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Hohes Aufkommen von Phishing-Mails

von ‎22.02.2019 14:42 , bearbeitet ‎25.02.2019 09:06
21 Kommentare , 7 Likes

Aktuell gibt es ein hohes Aufkommen von Phishing-Mails. Eins vorweg: Die Consorsbank fordert Sie niemals per Mail oder SMS auf, Zertifikate oder Software zu installieren!

 

Derzeit werden viele Mails im Namen der Consorsbank von verschiedenen Absenderadressen versendet. Unter dem Vorwand einer Kontosperrung versenden Betrüger angeblich von der Consorsbank stammende E-Mails, in denen Sie aufgefordert werden, Ihre Zugangsdaten auf einer Webseite einzugeben, um Ihr Konto zu entsperren. Auf diese Weise versuchen Betrüger, an Ihre Zugangsdaten und weitere persönliche Daten zu gelangen.

 

Folgen Sie der Anweisung nicht - Diese E-Mail stammt nicht von der Consorsbank!

 

Täglich landen etliche E-Mails von Online-Shops und Online-Diensten im E-Mail-Postfach. So weit, so normal: Oft handelt es sich schlichtweg um Werbung. Nicht selten kommt es allerdings vor, dass eine E-Mail gar nicht von dem ausgewiesenen Absender stammt. Phishing-Mails werden massenhaft versendet. Die Absender versuchen damit, sensible Daten abzugreifen oder sich über Links und Anhänge Zugang zu Ihrem Endgerät zu verschaffen. Wichtig dabei: Phishing-Mails nutzen die Gutgläubigkeit oder Unachtsamkeit der Leser ihrer Nachricht aus. Wenn Sie die Vorgehensweise der Absender kennen, können Sie Datendiebstähle vermeiden.

 

Mail.jpg

 

So erkennen Sie einen Phishing-Versuch

 

Informationen und Sensibilisierung sind wichtig, wenn Sie sich möglichst umfassend vor Phishing schützen möchten. Es gibt eine Reihe von Indizien, die eine E-Mail als Phishing-Mail entlarven kann.

 

  • Abfrage sensibler Daten. Ein seriöses Unternehmen wird dies niemals per Mail tun
  • Aufforderung zur Betätigung von Links oder Öffnung von Dateianhängen
  • Aufbau einer Drohkulisse, z.B. drohende Inhaftierung oder Gerichtsverfahren
  • Aufbau einer Geschichte, die Ihre Gutmütigkeit auszunutzen versucht (Geldnot)
  • Mangelnde sprachliche Ausgestaltung, Rechtschreib- oder Übersetzungsfehler
  • Minimale Änderungen im Namen des Absenders
  • Sie haben Ihre Mailadresse nie an das Unternehmen weitergegeben

 

Trifft einer der genannten Aspekte zu, ist bereits höchste Vorsicht angebracht. Auch ist das Ausbleiben der benannten Indizien kein Grund, automatisch von der Echtheit einer E-Mail auszugehen. Möchten Sie die Echtheit der Aufforderung nachprüfen, setzen Sie sich mit dem vermeintlichen Absender in Verbindung. Nutzen Sie dafür den üblichen Kommunikationsweg, den Sie immer nutzen, nicht über die fragliche Nachricht oder dort angegebene Kontaktmöglichkeiten.

 

Beispiel einer Phishing-Mail, die aktuell im Umlauf ist:

Beispiel.jpg

 

Trusted Dialog: Siegel für sichere Kommunikation

 

Viele Unternehmen verschicken Newsletter mit dem Trusted Dialog-Siegel. Einige Mailprovider sind an diesen Service angegliedert. Das trustedDialog-Siegel (blaues @-Zeichen mit Haken) ist ein Prüfzertifikat für die Vertrauenswürdigkeit von Mails, die im Auftrag von Unternehmen verschickt werden. Meist wird zusätzlich zum blauen @-Zeichen auch das Logo der Firma im Posteingang angezeigt.

