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Consors App: Überweisung per QR-Code

Consors App: Überweisung per QR-Code

Gerade auf dem Mobilgerät ist die Eingabe von Überweisungsdaten eine Katastrophe. Es gibt verschiedene Ansätze, den Eingabeprozess zu vereinfachen. Die wichtigsten hierzulande sind GiroCode und BezahlCode. Beide Verfahren codieren die für eine Überweisung erforderlichen Daten (Empfänger, Betrag, IBAN, BIC, Betreff) in Form eines QR-Codes.

 

BezahlCode ist GiroCode technisch überlegen, weil durchdachter und vielfältiger einsetzbar. Aus unerfindlichen Gründen haben sich aber viele Banken bereits auf GiroCode eingeschossen. Aber das nur am Rande, und für die tägliche Anwendung ist es egal: beide QR-Codes tauchen inzwischen regelmäßig auf Rechnungen auf.

Was fehlt, ist die Unterstützung durch die Consors App, und zwar für BEIDE Verfahren (ggf. sogar mehr, etliche Banken kochen ihr eigenes Süppchen).

Im Eingabedialog für die Überweisung sollte es also eine Scanfunktion geben. Der QR-Code würde eingelesen, der erhaltene Text analysiert und geparst, und die Eingabefelder automatisch gefüllt. Man müsste dann nur noch korrekturlesen und bestätigen.

 

Banking von MORGEN, bitte. Nicht erst übermorgen oder nächste Woche 🙂

12 Kommentare

Moderator
Status geändert in: Zur Diskussion
 

Häufiger Besucher

Heute ist mir der erste girocode untergekommen. Daraufhin habe ich gleich die App gestartet und bin davon ausgegangen, dass ich den irgendwo einscannen kann. Der QR-Reader kann den Code auch lesen, aber die Consors-App kann ihn nicht einlesen bzw. die Daten aus dem QR-Reader weiterverarbeiten.

 

Es wäre klasse, wenn man die Codes in Zukunft direkt scannen könnte.

 

Beste Grüße

 

void


Moderator
Status geändert in: Keine Umsetzung

Hallo @AHuether,
vielen Dank für Ihren Vorschlag!

 

Sowohl Girocode und Bezahlcode sind lizenzpflichtige Technologien, die daher nur auf manchen Rechnungen verwendet werden.

Wir arbeiten gerade an einer anderen technologischen Möglichkeit, die unabhängig genutzt werden kann.

Wir informieren an dieser Stelle sobald der Termin für den Livegang bekannt ist.

Viele Grüße aus Nürnberg,

Christina

Community Moderator


Häufiger Besucher

Einspruch, Euer Ehren.

 

"Girocode" mag ein Lizenzprodukt sein. Das ist dann auch wohl der Grund dafür, dass es eine proprietäre Codierung verwendet mit der der Rest der Welt nichts anfangen kann. Okayy, also Grund genug, Girocode von der Liste zu streichen.

 

 

"Bezahlcode" aber ist ein OFFENER Standard. Keine Lizenz, keine Gebühren, kein Nix.

Der Autor hat sich Gedanken gemacht, wie man das System ordentlich und zukunftssicher in bestehende Technologie einbetten kann, und es ist ihm gelungen.

 

Warum also etwas Eigenes "erfinden", das entweder nicht in die Internet-Topologie passt und isoliert von allen Standards eigene Wege geht  (a la Girocode), oder Datenschutzrechtliches Glatteis betritt (a la Sparkasse Fotoüberweisung) ? 

 

Reine Resourcenverschwendung.

 

 

"Bezahlcode" dagegen:

 

Implementierungsaufwand durch den Rechnungssteller: unerheblich.
Jeder der will, kann einen Bezahlcode auf seine Rechnung drucken.

Viele Produkte von der Stange können das bereits.

Für alle die es nicht können gibt es Plugins.

 

Implentierungsaufwand durch Hersteller der Banking-App: unerheblich.
Jeder Informatikstudent im zweiten Semeseter kriegt es innerhalb einer Woche auf die Reihe, einen QR-Code einzuscannen und die ermittelten Daten in ein bestehendes Formular einzubauen.

