontaktieren. Karte oder Konto sperren

In dieser FAQ haben wir die wichtigsten Infos zum Thema Betrug am Telefon zusammengefasst.

 

Zur FAQ

In der nächsten Lerneinheit erfahren Sie, mit welchen Technologien und Maßnahmen wir das Online-Banking sicher machen.

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