 

 

Wichtige Sicherheitshinweise

 

  • Wenn Sie eine solche Mail erhalten haben, dann klicken Sie unter keinen Umständen auf den darin enthaltenen Link
  • Leiten Sie die Mail an security@consorsbank.de weiter und löschen Sie diese bitte anschließend aus Ihrem Postfach
  • Prüfen Sie bei E-Mails immer den Absender. Bei Phishing-Mails weicht die Absenderadresse von unserer offiziellen E-Mail-Adresse ab

 

Haben Sie bereits den Link angeklickt und versehentlich Ihre Daten eingegeben, kontaktieren Sie uns bitte umgehend unter den folgenden Rufnummern, damit wir Ihr Konto sperren können

 

  • VISA Card:   069 - 66 57 13 33
  • girocard:      116 116

Hier finden Sie weitere Kontaktmöglichkeiten.

 

Weitere Informationen zum Thema Sicherheit

 

Dieser Artikel dient lediglich der Information. Die Blogredaktion übernimmt damit keine Gewähr und/oder Haftung für die Vollständigkeit und Aktualität sowie Richtigkeit der Inhalte und Darstellungen. 

Kommentare
von Loerrach_Bast
am ‎22.02.2019 15:40

Super, ich finde es gut, dass man immer mal wieder auf solche Pishing Mails aufmerksam gemacht wird !

von bingo99
am ‎22.02.2019 19:23

Einfach mit dem Cursor auf die mail-Adresse gehen u. mit den sonst üblichen Adressen

von Consors vergleichen.

 

von Kent
am ‎22.02.2019 20:11

Smiley (fröhlich)

von
am ‎22.02.2019 20:22

@bingo99

[...] Einfach mit dem Cursor auf die mail-Adresse gehen u. mit den sonst üblichen Adressen

von Consors vergleichen. [...]

Das hilft aber auch nicht immer. Der angezeigt Absender einer Mail kann alles sein und manche Sonderzeichen kann man nicht von normalen Buchstaben unterscheiden. Genau das wurde vor einiger Zeit aktiv ausgenutzt um Daten abzugreifen.

von Winvestor
am ‎23.02.2019 04:46

Ich habe am 12.02.19 eine solche E-mail auf mein Dienstpostfach bekommen, auf dem sonst weder Werbung noch sonst irgendwelche außerdienstlichen E-mails landen.

Die „Consos Finanz“ teilte mit, daß mein Bankkonto gesperrt wurde und es gab einen Link mit der Aufforderung, Daten mitzuteilen, was ich natürlich nicht tat.

In solchen Fällen am Besten immer direkt wie gewohnt bei der Consorsbank einloggen und nachsehen, ob tatsächlich etwas „ Neues“ ( Benachichtigung) reingekommen ist.

Alles was relevant ist, würde ja dort ankommen und E-mails dazu gibt es wohl bestenfalls zusätzlich, so zumindest meine Erfahrung.

 

von tweety2019
am ‎23.02.2019 09:04

Nachdem ich bereits vor Monaten eine solche E-Mail bekommen habe - unter einer E-Mailadresse, die ich überhaupt nicht bei Consors hinterlegt hatte, habe ich es mir angewöhnt, solche Mails immer sofort zu löschen. 

Wenn mir Consors etwas mitteilen möchte, ist es immer im Online-Archiv. Das gibt mir ein sicheres Gefühl und bei Eingang so einer verdächtigen Mail kann ich getrost den Mittelfinger haben und ab damit in's (Papier)Körbchen.l

 

von PeLe
am ‎23.02.2019 11:22

Ich würde mir dringend wünschen dass die Betroffenen Unternehmen dagegen massiv etwas tun (Verfolgen der Phisher und Straf-Anzeigen) Als Einzelperson ist man da ziemlich machtlos.

von hank2000
am ‎23.02.2019 17:12
so, ich habs begriffen!!! aber hundermal bei jedem Seitenwechsel nervts!! reicht jetzt ein Kommentar, damit nicht ständig dieses blöe Fenster aufpopt??????