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Gelegentlicher Autor
  • Community Junior
Beiträge: 6
Registriert: 03.04.2017

Ist es schon mal jemandem aufgefallen, dass beim vierteljährlichen Kontoabschluss Postgebühren, die für das Versenden von Girokonto-Auszügen angefallen sind, nicht dem Girokonto belastet werden, sondern dem Tagesgeldkonto? Was soll das?? Soll damit das Tagesgeld-Guthaben ganz unauffällig reduziert werden, um weniger Zinsen für das TG-Guthaben bezahlen zu müssen? Das ist nicht korrekt! Post- und Kontogebühren müssen immer dem Konto belastet werden, bei dem sie entstanden sind. Die Belastung von Gebühren, die ausschließlich durch das Girokonto entstanden sind, hat auf dem Tagesgeldkonto nichts zu suchen!

8 ANTWORTEN 8

Moderator
Beiträge: 934
Registriert: 13.09.2016

Hallo @exdabler-201704,
vielen Dank für Ihren Beitrag!

Ich habe mich bezüglich der Gebührenbelastung je Konto bei den zuständigen Kollegen informiert und kann Ihnen Folgendes sagen:

Grundsätzlich werden die Gebühren dem Konto belastet, bei dem sie anfallen, außer es gibt besondere Vereinbarungen.
Leider können wir Ihnen in der Community nicht weiterhelfen, da es sich um persönliche Daten handelt.

Daher möchte ich Sie bitten, sich an Ihr persönliches Betreuungsteam zu wenden.

Viele Grüße 
Christina
Community Moderator

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
Gelegentlicher Autor
  • Community Junior
Beiträge: 6
Registriert: 03.04.2017

Hallo Christina

 

Tja, da hat Ihnen der Kollege was Falsches gesagt. Auf meinem Tagesgeldkonto werden immer am Quartalsende schön fleißig die Porto-Auslagen, die eigentlich für die Girokonto-Auszüge anfallen, dem Tagesgeldkonto belastet! Das ist ganz eindeutig daran zu erkennen, dass auf dem Rechnungsabschluss für das Girokonto lediglich die 10-Cent-Gutschriften auftauchen, aber keinerlei Gebührenbelastungen. Dagegen wird dem Tagesgeldkonto jedes Mal Portokosten für 3 Auszüge belastet, obwohl ich für das TG-Konto nur 1 Kontoauszug in dem jeweiligen Zeitraum bekommen habe. Da dieser TG-Auszug aber in einem Umschlag zusammen mit dem Giro-Auszug kommt, fallen pro Quartal also insgesamt 3 Mal Porto-Auslagen an. Und diese werden eindeutig dem TG-Konto belastet.

Ich glaube einfach, dass damit das TG-Guthaben künstlich reduziert werden soll, damit man noch weniger Zinsen bekommt. Was ja bei den aktuellen 0,05 % sowieso schon lächerlich ist. Aber hier macht es wohl die Masse. Kleinvieh macht schließlich auch Mist und je mehr Kleinviechern (=Anleger) man den Mist (=Zinsen) reduziert, umso mehr Buchgeld hat die Bank. Tatsächliches Geld sind die Zinsen sowieso nicht. Zinsen sind nur künstliche Zahlen, die auf einem Stück Papier gedruckt stehen.

Ich werde mir daher überlegen, mein TG-Konto bei Euch zu löschen und mein Kapital stattdessen in Gold-/Silber-Münzen anlegen. Das wäre nämlich reales Kapital und sogar ein gesetzliches Zahlungsmittel. Würden alle Anleger nämlich ihr Kapital sofort ausbezahlt haben wollen, dann hätte jede (!) Bank ein Problem, weil sie dieses Kapital gar nicht in Bargeld verfügbar hätten.

Vielleicht lösche ich auch gleich mein Girokonto mit, weil ich als Nicht-Gehaltsempfänger obendrein noch den Dispo-Kredit gekündigt bekam.


Gelegentlicher Autor
  • Community Junior
Beiträge: 6
Registriert: 03.04.2017

Nachtrag:

Nein, ich brauche keinen Kontakt zu Eurem persönlichen Beratungsteam. Dort bekomme ich sowieso nur wieder irgendwelche Ausreden zu hören. Widersprüche gegen die Kontoabschlüsse habe ich jedes Mal schriftlich eingelegt, aber geändert hat sich nichts. In jedem Quartal wird diese Falschbuchung aufs Neue gemacht. Widersprüche sind eigentlich zum lesen da, was allerdings eine Sache voraussetzt: Wer lesen kann, ist klar im Vorteil!


Regelmäßiger Autor
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@exdabler-201704

 

Moin!

 

Darf ich aus Neugier fragen, wieso dir Auszüge überhaupt zugeschickt werden?

Das ist noch unnötig bei Online-Konten und kann verhindert werden (dann gibt's auch keine Kosten, egal auf welchem Konto).

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
Gelegentlicher Autor
  • Community Junior
Beiträge: 6
Registriert: 03.04.2017

Hallo Taler,

 

das hat einen einfachen Grund: Kontoabschlüsse, die nur als PDF-Datei vorliegen, werden vom Finanzamt bei der Steuererklärung nicht akzeptiert. Will man also Gebühren, die für die Bankkontoführung anfallen, von der Steuer absetzen, akzeptiert das Finanzamt nur Belege und Nachweise, die auf Papier gedruckt sind. Ich bin nebenberuflich selbstständig und für Vorsteuerabzüge benötige ich nunmal Papierbelege. Alternativ könnte ich diesen Kram mit Digitalsignatur, etc. machen, aber auf diesen Aufwand habe ich echt keine Lust.

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
Regelmäßiger Autor
Beiträge: 62
Registriert: 10.03.2014

@exdabler-201704

 

Interessant.

Somit gelten bei Nebenberuflern deutlich härtere Belegregeln beim Finanzamt als bei der normalen Einkommensteuer. Bei letzterer akzeptiert das Finanzamt bei mir schon seit Jahren Ausdrucke aus dem Onlinebanking-Programm (zB als Belege über Versicherungen, Suchbegriff "Versicherung", Ausdruck als Liste, etc.).

 

Aber dann kann man doch zumindest diese Kontogebühren auch beim FA steuerlich geldend machen, oder  😉

 

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
Moderator
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Hallo @exdabler-201704,

vielen Dank für Ihre Rückmeldung.

Sie haben Recht. Portogebühren werden immer einem Hauptkonto, das kann ein Verrechnungskonto, ein Tagesgeldkonto (wenn es nicht zu einem Kontoverbund gehört) oder auch ein Girokonto sein, belastet. Sollte ein Kunde mehrere Hauptkonten führen, erfolgt der Gebühreneinzug immer auf der höchsten Kontonummer.

Für eventuell missverständliche, anders lautende Informationen bitte ich um Entschuldigung.

Freundliche Grüße

CB_Petra
Community Moderatorin

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
Gelegentlicher Autor
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Beiträge: 16
Registriert: 20.03.2017

Es wird nicht einem Hauptkonto das Porto und sonstige Auslagen belastet, sondern dem Kundenkonto mit der höchsten Nummer, egal was das für ein komisches Konto sein mag.

Trotzdem werden die Auslagen und Porto jeweils korrekt in dem Kontoabschluss ausgewiesen.

 

Mehr Verwirrung geht wirklich nicht.

 

Cool, das Kunden das früher merken als die Consorsbank selbst.

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