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Ein paar erste Sicherheitstipps

117,4 Millionen neue Schadprogramm-Varianten meldete das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik in seinem Lagebericht 2020. Solche Zahlen klingen erst einmal bedrohlich. Wer aber ein paar einfachen Regeln folgt, kann sich auch online sicher bewegen.

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Wussten Sie eigentlich, ...

… wie viele Internetnutzer Updates automatisch herunterladen?

Laut einer Umfrage des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik haben nur rund 25 Prozent der „User“ in Deutschland die automatische Installation von Updates aktiviert.
Quelle: BSI/Digitalbarometer 2020

Gefahren im freien WLAN

Vorsicht ist zum Beispiel besonders gefragt, wenn Sie unterwegs freies WLAN nutzen. Denn so praktisch der freie Zugang zu einem fremden WLAN ist: Bei freien Hotspots wissen Sie nie, wer als Betreiber tatsächlich dahinter steht. Gefahren drohen vor allem dann, wenn Sie nicht nur eben die Wetterprognose oder die Nachrichten lesen möchten. Im freien WLAN ist es zum Beispiel nicht empfehlenswert, bereits installierte Apps zu aktualisieren oder online einzukaufen. Für das Online-Banking sollten Sie das freie WLAN meiden oder die Banking-App der Consorsbank nutzen. Denn diese ist besonders geschützt.

Programme aktuell halten

Ganz generell ist es empfehlenswert, auf PC oder Laptop die Firewall zu aktivieren oder auch bei mobilen Geräten Virenschutzprogramme zu nutzen. Vor allem aber ist wichtig, das Betriebssystem und genutzte Programme aktuell zu halten. Das auf dem PC und auf Laptops beliebte Betriebssystem Windows 7 beispielsweise ist veraltet und erhält von Microsoft keine Sicherheitsupdates mehr. Trotzdem wird es noch von vielen verwendet. Die Aktualisierung ist deshalb so wichtig, weil Angriffe von Schadsoftware auf Schwachstellen in den Programmen zielen, die durch Updates geschlossen werden.

Android besonders betroffen

Unter den Betriebssystemen für mobile Geräte gilt iOS von Apple als besonders sicher. Jedenfalls ist das Betriebssystem Android, auch wegen der größeren Verbreitung dieser Software, weit häufiger Angriffen ausgesetzt. Experten schätzen nach Angaben von Sicherheitssoftware-Anbieter Avira, dass jeden Tag rund 10.000 neue Android-Schädlinge auftauchen. Aktualisieren Sie die Apps auf Ihrem Smartphone regelmäßig und installieren Sie diese nur aus sicheren Quellen wie dem App Store (iOS) oder Google Play Store (Android).

 

Wichtig: Die Consorsbank fordert Sie niemals per Mail oder SMS auf, Zertifikate oder Software zu installieren!

Im nächsten Kapitel erfahren Sie, wie Sie Phishing nicht ins Netz gehen.

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