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Online-Banking bei der Consorsbank: Ausgezeichnete Sicherheit und komfortabler Self-Service

von am ‎21.10.2020 10:00
5 Kommentare

Banking via PC, Laptop oder Smartphone wird immer beliebter. Wer Vorbehalte hat, stützt diese oft auf Sicherheitsbedenken. Wie Tester die Consorsbank in Sachen Sicherheit aktuell bewerten und welche Kontroll- und Einstellungsmöglichkeiten Kunden beim sicheren Umgang mit ihren Kreditkarten haben.

 

Wo meine Bankfiliale ist? Die Antwort der großen Mehrheit der Bundesbürger auf diese Frage lautet: Auf dem PC oder Laptop zuhause bzw. auf dem Smartphone in der Hosentasche. Für sieben von zehn Deutschen im Alter ab 16 Jahren ist Online-Banking ganz normaler Alltag. Das zeigt eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom aus dem Mai 2019. Ein Jahr zuvor waren es erst 62 Prozent. In den einzelnen Altersgruppen ist die Nutzung dabei unterschiedlich ausgeprägt. Unter den 16- bis 29-jährigen liegt der Anteil der Online-Banking-Nutzer bei 85 Prozent, bei den 30- bis 49-Jährigen sogar bei 93 Prozent. Die Senioren ab 65 Jahren sind mit einem Anteil von 21 Prozent indes immer noch zurückhaltend. Beachtlich außerdem: Rund jeder dritte Online-Banking-Nutzer (31 Prozent) gibt an, dass er seine Bankgeschäfte ausschließlich online tätigt und gar keine Filiale mehr aufsucht.

 

Grafik_Online_Banking_Bitkom.png

Quelle: Bitkom Research 2019

 

Unter den Internetnutzern, die sich noch nicht fürs Online-Banking entschieden haben, sind Sicherheitsbedenken ein wichtiges Argument, warum sie zögern. So haben 61 Prozent Angst, dass ihre Daten in falsche Hände geraten könnten. 42 Prozent fürchten sich vor Kriminellen. Mit einem aktiven Virenschutzprogramm auf dem Rechner, der nötigen Umsicht im persönlichen Verhalten (z.B. keine Passwörter auf Post-its am Bildschirm hinterlassen, betrügerische Mails aussortieren) und dem richtigen Banking-Partner sind Überweisungen, Daueraufträge, Wertpapierhandel & Co. via Web jedoch eine sichere Sache. Wo für Online-Banking-Nutzer etwa die Gefahr bei sogenannten Phishing-Mails lauert und woran man sie erkennt, wird in diesem Blog-Beitrag erläutert. Auf Seite der Bank wiederum sorgen unter anderem ausgefeilte Verifizierungsverfahren bei der Anmeldung zum Online-Banking und bei der Legitimation von Transaktionen für ein hohes Maß an Sicherheit.

 

Erneut Testsieger

Wie etwa bei der Consorsbank. Die erhielt im Online-Banking-Test des Technikmagazins Chip (Ausgabe 11/2020) erneut die Auszeichnung „Testsieger national“ und als einziger Wettbewerber das Gesamturteil „Sehr gut“. Neben den Bereichen Kosten, Angebot und App mit einem Gewicht von jeweils 20 Prozent spielte Sicherheit mit einem Gewicht von 35 Prozent im Chip-Vergleich eine tragende Rolle. Die Tester bewerteten unter anderem die Möglichkeiten zur Transaktionsautorisierung, die Intervalle für die Zwei-Faktor-Authentifizierung beim Anmelden, den Zugangsschutz per Biometrie, die Autorisierung des Handys bei Erstnutzung der Banking-App oder inwiefern Nutzer bei nicht autorisierten Zahlungsvorgängen aufgrund von grober Fahrlässigkeit an Kosten beteiligt werden. Mit einer Note von 1,1 belegte die Consorsbank den zweiten Rang in dieser Kategorie von insgesamt 28 überprüften Wettbewerbern.

