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Wieso eigentlich werden Transaktionsdaten von Wertpapieren, die in unterschiedlichen Sparplänen erfolgen (z.B. am 1. und am 15. eines Monats) getrennt betrachtet.

Wenn ich das Wertpapier (teilweise) verkaufen möchte, muss ich den Sparplanbestand angeben.

Auf diese Weise verstoße ich (bzw. Consors) doch gegen das FIFO Prinzip.

Ich kann dadurch Wertpapiere verkaufen, die ich später geklauft habe als die gl3eichen Wertpapiere im anderen Sparplan.

 

Was hat Consors da geritten?

Natürlich kann ich angeblich (umständlich) die Zusammenlegung des Bestands bei Consors beantragen. Warum macht das Consors nicht automatisch?

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Soweit ich weiß kann man das FIFO Prinzip immer umgehen, indem man bestimmt Aktien auf ein Depot bei einer anderen Bank transferiert. Denn logischerweise kann ja die Bank A immer nur das verkaufen, was sie haben.

 

Dass das jedoch beim gleichen Geldinstitut mit mehreren Depots auch so funktioniert, war mir nicht bekannt. Demnach könnte ich innerhalb einer Bank auch elegant das FIFO umgehen. 

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@JoPo 

Das wird so nicht funktionieren. Auch wenn man z.B. einen Teil des Bestandes durch einen gedeckten Short Call oder eine Verkaufs Order sperrt, wird immer der zuerst angeschaffte Bestand verkauft. Dies ist so gesetzlich vorgeschrieben. Welche Stücke tatsächlich verkauft werden, könntest Du ja ausprobieren.

 

@SmithA1 

Es reicht auch aus, wenn man das entsprechende Wertpapier in ein anderes Depot beim gleichen Broker verschiebt.

 

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genau so handhabt das Consors.
Bei Verkauf muss man angeben, aus welchem Sparplanbestand man verkaufen möchte.

Wurde z.B. Sparplan A jeweils zum 1. eines Monats von 2018 bis 2021 bespart und Sparplan B jeweils zum 15. eines Monats von 2020 bis heute und man verkauft Sparplanbestand B, dann bleiben auch die früher gekauften Anteile von A weiterhin im Depot.

Schade dass hier keine Stellungnahme von Condors erfolgt.
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@JoPo 

Dann ist nur noch die Frage, ob sich der Einstandskurs vom anderen Bestand verändert hat oder nicht. Eventuell erfolgte intern eine Umbuchung um FIFO zu erfüllen. Ansonsten bekommst Du eventuell von der Kundenbetreuung eine Antwort, wenn Du dort anrufst.

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hallo@joPo,

 

Eine mögliche Irritation ist nachvollziehbar, weil er beim Verkauf einen Bestand auswählt und so glaubt, damit auch genau jene Anteile zu veräußern.

das eine ist, wie Wertpapiere verwahrt werden. das ist, was der Kunde als seinen Depot-Bestand in seiner Bestandsansicht sieht.

 

Etwas Anderes ist, wann Wertpapiere erworben werden. das ist, was das Fifo-Prinzip kennzeichnet. hier gibt es einen Fifodaten-Bestand. 

die Fifo-Reihenfolge wird für alle Bestände innerhalb eines Depots berücksichtigt. es ist somit egal ob mehrere Bestände einzeln bestehen oder diese Bestände in einen Gesamtbestand zusammengelegt werden, denn es ändert sich hierbei nichts am Erwerbszeitpunkt.

 

Beispiel:

Kauf Sparplan A 1 Stück zum 01.07.2022

Kauf Sparplan B 1 Stück zum 15.07.2022

 

Depot-Bestand:

Sparplan A 1 Stück

Sparplan B 1 Stück

 

Fifodaten-Bestand:

01.07.2022 1 Stück

15.07.2022 1 Stück

 

Verkauf, Auswahl des Sparplanbestandes B

 

Depot-Bestand (neu):

Sparplan A 1 Stück

Fifodaten-Bestand (neu):

15.07.2022 1 Stück

 

Ergebnis: die Veräußerung des Depot-Bestands aus Sparplan B führte zur Veräußerung des Fifodaten-Bestands vom 01.07.2022.

 

Das Fifo Prinzip wird also eingehalten.

 

Beste Grüße

 

CB_Kai

 

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Hallo CB-Kai,

 

bei meine letzten Anruf, hat mir die Mitarbeiterin der Consorsbank erklärt, dass bei ihr selber das FIFO-Prinzip nicht angewendet wurde, nachdem ich ihr erst vom FIFO-Prinzip erzählt hatte (Aufzeichnung können Sie sich gerne anhören, habe ja auch zugestimmt).

 

Grund meines Anrufs war übrigens der Wunsch nach Zusammenlegung von Wertpapieren. Es ist ein Skandal, dass wir Kunden bei einem Online-Broker anrufen müssen, um Wertpapierbestände zusammenzulegen. Neuerdings ist es nur noch möglich per Fax oder Brief diese Zusammenlegung vorzunehmen.

 

Es macht keinen Spaß mehr, aber Hauptsache wir finden die "Community" nach dem letzten Update jetzt auch der Startseite.

 

Bis neulich.

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ich muss CB-Kai leider auch widersprechen.

 

So war es bei mir derfinitiv NICHT.

Ich hatte zwei Töpfe, immer gleicher Fonds, sagen wir mal

 

A-1 (der wurde jeweils zum 1. eines Monat bespart, sagen wir mal es befanden sich 217,653 Anteile des Fonds darin.

A-15 (der wurde jeweils zum 15. eines Monats bespart, sagen wir mal es befanden sich 113,406 Anteile darin.

 

Beim Verkauf des Fonds muss ich nun den Bestand auswählen, aus dem ich verkaufen will, also entweder der Bestand A-1 oder A-15

 

Nach dem Verkauf von z.B. A-15, der später begann als A-1, war in A-1 immer noch die selbe Transaktionshistorie wie zuvor. Da hatte sich nichts, absolut gar nichts, verändert. Auch steuerlich hatte der Verkauf tatsächlich so stattgefunden, als hätte es nur A-15 gegeben, nicht auch A-1.

 

Was zum **bleep** hat Consors eigentlich geritten, den Depotbestand abhängig von den Sparplänen zu machen?

Ich habe ja nun auch bei anderen Banken Depots, aber dort überall gibt es keinerlei Aufteilung auf die Sparpläne.

 

Ich finde das finanztechnisch äußerst bedenklich.

 

Und der Umweg, vor dem Verkauf erst eine Zusammenlegung zu beantragen: HALLO, anybody home? Würde ConsSors von Anfang an diesen Blödsinn nicht machen, bräuchte man das nicht.

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