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Vor kurzem habe ich mich mit einem Bekannten darüber unterhalten, dass ein Antrag auf ein weiteres Girokonto (nicht die gleiche Bank), abgelehnt wurde. Es gab keine genaue Begründung, jedoch steht die Vermutung im Raum, dass der Antrag abgelehnt wurde weil bereits diverse Girokonten bei anderen Banken vorhanden sind. Kann dies möglich sein, tauschen sich Banken untereinander aus oder fällt das unter das Bankengeheimnis und es ist doch ein anderer Grund für die Ablehnung?

Dann habe ich noch eine Frage und zwar ob eine Bank kündigen darf, wenn man einen SCHUFA Eintrag bekommt?

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
Routinierter Autor
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Hallo @Bjmlnh, ja, viele Banken und Sparkassen lassen die Eröffnung eines Girokontos bei der Schufa eintragen. Möchte man nun bei einer weiteren Bank ein Girokonto eröffnet, wird über die Schufa mitgeteilt, dass bereits bei einer anderen Bank ein Girokonto besteht. Es gibt aber ein paar Banken, die ohne Schufa-Anfrage in Girokonto eröffnen. 

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Danke für Deine Antwort. Wundert mich das es in der Schufa steht. Sollte sowas nicht unter Bankengeheimnis fallen?
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Die Zustimmung zur Weitergabe dieser Information findet sich in fast jedem Girokonto-Antrag.
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
Enthusiast
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wieviele Schufa-Klauseln hast Du schon unterschrieben?
z. B. für jeden Mobiltelefonvertrag.
Ein Freund (Leiter einer Kreditabteilung einer großen Bank) hat mir gerade vor ein paar Wochen erzählt, wenn ein Antragssteller mehre Verträge hat, bekommt er keinen oder einen teureren Kredit.
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Routinierter Autor
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Hallo @Bjmlnh, in der Regel ist der Vorgang bei einem Girokonto 2-stufig. Im ersten Schritt erfolgt von Seiten der Bank eine "Anfrage zum Girokonto: Anfrage des Vertragspartners zur Bonitätsprüfung anlässlich eines Girokontos". So eine Anfrage wird dann nach spätestens einem Jahr wieder gelöscht. Anderen Banken wird diese Info für 10 Tage mitgeteilt.

 

Kommt es dann zur Kontoeröffnung, erfolgt der 2. Schritt: "Girokonto: Der Vertragspartner hat uns mitgeteilt, dass ein Girokonto eröffnet wurde. Diese Information wird gespeichert, solange die Geschäftsbeziehung besteht".

 

Fragt also eine neue Bank an, erfäht diese meines Wissens lediglich von der Existenz eines weiteren Girokontos, nicht aber Details wie Kontonummer oder bei welcher Bank.

 

Vielleicht auch interessant: Die gesetzlichen Hürden für die Kündigung eines Kontos von Seiten der Bank wurden zumindest dem Papier nach verschärft. Nachdem jeder nun gesetzlichen Anspruch auf ein Zahlungskonto hat, ist es schwieriger für Banken geworden, unliebsamme Kunden zu kündigen. Die Kündigung kann meines Wissens nur nach Angabe von Gründen erfolgen, zum Beispiel bei missbräuchlicher Verwendung usw. – Allerdings kann ich mir vorstellen, dass sich das nur auf ein Girokonto je Person anwenden lässt.

 

https://www.test.de/Girokonto-Kuenftig-hat-jeder-Anspruch-auf-ein-Guthabenkonto-4936098-0/

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Gelegentlicher Autor
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Ja es ist im allgemeinen so, dass zu viele Girokonten und Kreditkarten deinen Schufa-Score immer weiter verschlechtern bis nichts mehr geht. Das heisst es muss nicht unbedingt ein "negativer Schufa-Eintrag" sein, der zu einer Ablehnung führt. Ich denke hier geht es um Beständigkeit und Zuverlässigkeit des Kunden.

 

Da bleibt einem nur abzuwarten bis der Schufa-Score sich verbessert hat.

 

Ein Konto ist schwierig zu kündigen, Dispo und Kreditkarte kann aufgrund fehlender positiver Bonität jederzeit gekündigt werden. 

Beim Girokonto nur wenn man das Konto überhaupt nicht nutzt oder natürlich missbrauch betreibt.

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