 

Ein ausgezeichneter Wert. Dabei war das jüngste Kontroll- und Sicherheits-Feature im Testzeitraum der Chip noch gar nicht aktiv: Die Einstellungsmöglichkeiten für die Visa Card und Visa Card Gold in der Consorsbank-App. Sie finden sich im Menü „Meine Finanzen“ im Reiter „Kreditkarten“. Kunden können hier selber…

  • ihre Kreditkarte vorübergehend sperren und entsperren.
  • ein individuelles monatliches Ausgabelimit bestimmen, das die Summe aller Transaktionen mit der Karte auf einen festgelegten Betrag begrenzt.
  • die Funktion des kontaktlosen Bezahlens ausschalten (Apple Pay und Google Pay).
  • Bargeldabhebungen an Automaten ausschalten.
  • das Bezahlen von Einkäufen und Dienstleistungen im Internet mit der Karte deaktivieren (ausgenommen davon sind Abonnement-Zahlungen z. B. für Streamingdienste).
  • das Bezahlen von Einkäufen und Dienstleistungen in Geschäften mit der Karte deaktivieren.

 

Dieser Service ist nur eines von vielen Features der Consorsbank, das von Kundenseite initiiert wurde. Auch die Möglichkeit, sich online eine neue PIN zu bestellen, wenn man die alte vergessen hat, geht auf Kundenwünsche zurück. Oder die jüngsten Neuerungen und Erleichterungen rund um die SecurePlus App.

 

Welche weiteren Funktionen helfen Ihnen, Bankprodukte transparent darzustellen und vergleichbar zu machen? Wie können wir Sie dabei unterstützen sich mit Ihrem finanziellen Alltag intensiver auseinanderzusetzen? Teilen Sie uns hier gerne Ihre Ideen mit.

 

Kommentare
von
am ‎06.11.2020 14:39 - zuletzt bearbeitet am ‎06.11.2020 15:30  von

Hmm, das ist nicht gut, da gerade diese App absolut umständlich ist. Manchmal muss ich den Login 20 bis 30 Mal am Tag umständlich aktivieren. Wenn zb. aus der Watchlist etwas gekauft werden soll muss man sich oft nach 3 Minuten schon wieder neu einloggen, da ein komische Meldung auftaucht. Dann ist es oft zu spät, da der weggelaufen ist. Hat man eine Session-TAN aktiviert, muss man das auch wieder neu initialisieren. Dann wieder die richtige Watchlist anklicken, den Wert aus 100 Positionen wieder suchen. Habe hier auch schon oft den falschen erwischt. Im Prinzip ist das nicht zu gebrauchen. Einfach nervig.
Bei einer anderen Bank muss ich, wenn ich nur etwas ansehen will, nicht zum Handy laufen, denn das ist machmal bei der Buchhaltung, die ja auch mal das Handy braucht um eine Bestätigungsnummer zb. für Paypal zu erhalten. Muss dann immer 30 Meter rumlaufen. Was wäre eigentlich, wenn ich im Rollstuhl bin oder ich in eine andere Etage laufen muss. Liebe Consorsleute: Überlegt doch mal was Ihr hier anrichtet. Smiley (Zunge)

von
am ‎06.11.2020 15:29

Wenn jemand einfach mal eine Überweisung machen will; ok.

Nicht wirklich komfortabel, aber eben sicherheitsrelevant.

 

Wenn man statt dessen aber mit dem Handel von Aktien beschäftigt ist;

einfach nur nervig und evtl.  eine gefährliche Nötigung zum Handeln.

Man muss nur ein paar Minuten mit Recherche über Kurse oder Gesellschaften oder die eigenen Finanzen beschäftigt sein;

fliegt man unterdessen raus.

Selbst wenn man ständig den Kurs im Orderfenster aktualisiert;

fliegt man irgendwann raus. (Check manuell und Autoclicker)

Ganz raus!

Neuer LogIn nötig;

geht nicht;

erst mal Seite wieder aktualisieren;

nochmal LogIn;

wieder Doppelident mit SecurePlusApp;

noch nicht mal FingerPrintIdent ist realisiert!

So jetzt wieder ganz von vorne zum Deal vorhangeln.

So jetzt aber!

Neee; erst mal wieder SecurePlusApp.

SessionTan? Natürlich obsolet.

Nervenstrapazierend!!!

