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Enthusiast
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Mich überrascht das nicht. Mir hatte meine älteste Bank vor ca. zehn Jahren den Dispo fristlos (!) von 4000 EUR auf 400 EUR zusammengestrichen. Begründung: Keine. Anlass: Keiner ersichtlich. Fazit: Habe fortan die damals noch sehr hohen Zinsen gespart, aber mich natürlich sehr geärgert, weil ich aus Kundensicht keine Ahnung hatte, warum.

Ich konnte aus beruflichem und weiterem Kontext darauf schliessen, dass es wahrscheinlich mit den verschärften Eigenkapitalvorschriften (Basel II, damals) zu tun hatte. Seither wurden und werden die Kreditlinien überall gekürzt und Kreditvergabe wird in bestimmten Bereichen immer restriktiver, um den Eigenkapitalanteil der Banken anzuheben.

Die Art und Weise wie das geschah und geschieht hat das Verhältnis der Bankkunden zu ihren Banken sicher nicht verbessert und das Vertrauen erschüttert. Die Banken sitzen trotzdem am längeren Hebel, denn das Problem bei einem Wechsel: Man kommt vom Regen in die Traufe.

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Mir geht es genauso. Der Dispo wurde gekündigt und mir wurde mitgeteilt, dass entweder monatlich Gehalt bzw. Lohn eingehen müsse oder dass ich einen Dauerauftrag von einem anderen Konto einrichten müsste. Auf meine Frage, wie hoch denn dieser Dauerauftrag sein müsse, wurde mir gesagt, 3x so hoch wie der gewünschte Dispo. Das könnte ich zwar organisieren, aber ehrlich gesagt, ist mir das zu mühsam, und so werde ich das Konto wieder kündigen. Ich hatte es bei der DAB für bestimmte Zahlungseingänge eingerichtet, aber nach der Übernahme der DAB durch die consorsbank ist das Konto nicht mehr zu gebrauchen. Und ich werde auch allen davon abraten, die danach fragen. Zumal auch die VISA Card keine richtige Kreditkarte mehr ist.
Warum allerdings jemandem mit einem relativ hohen, festen Gehaltseingang der Dispo gekündigt wird, erschließt sich mir gar nicht. Denn das ist ja genau der Idealzustand, den sie von mir verlangen.
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Nicht unbedingt. Ich habe ein weiteres Konto bei der anderen Bank. Und obwohl ich dort früher keinen Gehaltseingang hatte und jetzt nur ca. 1000 EUR monatlich, die ich gern separat verwaltet haben möchte, bekam ich dort einen Rahmenkredig von 6000 EUR, der wesentlich günstigere Zinsen hat als ein Dispo, jederzeit angefordert und dann wieder eingezahlt werden kann, und mir noch nie gekürzt wurde. Ein weiterer Vorteil ist, dass man dort unter einem Account alles getrennt verwalten kann: Rahmenkredit, Girokonto, verschiedene Extremisten zum Sparen, Depots etc. Und während ich das hier schreibe, habe ich den Entschluss gefasst, dort einfach ein zweites Girokonto dazu zu nehmen, um diesem Dilemma hier ein Ende zu machen. Achso, einen Dispo und eine richtige Kreditkarte gibt es dort auch, sogar mit einem Bonussystem.

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Extrakonten sollte das heißen.
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Hallo!

 

Ich war ehemaliger DAB-Kunde und mit der Bank sehr zufrieden. Ich hatte einen Dispo von 500 € und den fast nie genutzt. Dafür hatte ich einen Kreditkartenrahmen auf die Mastercard der DAB und dieser wurde wegen guter Bonität auch auf Wunsch erhöht. Der Dispo wurde nach der Übernahme beibehalten, der Kreditrahmen aber abgeschafft. Es gibt auch keine monatliche Kreditkartenabrechnung mehr, dafür wird jetzt jede Transaktion sofort verbucht. Dafür braucht man keine Kreditkarte mehr. Zu guter letzt wurde mir jetzt ohne Angabe von Gründen der Dispo gekündigt. Es folgte nur eine allgemeine Erklärung, dass meine Bonität nicht gegeben sei. Hier sei bemerkt, dass ich regelmäßige monatliche Zahlungseingänge in etwa zwischen 4000 und 6000 Euro habe, diese aber nicht anerkannt werden, da es sich um Rechnungseingänge handelt und nicht um Gehalt oder Renten. Auf Nachfrage wurde erklärt, dass ich die 500 € Dispo behalten könnte, wenn ich von einem anderen Konto einen Dauerauftrag von 250 € würde und dieses Geld auf das Konto der Consorsbank überwiesen würde. Was soll das? Schade, dass es die DAB-Bank nicht mehr gibt. Mir geht es ums Prinzip, denn den Dispo brauche ich nicht. Solches Geschäftsgebahren werde ich aber nicht mitmachen und mir eine andere Bank suchen. Schade, dass ich den Wechsel zur Consorsbank überhaupt mitgemacht habe.

