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AON einführen

Status: Zur Diskussion
von Tradix am ‎11.03.2018 15:38

Consors sollte für seine Kunden den Orderzusatz AON unterstützen.

Mit einer All or None Order kann jeder Trader Teilausführungen und somit unnötige Gebühren verhindern.

An Tradegate ist Consors beteiligt und könnte direkt Einfluss nehmen.

US-Börsen bieten den Orderzusatz an.

Für Xetra und weitere Börsen, die AON nicht selbst anbieten, könnte das eigene System die Orders so lange halten.

Andere Orderzusätze wie FOC oder IOC bei Xetra lassen trotzdem Teilausführungen zu.

Kommentare
von
am ‎11.03.2018 16:29

@Tradix, die BNP, also nicht Consors, hält 19,62% der TRADEGATE AG Wertpapierhandelsbank und nicht von der Tradegate Exchange GmbH, die den Handelsplatz "Tradegate Exchange" trägt. Der Handelsplatz gehört zu 75,01% der Deutschen Börse. 

 

Laut den "Bedingungen für Geschäfte" von Tradegate werden Orders, um möglichst Teilausführungen zu vermeiden, (teilweise) mit dem Zusatz "AON" versehen. Das kann auch schon mal zu einer verzögerten Ausführung von Orders führen, obwohl eine entsprechendes Volumen im Bid bzw. Ask steht. Auch ist bei der Aufgabe von Limit-Orders zu beachten, dass bei Tradegate der Ask-Kuse der Stop-Trigger für eine Verkaufs-Order und der Bid-Kurs der Stop-Trigger für Kauf-Orders ist.

 

Meiner Meinung nach, könnte man eine AON-Order eventuell über die neue Trading-API von Consors selber bauen. Aber nur auf Xetra wo man die entsprechenden Orderzusätze (FOC/IOC) hinzufügen kann. An allen anderen Handelsplätzen ist das sicherlich auch machbar, aber Teilausführungen kann man dort nicht ganz verhindern, da man keinen Einblick in das Orderbuch hat.

 

von Tradix
am ‎11.03.2018 18:30

Danke an @immermalanders für die Korrektur zu Tradegate. Unterstützung wäre mir lieber gewesen. :-)

Bei Online-Brokern für den US-Markt gehört der Order-Zusatz AON zum Standard.