 

Die BrokerApp lassen wir hier erst mal außen vor!

 

von
am ‎06.11.2020 15:57 - zuletzt bearbeitet am ‎06.11.2020 16:07  von

Ich würde mir mal anmaßen dadurch das ich IT-Security studiert hab, das ich ein wenig ahnung sowohl von Useability als auch von Sicherheitsaspekten habe. Meiner Meinung nach ist der Vorgang das man automatisch ausgeloggt wird erstmal richtig, wie allerdings meine Vorredner schon erwähnt haben ist dieser beim Aktienhandel doch eher unpragmatisch. Ich würde allerdings sagen das Sicherheit fast immer auf die Useability schlägt, dass ist also normal. Jedoch müsste das ganze richtig umgesetzt werden. Der ganze Vorgang ist ja dazu gedacht wenn ich vergesse mich auszuloggen oder ähnliches das kein dritter dadurch Zugriff auf mein Konto bekommen kann. Meiner Meinung nach müsste es also möglich sein diesen Vorgang nicht immer nach X Minuten zu aktivieren sondern dem Benutzer die möglichkeit zu geben das ganze selbst zu entscheiden. Ja O.K der Nutzer muss irgendwann zwangsläufig abgmeldet werden, allerdings muss dem Nutzer dann auch die Möglichkeit gegeben werden zu sagen: "Ich möchte das dies erst nach 20 Minuten, 2 Stunden oder vielleicht sogar 5 Stunden passiert." Wenn man dem Nutzer an der Stelle klar macht was das für die Sicherheit etc. Bedeutet hat man ja zum Schutz des Nutzers alles getan was man konnte. Und der Nutzer hat gleich eine wesentlich wirklich wesentlich höhere Uability. 

 

Und dann ist da noch das Thema mit den Tangeneratoren, meiner Meinung nach Note 5 bei der Consorsbank. Es ist nichtmal möglich das standardisierte Verfahren z. B. von ReinerSCT HybridTan zu nutzen. Dort benötigt man dann auch die GiroKarte was die sicherheit noch erheblich fördert.

Man will ja aber nicht nur schlecht reden, an der Stelle muss ich auch erwähnen das die Consorsbank Ihre Apps nicht automatisch abschaltet wenn diese ein gerootetes Gerät erkennen. Was meiner Meinung nach Absoluter Schwachsinn ist.

von
am ‎10.11.2020 21:04

Mir ist immer noch unverständlich, warum Ihr früherer TAN-Generator zusammen mit der PIN beim Login nicht als 2-Faktor-Autorisierung den neuen Ansprüchen der EU-Vorgabe genügte.
Das Secure Plus–Verfahren halte ich zudem für unnötig mühsam im Vergleich zu ebenfalls erneuerten Verfahren von anderen Online-Banken:
 -  Sie verlangen JEDESMAL nach dem Login eine Tan oder Freigabe aus der SecurePlus-App. Woanders genügt das alle paar Wochen
-  Sie verlangen beim Start der App die Eingabe einer weiteren Pin (also insgesamt 2 Pins + Tan). Woanders wird auch das nicht verlangt.
- Die generierte TAN hat 8 Stellen und nicht (wie woanders) nur 6. Mühsam zum Eintippeln.

Die Einschränkungen durch Auto-Log-out und Ablauf der TAN wurde bereits erwähnt – nicht schön. Ich verstehe nicht, warum Sie hier über die Vorgaben der (teilweise etwas paranoiden EU) noch hinausgegangen sind und hoffe auf eine baldige Anpassung.

Wertpapiergeschäfte bei Ihnen und selbst nur die Kontrolle des Kontos machen jedenfalls so keine Freude.

von
vor einer Woche

Ja die Consors hat die Note 1.1 bei Sicherheit nur ein weltweiter immerwährender Stromausfall würde vermutlich zu noch mehr Sicherheit beim Onlinebanking von Consors führen. 

 

Bleibt nur noch die Frage nach der "Nutzerfreundlichkeit". 

 

Einfach mal ein paar verschiedene Banken ausprobieren. Manchmal ist "Mittelmaß" gar nicht so schlecht.  

 

MFG 

Thomas M 

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