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Phishing: So können Sie sich schützen

von ‎10.03.2020 09:34 , bearbeitet ‎29.04.2020 14:02
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„Darauf würde ich nie reinfallen“. Mal ehrlich, Phishing und Betrugsgefahren sind keine Themen, mit denen man sich gerne beschäftigt. Und eigentlich geht fast jeder davon aus, einen Betrugsversuch per E-Mail sofort zu erkennen. Solche betrügerischen E-Mails nennt man auch Phishing-Mails.

 

Tatsächlich ist es in Zeiten der Umstellung auf digitale Prozesse selten die Software an sich, sondern die Schwachstelle Mensch, die es Betrügern einfach macht. Betrügerische E-Mails und Webseiten werden immer professioneller aufgesetzt, sodass Unterschiede oft nur bei genauem Blick erkennbar sind. Und wer hat im Alltag schon die Zeit, jede Mail genau zu prüfen?  Gerade, wenn man seine E-Mails nur mal kurz am Smartphone checkt, liest man meist oberflächlicher, als man es am Rechner tun würde. Besonders hier lohnt sich ein längerer Blick auf Details.

Die gute Nachricht: Sie können sich schützen. Mit diesen Kniffen erkennen Sie schnell, ob Sie skeptisch werden sollten – und machen es so Betrügern schwer.

 

So können Sie Betrugsversuche erkennen

 

1. Prüfen Sie den Absender der E-Mail genau: Stammt die Mail von der Consorsbank? Steht hier wirklich @Consorsbank.de oder ist es @consorsbnk oder @consrsbank? Prüfen Sie auf Rechtschreibfehler in der Adresse. Oder ist der Absender jemand ganz anderes, der seine Adresse gut tarnt!

 

2. Hier ein Beispiel (rot gekennzeichnet) für einen getarnten Absender und damit eine betrügerische E-Mail sowie ein Beispiel (grün gekennzeichnet), in dem Absender und Adresse übereinstimmen.

Beispiel_Mail.JPG

3. Prüfen Sie Links in der Mail, indem Sie mit der Maus über den Link fahren, ohne zu     klicken. Ihnen wird die tatsächliche Ziel-URL angezeigt. Stimmt diese mit der     angegebenen überein? Macht der Link an sich Sinn?

 

4. Sollen Sie auf der Zielseite Daten angeben, die der Bank eigentlich vorliegen müssten, z. B. Name, Adresse oder Kontoverbindung? Falls ja, sollten Sie skeptisch werden. Prüfen Sie in Ihrem Browser, ob Sie sich wirklich auf der Website der Consorsbank befinden.

 

Beispiel:

Phishing_Beispiel.jpg

5. Sie werden aufgefordert mehrere TANs hintereinander einzugeben, ohne dass Sie (z. B. anhand einer Fehlermeldung) erkennen, warum dies so ist? Werden Daten gefordert, die normalerweise nicht auf der Website abgefragt werden (z. B. Ihre SecurePlus PIN)?

 

Sollte einer dieser Punkte zutreffen, sollten Sie skeptisch werden.

 

Um die Echtheit der Seite zu klären, wenden Sie sich an die Consorsbank:

  1. Rufen Sie uns umgehend an: 0911 -369 3000
  2. Machen Sie einen Screenshot („Druck“ oder „Alt“ + „Druck“) und senden Sie uns diesen per E-Mail an kundenbetreuung@consorsbank.de

 

Wichtig: Wir fragen niemals Ihre SecurePlus PIN auf unserer Website oder in Ihrem Kontozugang ab. Auch wenn die Seite für Sie aussieht wie die Seite der Consorsbank: Geben Sie nicht Ihre SecurePlus PIN an. Die PIN benötigen Sie nämlich ausschließlich für den Login in die SecurePlus App, mit der Sie Ihre TANs erzeugen.

 

Grundsätzliche Empfehlungen der Consorsbank für sicheres Banking:

 

  • Geben Sie niemals Ihre Zugangsdaten weiter
  • Speichern Sie PIN oder TAN nicht auf Ihrem Computer oder in einem Programm ab
  • Halten Sie Ihren Internet-Browser, Ihren Virenschutz und Anti-Spyware aktuell
  • Aktivieren Sie die Firewall Ihres Betriebssystems
  • Aktualisieren Sie die Software Ihres Smartphones und Ihres Computers regelmäßig
  • Installieren Sie nur Software aus sicheren Quellen (App Store oder Google Play Store)
  • Eingriffe wie „Jailbreaken“ oder „Rooten“ sind ernsthafte Eingriffe in die Gerätesicherheit, verwenden Sie daher solche Geräte nicht für Online-Banking

 

Maßnahmen, die im Ernstfall das Verlustrisiko verringern können

Die Consorsbank bietet folgende Services, mit denen Sie das Verlustrisiko verringern können:

 

  • Referenzkonten

Nutzen Sie Referenzkonten. Überweisungen sind dann ausschließlich auf diese Konten möglich. Für jedes Konto können Sie unbegrenzt viele Referenzkonten hinterlegen. Richten Sie Ihr Referenzkonto im Konto- und Depotzugang ein:
Referenzkonto einrichten >

 

  • Überweisungslimit

Legen Sie ein Überweisungslimit fest und begrenzen Sie so die Summe, die überwiesen werden kann.

Überweisungslimit aktivieren >

 

  • SMS-Benachrichtigungs-Service

Aktivieren Sie den SMS-Benachrichtigungs-Service und wir informieren Sie automatisch über ausgehende Überweisungen ab 1.000 EUR und höher.


SMS-Benachrichtigungs-Service aktivieren >

 

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Sicherheitsseite.

Auf der Webseite der Verbraucherzentrale finden Sie Beispiele anderer Unternehmen und erhalten aktuelle Informationen zu kursierenden Phishing-Mails.

 

 

Kommentare
von
am ‎11.03.2020 06:04

Wichtig erscheint mir,  ein professionelles Virenschutzprogramm wie Mc Affe beispielsweise zu nutzen. Gerne bezahle ich  dafür eine  monatliche Gebühr von ca.  5,-- € , bekomme im Gegenzug  tagesaktuelle  updates zum Schutz   vor   ungeliebten  "Gäste".

Vertrauenswürdige E-mails öffne ich nur am PC, verwende mehrere PINs für Transaktionen im Internet. 

 

 

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