 

 

Aber warum sollte man das in seine Rechnungen einbauen, die Banking-Apps können das doch eh nicht.

 

Aber warum sollte man das in seine App einbauen? Es druckt doch eh keiner QR-Codes auf seine Rechnung.

 

Wenn alle so denken würden, hätte man nicht mal das Rad erfunden!

 

 

Technologisch ist "Bezahlcode" allen Insellösungen überlegen. Keine Lizenz, offene Standards, keine Datenschutzprobleme und, ganz wichtig: es existiert bereits und es funktioniert.

 

Die Verbreitung von "Bezahlcode" ist nur eine Frage der Nachdrücklichkeit.

 

Hiermit verleihe ich meinem Antrag NACHDRUCK.


Regelmäßiger Besucher

Auch ich habe jetzt 2 Rechnungen mit Bezahlcode vor mir und nach dem ich gerade die Consors Bank App nach der Scanmöglichkeit durchsucht habe und leider feststellen muss, dass es diese noch gar nicht gibt, möchte ich auch GANZ NACHDRÜCKLICH um eine schnelle Umsetzung bitten.  Vielen Dank.


Regelmäßiger Besucher
Hallo, auch ich verwende bei meiner 2. Bank sehr gerne das Scannverfahren. Sie als Direktbank müssen doch technologisch ganz weit vorne sein. Bitte macht das Scannen in der App doch möglich. Das ist so einfach für Kunden. Keine IBAN, kein Namen und auch keinen Betrag mehr eingeben.

Regelmäßiger Besucher

Ich wünsche mir auch die Überweisung per scannen des BezahlCode.

Vielen Dank!


Moderator
Status geändert in: Keine Umsetzung

Hallo @AHuether,

 

zu Ihrem Vorschlag haben wir jetzt eine Alternative umgesetzt:
Seit Mitte Mai bieten wir unseren Kunden mit unserer App die Möglichkeit an, jede Rechnung einfach abzufotografieren um die Daten automatisch in eine Überweisung einzutragen. Mit dieser Möglichkeit kann jede Rechnung einfach gescannt werden. Unsere Kunden sind damit unabhängig von einem Barcode und auch Rechnungen von kleinen Unternehmen die keinen Barcode andrucken können so gescannt und schnell und einfach überwiesen werden. Bitte testen Sie unseren neuen Service.

 

Viele Grüße

Anita

Community Moderator


Regelmäßiger Besucher
Vielen Dank für die Alternative Umsetzung. Habe das Einscannen kürzlich erfolgreich angewendet. Bin gespannt wie gut das in "allen" meinen zukünftigen Rechnungen funktioniert.  Grüße RL.

Häufiger Besucher

Sorry, aber das mit der Fotoüberweisung finde ich grenzwertig.


Ich mache ein Foto von meiner Rechnung, die App schickt das Bild zur Analyse an einen externen Dienstleister der wiederum die Überweisungsdaten daraus generiert. Was sonst noch mit dem Foto meiner Rechnung passiert, weiß ich nicht.

Auf der Rechnung steht jede Menge Information die den Dienstleister nichts angeht, angefangen mit dem Rechnungsempfänger (der ja nicht mit dem ZAHLER übereinstimmen muss) und im Zweifelsfall einer vollständigen Auflistung der Waren/Dienstleistungen.

Datenschutz, nein danke?

Nochmal: mit Bezahlcode ergibt sich diese Problematik erst gar nicht. Da werden lediglich Empfänger nebst Bankverbindung und der Zahlbetrag codiert. Das funktioniert offline und es sind keine Daten im Umlauf die niemanden etwas angehen.

Die hochgelobte Fotoüberweisung dagegen öffnet Schindluder Tür und Tor.
Für mich ist nicht nachvollziehbar wie man sowas freiwillig und unreflektiert benutzen kann.
Lassen die Leute die sowas tun auch den Haustürschlüssel von außen stecken?
Vermutlich nicht...