 

MfG

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Wir haben heute zufällig entdeckt, dass meiner Frau (Hausfrau, kein Gehalt) am Freitag der ex-DAB-Standard-Dispo fristlos gestrichen wurde. Das ist soweit ok. Dass Banken Dispokredite jederzeit fristlos kürzen oder ganz kündigen können, muss man so wohl hinnehmen, das entspricht der Rechtslage. Bei meiner Frau kam auch 3 Monate vorher die Ankündigung, dass das bei der nächsten turnusmäßigen Überprüfung wohl passieren würde, wir hatten also damit gerechnet.

 

Was mich stört, ist, dass das erste, was man von der Kündigung des Dispos sieht, die Abbuchung über 0,70 EUR für eine Mahnung per Post ist, wenn das Konto durch diese Kündigung überzogen ist. Der Brief ist noch nicht eingetroffen. Wäre es nicht viel sinnvoller, die Kunden erst einmal schnell per Mail oder SMS über die Kündigung zu informieren und erst nach z.B. 2 Wochen teure und langsame Drohbriefe zu versenden, wenn das Konto dann immer noch überzogen ist? Die meisten Kunden werden das Minus bis dahin ausgeglichen haben, da niemand sich über abgelehnte Lastschriften u.ä. freut. Dieses Verfahren sollte beiden Seiten Kosten einsparen, und die Kunden sind früher informiert und fühlen sich freundlicher und fairer behandelt.


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Dem Kunden sollte erst mal die Gelegenheit gegeben werden, von der Kündigung Kenntnis nehmen zu können. Allsdann sollte der Kunde mitgeteilt bekommen, so er den Dispo gerade nutzt, bis wann dieser auszugleichen ist.  Eine portopflichtige Mahnung zu verschicken, ohne dass der Kunde überhaupt Kentnis von der Kündigung genommen hat, ist ein schlechter Scherz, aber leider die aktuelle Geschäftspraxis der Consorsbank.

 

MfG

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Mir wurde der Dispo von 1000 Euro auch von heut auf morgen gekündigt, trotz das mehr Geld ein ging als zu vor, and Telefon konnte mir nichts gesagt nur das ich darüber Post erhalten ( warte bis heute) die einzige Post die ich bekommen habe ist, das ich doch meine Kreditkarte besser nutze zum Geld abgeben da es dann kostenlos ist. Ist echt schade wie mit alt Kunden umgegangen wird!
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Moin!

 

Schon interessant.

Hab mal bei mir nachgesehen, mein Überziehungsrahmen ist Null.

Ob das mal geändert wurde, weiß ich nicht (woran könnte man das sehen?), eigentlich kann's mir auch egal sein, da ich mein Konto eh nicht überziehe. Habe das Ganze per onlinebanking eh ständig im Blick.

 

Andererseits...

Bin jetzt schon seit -äh- gut 3 Jahren Kunde. Nie überzogen. Depot zu den Konsorten übertragen. Depotsparplan eingerichtet. Depotwert 15.000 €.

Mtl. Geldeingang 2.000 Euro.

Warum dann wohl 0?

War vorher bei einer anderen Onlinebank.

Ich kann mich erinnern, dass die meinen (ebenfalls nicht genutzten) Dispo gekürzt hatten, nachdem mein Gehalt etwas niedriger wurde. Mit Anschreiben. War ja auch ok und nachvollziehbar. So sollte es eigentlich sein.

 

 

Meine frühere örtliche Bank hatte mir mal sogar 'nen höheren Dispo "aufgedrängt", den ich gar nicht wollte.

 

Aber - wie gesagt - eigentlich egal. Und sonst bin ich zufrieden mit den "Konsorten"  🙂

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